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Arbeitszeitkonten liegen im Trend

Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung untersuchte den Umgang mit Arbeitszeitkonten

15.08.2018 - Mehr als die Hälfte der Beschäftigten hat ein Arbeitszeitkonto. Die Quote hat sich seit 1999 fast verdreifacht – stellt eine Studie des Institutes für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) fest.

Besonders häufig sind Konten mit kurzem Ausgleichszeitraum. 4 von 10 Betrieben begrenzen Überstunden zu einem Stichtag oder verlangen den Abbau innerhalb von 6 bis 12 Monaten.

Langzeitkonten bieten nur 2 Prozent der Betriebe an. Meist nutzen die Beschäftigten ihre Guthaben für Freistellungen oder für ihre Weiterbildung. Nur sehr selten wird Arbeitszeit angespart, um früher in den Ruhestand zu gehen.

Die Forscher weisen in ihrer Studie darauf hin, dass der Trend zu Arbeitszeitkonten nicht in allen Branchen gleichermaßen besteht. In der öffentlichen Verwaltung sind Arbeitszeitkonten in 76 Prozent der Betriebe üblich. Im Gastgewerbe sind es hingegen nur 24 Prozent.

Mehr Informationen finden Sie in der Presseinformation des IAB zur Arbeitskonten-Studie.