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Vollzeitarbeit ist bei Älteren die Ausnahme

Über 60 arbeiten viele nur noch in Minijobs oder sind arbeitslos

18.02.2019 - Mit zunehmendem Alter arbeiten Beschäftigte in Deutschland seltener in Vollzeit. Gleichzeitig hat der Anteil der 55- bis 65-jährigen Arbeitslosen stark zugenommen. Das geht aus einer Antwort auf eine Bundestagsanfrage hervor.

Nach dem Bericht der Bundesregierung ist der sozialversicherungspflichtige Job in den rentennahen Jahrgängen ein Modell für die Minderheit. Die Mehrheit der älteren Beschäftigten arbeitet Teilzeit, hat einen Minijob oder ist arbeitslos.

Teilzeit und Minijobs vermindern Rente

Für viele ehemals Vollzeitbeschäftigte wirkt sich der Übergang zum Teilzeitjob oder Minijob negativ auf die Rentenansprüche aus. Ein hoher Anstieg bei Minijobbern ergab sich durch die Einführung der Rente mit 63. Dies ist ein Zeichen dafür, dass viele Ältere sich gern zu ihrer Rente noch etwas dazu verdienen

Ab 64 arbeitet nur ein Drittel in Vollzeit

Bei den über 63-jährigen sind Vollzeitjobs deutlich seltener als in jüngeren Jahrgängen. In der Altersgruppe der 64jährigen gibt es noch 360 000 Erwerbstätige. Von diesen geht nur ein Drittel in Vollzeit einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach.

Ausführliche Informationen erhalten Sie in der Antwort der Bundesregierung auf die parlamentarische Anfrage zum Thema „Beschäftigung Älterer in Deutschland“.