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Hohe Verluste durch Schwarzarbeit

Mittlere und kleinere Unternehmen sind stark betroffen

14.01.2018 - Trotz hoher Strafen ist illegale Beschäftigung für viele Unternehmen noch ein Problem. Den Betrieben entstehen durch die illegale Konkurrenz Umsatzverluste von 300 Mrd. Euro im Jahr, ergab eine Studie des Institutes der Deutschen Wirtschaft (IW).

In Deutschland erleiden vor allem kleinere und mittlere Unternehmen Verluste durch Schwarzarbeit. Das IW errechnete nach einer repräsentativen Umfrage, dass die Verluste für die Unternehmen 5 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachen. Dies sind 300 Milliarden Euro im Jahr.

Baubranche ist stark betroffen

Besonders stark betroffen ist die Bauwirtschaft: 4 von 5 Unternehmen leiden unter illegaler Konkurrenz. Jede 10. Baufirma beklagt in der Umfrage Verluste, die bis zu ein Drittel des Jahresumsatzes betragen. Verluste entstehen, wenn Firmen mit illegalen Beschäftigten ihre Konkurrenten über niedrigere Preise verdrängen. Die Hälfte aller deutschen Unternehmen sieht jedoch keine Umsatzeinbußen durch illegale Konkurrenz.

Wunsch nach mehr Kontrolle

Um illegale Beschäftigung besser zu bekämpfen, wünschen sich 75 Prozent der Firmen mehr Kontrollen durch den Zoll. Zwei Drittel der Unternehmen erachten die Strafen für Schwarzarbeit als zu gering.

Wie der Zoll in Deutschland illegale Beschäftigung bekämpft und Hinweisen nachgeht, erfahren Sie auf der Website des Zoll.

Mehr aktuelle Informationen zum Thema Schwarzarbeit erhalten Sie in einem Kurzbericht des Institutes der Deutschen Wirtschaft.

 

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