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Höchststand für befristete Arbeitsverträge

Neue Studie des Institutes für Arbeitsmarktforschung

15.08.2018 – Über 3,1 Millionen Beschäftigte hatten 2017 nur einen befristeten Arbeitsvertrag. Die Zahl der Befristungen hat damit einen neuen Höchststand erreicht. Dies geht aus einer Studie des Institutes für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

Von den Befristungen war etwa die Hälfte sachgrundlos. Ein Sachgrund für eine Befristung würde zum Beispiel vorliegen, wenn die Beschäftigten projektbezogen oder als Vertretung eingesetzt würden, etwa als Ersatz bei Elternzeit.

Hintergrund der die IAB-Studie war die beabsichtigte Gesetzesänderung für befristete Arbeitsverträge. Die Bundsregierung plant, die Höchstdauer für sachgrundlose Befristungen von 2 Jahren auf 18 Monate zu beschränken. Für Betriebe ab 75 Beschäftigten ist eine Quote für Befristungen geplant.

Die Forscher sehen in der Reform Risiken: Arbeitgeber könnten sich mit Einstellungen zurückhalten und auf andere Beschäftigungsformen ausweichen. Diese könnten Zeitarbeit oder Werkverträge sein.

Mehr Informationen lesen Sie im IAB-Kurzbericht zur Studie.