Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Piwik. Das hilft uns, um Ihnen ein gutes Nutzungserlebnis zu bieten und unsere Website zu verbessern. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Hier erfahren Sie mehr über die Nutzung Ihrer Daten und Möglichkeiten zum Widerspruch.

Qualifikation versus Arbeitslosigkeit

Die Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) liefert ab sofort detaillierte Zahlen zum Zusammenhang zwischen Qualifizierung und Arbeitslosigkeit – mit regionalem Bezug.

26.06.2017 – Akademiker werden weitaus seltener arbeitslos als ungelernte Arbeitskräfte. Das bestätigen seit vielen Jahren die Studien des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Nun hat die BA Zahlen vorgelegt, die das Arbeitslosigkeitsrisiko von Beschäftigten mit unterschiedlicher Qualifikation in den einzelnen Bundesländern, Kreisen und Arbeitsagenturbezirken darstellen.

Die Erhebung bezieht sich auf die Jahre 2015 und 2016. Ein Ergebnis: Die Arbeitslosenquote von Personen ohne Berufsabschluss lag im Vorjahr bei 20,0 Prozent – fast fünfmal höher als die von betrieblich oder schulisch Ausgebildeten (4,2 Prozent). Unter Akademikern waren 2016 rund 2,6 Prozent arbeitslos.

Zudem laufen ungelernte Arbeitskräfte häufiger Gefahr, ihren Job zu verlieren. Weil sie außerdem geringere Chancen haben, aus der Arbeitslosigkeit heraus eine neue Stelle zu finden, tragen sie ein höheres Risiko, langzeitarbeitslos zu werden. Obwohl sie nur 15 Prozent der Beschäftigten insgesamt ausmachen, stellen sie die Hälfte der Arbeitslosen in Deutschland.

Bezogen auf die Regionen fällt auf: Die Unterschiede in der Qualifikation fallen deutlicher aus, wenn die Arbeitslosigkeit in einer Region insgesamt hoch ist.

Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie in der Pressemeldung. Im Tabellenheft „Qualifikationsspezifische Arbeitslosenquote (Jahreswerte)“ finden Sie die Arbeitsmarktdaten zu den Qualifikationsgruppen. Zur Methodik können Sie sich in der Publikation „Einführung qualifikationsspezifischer Arbeitslosenquoten in der BA-Statistik“ (PDF) informieren.