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Kleine Unternehmen haben die größten Schwierigkeiten

Bei der Neubesetzung freier Stellen haben kleine und mittlere Firmen fast doppelt so häufig Schwierigkeiten als große Unternehmen.

19.10.2017 – Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln hat sich umgehört und empfiehlt vor allem mittelständischen Betrieben, staatliche Förderangebote zur Personalbeschaffung wahrzunehmen.

Die zentrale Erkenntnis des IW: 4 von 10 Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten haben Probleme, passendes Personal zu finden. Bei großen Unternehmen sind es hingegen nur 2 von 10. Am schlimmsten trifft es die ganz kleinen Firmen mit weniger als 5 Beschäftigten. Sie müssen laut IW Köln fast jede dritte Personalsuche erfolglos abbrechen. Unabhängig von der Betriebsgröße sind die Gründe für die Schwierigkeiten. So teilen 67 Prozent der Unternehmen aller Betriebsgrößen mit, es gäbe zu wenige Bewerberinnen und Bewerber. Und dort, wo es sie gibt, seien sie unzureichend qualifiziert.

Unternehmen, die auf Rekrutierungsprobleme stoßen, können staatliche Unterstützung bekommen und sich unter anderem ans Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung oder das Portal foederdatenbank.de wenden. Auch die Bundesagentur für Arbeit hilft: Sie übernimmt beispielswese bis zu 100 Prozent der Weiterbildungskosten, um potenzielle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die Anforderungen der zu besetzenden Stelle vorzubereiten.

Weitere Zahlen der Erhebung erhalten Sie beim IW Köln.