18.12.2020 | Presseinfo Nr. 78

Energieeffizienter in die Zukunft

Die letzten Arbeiten sind erledigt, der erste Probelauf war erfolgreich: Das neue Blockheizkraftwerk der Agentur für Arbeit in Ahlen ist ans Netz gegangen. Joachim Fahnemann, Leiter der Agentur für Arbeit Ahlen-Münster, nahm die Anlage in Betrieb. Durch das moderne Kraftwerk kann der CO2-Ausstoß des Verwaltungsgebäudes um 44 Prozent verringert werden.
 

Es ist nicht zu übersehen: Seit Ende Juni ist die Agentur für Arbeit in Ahlen eingerüstet und Handwerker sind bei der Arbeit. Sie modernisieren das Dach des Gebäudes. Mit einer neuen Dämmung wird das Gebäude energetisch noch effizienter. So kann künftig weniger geheizt und Energie verbraucht werden. Auch hinter den Kulissen wurde in den vergangenen Monaten kräftig gearbeitet. Techniker haben ein modernes Blockheizkraftwerk installiert. Die Arbeitsagentur in Ahlen ist deutschlandweit die einzige Arbeitsverwaltung, in der eine solche Anlage in Betrieb ist. „Wir investieren erneut in den Standort Ahlen und in unser Gebäude, um den ökologischen Anforderungen der Zukunft gerecht zu werden“, sagt Joachim Fahnemann, Leiter der Agentur für Arbeit Ahlen-Münster, und führt aus: „Umweltschutz ist auch für die Agentur für Arbeit ein wichtiges Thema“. Joachim Michalski, Projektmitarbeiter der STF Energy GmbH erläutert: „Das neue, mit Gas betriebene Kraftwerk senkt den jährlichen CO2-Ausstoß um 44 Prozent. Gleichzeitig produziert die Anlage mehr Energie, als verbraucht wird“. Die Energieüberschüsse werden in das Netz der Stadt Ahlen eingespeist.

Für Joachim Fahnemann sind die baulichen Maßnahmen ein klares Bekenntnis zum Standort und zur Region: „Wir bleiben weiterhin nah an unseren Kundinnen und Kunden“, sagt der Agenturchef und ergänzt: „Wir nehmen unsere Verantwortung für das Gebäude ernst, investieren fortlaufend und halten unsere Infrastruktur auf einem stets modernen Stand“. Außerdem seien die mit der Modernisierung verbundenen Aufträge vorrangig auch an Unternehmen aus der Umgebung vergeben worden: „Besonders in der Pandemie, die auch in unserer Region viele Bereiche der Wirtschaft hart trifft, ist es uns ein wichtiges Anliegen, gerade in dieser Phase einen Beitrag zur Unterstützung zu leisten“, betont Fahnemann.