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Private Arbeitsvermittlung

Wenn Sie eine neue Stelle suchen, können Sie sich auch an eine private Arbeitsvermittlung wenden.

So funktioniert die private Arbeitsvermittlung

Neben der Beratung und Vermittlung durch die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter können Sie sich durch eine private Arbeitsvermittlung bei der Jobsuche unterstützen lassen.
Private Arbeitsvermittlerinnen und -vermittler funktionieren als Schnittstelle zwischen Arbeitssuchenden und Unternehmen. Dabei suchen sie entweder im Auftrag der Bewerberin oder des Bewerbers eine passende Arbeitsstelle oder sie finden im Auftrag des Betriebes die ideale Besetzung für offene Stellen.

Leistungen der privaten Arbeitsvermittlung

Eine private Arbeitsvermittlung stellt den Kontakt zwischen Ihnen als Bewerberin oder Bewerber und den Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern her. Die private Arbeitsvermittlung bietet oft zusätzliche Leistungen an, deren Kosten gegebenenfalls durch die vereinbarte Vermittlungsvergütung mit abgedeckt sind. So zum Beispiel

  • das Erstellen eines Bewerberprofils,
  • das Inserieren in Job- und Bewerberportalen,
  • das Erstellen professioneller Bewerbungsunterlagen oder
  • die Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch.
Besprechung im Büro

Kosten und Finanzierungsmöglichkeiten

Die Kosten für eine private Arbeitsvermittlung werden vertraglich zwischen Ihnen und Ihrem Vermittler oder Ihrer Vermittlerin vereinbart. Die Kosten für eine private Arbeitsvermittlung (Vermittlungsvergütung) ohne Förderung durch die Agentur für Arbeit/das Jobcenter betragen in der Regel ein Brutto-Monatsgehalt, maximal jedoch 2000 Euro.

Sie können die Kosten entweder selbst übernehmen oder bei Ihrer Vermittlungsfachkraft in der Agentur für Arbeit/ Ihrer Integrationsfachkraft im Jobcenter nachfragen, ob eine Förderung mit einem Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) möglich ist. Unter bestimmten Voraussetzungen können die Kosten für eine erfolgreiche Vermittlung in ein versicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis durch einen AVGS der Agentur für Arbeit/des Jobcenters übernommen werden.

Wenn Sie die Vermittlungsvergütung selbst zahlen, wird der Betrag erst fällig, wenn es zum Vertragsabschluss mit einem Unternehmen kommt und es sich um ein versicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis handelt.

Wird die erfolgreiche Vermittlung über einen AVGS finanziert, erhält die private Arbeitsvermittlung nach 6 Wochen ununterbrochener Beschäftigung das Geld auf Antrag direkt von Ihrer Agentur für Arbeit beziehungsweise Ihrem Jobcenter.

Gut zu wissen: Tragen Sie die Kosten selbst, können Sie diese im Rahmen Ihrer jährlichen Steuererklärung als Werbungskosten geltend machen.

Zertifizierung und Qualitätsmanagement

Bei der Auswahl einer privaten Arbeitsvermittlung sollten Sie darauf achten, dass Ihr Vermittler oder Ihre Vermittlerin in einem Berufsverband organisiert und nach AZAV (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung) zertifiziert ist. Diese Zertifizierung ist auch die Voraussetzung dafür, dass eine eventuelle Förderung über einen AVGS möglich ist.

Frau sitzt am Schreibtisch

Jobsuche mit privater Arbeitsvermittlung

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