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Starke Gehaltsunterschiede in der Pflege

Der allgemeine Lohnanstieg in Deutschland in den vergangenen Jahren macht sich auch in der Pflege bemerkbar. Die starken Gehaltsunterschiede innerhalb der Branche bleiben jedoch bestehen.

06.02.2018 – Eine aktuelle Analyse des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigt, dass der allgemeine Lohnanstieg in der Pflegebranche das Lohngefälle zwischen Kranken- und Altenpflege unmerklich beeinflusst hat.

Zwischen 2012 und 2016 stiegen die Gehälter für Helferinnen und Helfer sowie für Fachkräfte im gesamten Bereich der Altenpflege um 9,6 beziehungsweise 9,4 Prozent. Helferinnen und Helfer im Bereich der Altenpflege bezogen 2016 jedoch ein durchschnittliches Bruttogehalt von 1.870 Euro, während sich das Gehalt für Helferinnen und Helfer in der Krankenpflege auf 2.478 Euro belief. Das Gehalt für Fachkräfte im Bereich der Krankenpflege stieg durchschnittlich um 8,9 Prozent auf 3.239 Euro, während Fachkräfte in der Altenpflege durchschnittlich 2.621 Euro verdienten.

Das allgemeine Lohngefälle zwischen West- und Ostdeutschland bleibt im Zuge der allgemeinen Lohnsteigerungen bestehen und spiegelt sich in den Verdienstmöglichkeiten der Pflegebranche wider: Helferinnen und Helfer im Bereich Altenpflege bezogen 2016 in Ostdeutschland ein durchschnittliches Gehalt von 1.622 Euro, das somit circa ein Sechstel unter dem westdeutschen Lohn lag.

Die ausführliche Analyse des IAB, weitere regionale Unterschiede sowie Hintergrundinformationen zu verwendeten Daten und angewandten Methoden finden Sie im IAB-Forum.