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Zur Arbeitssituation von Menschen aus dem Ausland

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat den Zuwanderungsmonitor veröffentlicht.

21.02.2017 - Die Beschäftigungsquote der ausländischen Bevölkerung insgesamt ist leicht gesunken. Positiv entwickelt hat sich hingegen die Quote der Menschen aus dem EU-Ausland.

Die Zahl der neu ankommenden Flüchtlinge bleibt laut IAB weiterhin auf stabilem Niveau: Im Dezember 2016 wurden 16.000 Flüchtlinge in Deutschland erfasst. Im Januar 2016 waren es 92.000. Aufgrund des dennoch starken Bevölkerungswachstums, sank die Beschäftigungsquote der ausländischen Bevölkerung insgesamt leicht. 45,9 Prozent der Zugewanderten hatten im Dezember 2016 Arbeit. Gegenüber dem Vorjahresmonat bedeutet dies einen Rückgang um 0,4 Prozentpunkte. Auch von einem leichten Anstieg bei der Arbeitslosenquote von Menschen aus dem Ausland um 0,6 Prozent auf 14,8 Prozent berichtet der Zuwanderungsmonitor. Die Beschäftigungsquote der ausländischen Bevölkerung aus den EU-Staaten hat sich hingegen positiv entwickelt: Sie ist im November 2016 gegenüber dem Vorjahresmonat um 183.000 Personen und damit um fast 10 Prozent gestiegen.

Die Integration in den Arbeitsmarkt braucht laut IAB nach den Erfahrungen aus der Vergangenheit vor allem Zeit und hängt in besonderem Maße von verschiedenen Faktoren ab: der Sprachförderung, den Investitionen in Bildung und Ausbildung, der Arbeitsvermittlung sowie der Aufnahmebereitschaft der Wirtschaft.

Den Zuwanderungsmonitor können Sie hier herunterladen (PDF): http://doku.iab.de/arbeitsmarktdaten/Zuwanderungsmonitor_1701.pdf