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Regelsätze werden angepasst

Ab dem 1. Januar 2018 erhalten Leistungsbezieher mehr Grundsicherung beziehungsweise Sozialhilfe.

13.10.2017 – Die Anpassung der Regelsätze entspricht den gesetzlichen Vorgaben. Sie orientiert sich an der allgemeinen Konjunktur und Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt.

Angehoben werden die Beträge in allen sogenannten Regelbedarfsstufen. Einzelpersonenhaushalte erhalten demnach ab dem Jahreswechsel 416 Euro (plus 7 Euro), in einer Partnerschaft Lebende 374 Euro (plus 6 Euro) und Menschen, die in einer Einrichtung wohnen, 332 Euro (plus 5 Euro).

Kinder und Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren bekommen ab nächstem Jahr 316 Euro (plus 5 Euro), 6- bis 13-Jährige 296 Euro (plus 5 Euro) und Kinder bis 5 Jahre 240 Euro (plus 3 Euro).

Laut Bundesarbeits- und Sozialministerin Andrea Nahles sichern die Leistungen nur das Existenzminimum. Ziel sei es, die Hilfebedürftigkeit der Menschen zu beenden und ihnen Anschluss ans Arbeitsleben zu ermöglichen.

Noch fehlt die Zustimmung des Bundesrates zur Erhöhung. Diese wird für Anfang November erwartet. Weitere Informationen zur Anpassung der Regelsätze finden Sie in der Pressemitteilung auf der Website des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS).