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Fort- und Weiterbildungen stehen hoch im Kurs

Rund jeder zweite Beschäftigte nimmt einmal im Jahr an einer betrieblichen Fort- oder Weiterbildung teil. Wichtigste Motivation ist die Aussicht, neue berufliche Aufgaben zu übernehmen.

16.07.2018 – Etwa die Hälfte aller Beschäftigten nutzt mindestens einmal im Jahr die Chance zu einer beruflichen Fort- oder Weiterbildung. Ziel für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist es unter anderem, sich für neue Aufgabenbereiche zu qualifizieren. Das ergab das Adult Education Survey (AES) des Deutschen Instituts für Deutsche Institut für Erwachsenenbildung (DIE).

Das Ergebnis der aktuellen Befragung: Insgesamt qualifizieren sich 49 Prozent der Beschäftigten mindestens einmal pro Jahr weiter. Bei Absolventinnen und Absolventen einer Meister- oder Fachschule sowie Beschäftigte mit Hochschulabschluss sind es sogar 67 Prozent.

Im Fokus der Untersuchung stand auch, was sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von den Weiterbildungen versprechen. 40 Prozent der Befragten wollen durch die Zusatzqualifizierung neue berufliche Aufgaben übernehmen können. 22 Prozent möchten durch zusätzliches Fachwissen und neu erlernte Fähigkeiten im Job zufriedener werden. Die Aussicht auf ein höheres Gehalt oder die Möglichkeit einer Beförderung waren hingegen nur für 14 beziehungsweise 15 Prozent der Befragten der Grund.

Das DIE ermittelt seit 2012 die Weiterbildungsaktivitäten in Deutschland. Am häufigsten werden berufliche Weiterbildungen besucht. Dazu zählen Aufstiegsweiterbildungen, wie etwa Meister- oder Technikerlehrgänge. Aber auch Fortbildungen, Seminare oder Workshops, die weniger als 10 Stunden umfassen, erfasst das DIE als berufliche Weiterbildung.

Für die aktuelle Untersuchung hat das DIE knapp 4.000 Beschäftigte im Alter von 18 bis 64 Jahren befragt. Im Fokus standen Weiterbildungen, die im Jahr 2016 absolviert wurden. Die komplette Studie zum Weiterbildungsverhalten finden Sie auf der Seite des DIE.