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Engagement für Inklusion

Die größten Hürden sind die im Kopf
03.12.2018 | Presseinfo Nr. 34

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) nimmt den internationalen Tag der Menschen mit Behinderung zum Anlass, das Thema Inklusion stärker in den Focus zu rücken.

„Unser Ziel ist, dass die Arbeitsmarkt-Integration von Menschen mit Behinderung immer selbstverständlicher wird“, so der Vorstandsvorsitzende der BA, Detlef Scheele. „Die Integration dieser Männer und Frauen wird häufig durch Vorurteile gegen sie erschwert, z.B. in der Annahme, dass sie häufiger krank werden als andere Mitarbeiter. Die größten Hindernisse sind die in den Köpfen,“ betont Scheele.

Dabei sind arbeitslose Menschen mit Schwerbehinderung statistisch gesehen besser qualifiziert als andere Arbeitslose.  Sechzig Prozent von ihnen haben eine betriebliche, schulische oder akademische Ausbildung. Bei allen anderen Arbeitslosen sind es fünfzig Prozent.

„Häufig werden Personalentscheidungen getroffen, die sich an vermeintlichen Minderleistungen orientieren. Wir müssen mehr dahin kommen, die Potenziale und besonderen Talente aller Menschen in den Mittelpunkt zu rücken. Das ist gelebte Inklusion“, so Scheele.

Die BA engagiert sich über diesen Tag hinaus mit zahlreichen Initiativen und Maßnahmen, um Inklusion in Deutschland voranzutreiben. Beispielsweise durch behindertengerechte Arbeitsplätze trägt sie zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention bei. Damit möchte die BA Vorreiter sein und wirbt selbst gezielt um Mitarbeitende mit Schwerbehinderung – und das mit Erfolg. Die BA übererfüllt die geforderte Schwerbehindertenquote von fünf Prozent, aktuell sind unter den Mitarbeitern der BA 10,3 Prozent Menschen mit Schwerbehinderung.

Weitere Informationen finden Sie im Mediendienst der Bundesagentur für Arbeit.

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