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Weniger Bewerbungen um Ausbildungsplätze

Geburtenschwache Jahrgänge führen oft zu unbesetzten Azubi-Stellen

08.03.2019 - Die Zahl der Bewerbungen auf freie Ausbildungsplätze ist seit 2014 deutlich gesunken. Ein Drittel der Unternehmen würde mehr Azubis einstellen, wenn es genügend Bewerbungen gäbe. Das ergab eine Analyse des ifo Institut für Wirtschaftsforschung.

Das Institut beruft sich bei seiner Analyse auf regelmäßige Befragungen von Personalleitern. Nach der letzten Befragung sind die Bewerberzahlen in 2 Dritteln aller Betriebe rückläufig. Nur in 10 Prozent der Betriebe erhöhte sich die Zahl der Bewerbungen.

Vor allem in Dienstleistungsbetrieben fehlen Azubis

Größere Betriebe haben in Deutschland weniger Probleme, Azubi-Stellen zu besetzen.  4 von 5 Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten decken derzeit den Bedarf an Auszubildenden. Lücken gibt es vor allem in Dienstleistungsbetrieben. Fast die Hälfte der Personalleiter würde mehr Auszubildende einstellen, wenn die Auswahl größer oder besser wäre. Das gesunkene Angebot ist zurückzuführen auf geburtenschwache Jahrgänge.

Defizite bei der Bewerberqualität 

Defizite sehen viele Unternehmen auch in der Bewerberqualität. 2 Drittel der befragten Führungskräfte geben an, dass immer weniger Bewerbende die Anforderungen erfüllen.

Mehr zur aktuellen Ausbildungsplatzanalyse erfahren Sie auf der ifo-Website.