29.03.2019 | Presseinfo Nr. 23

Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt

Nach einer kurzen winterlichen Delle ist der Arbeitsmarkt in Ost- und Waldhessen durch eine spürbare Frühjahrsbelebung gekennzeichnet. Im März sank die Zahl der arbeitslosen Menschen im Bezirk der Arbeitsagentur Bad Hersfeld-Fulda gegenüber Februar um 255 (-4,1 Prozent) auf 5.944. Die Arbeitslosenquote liegt nun bei 3,2 Prozent.
Bei der Agentur für Arbeit waren im März 2.559 Personen arbeitslos gemeldet – fast 10 Prozent weniger als im Monat zuvor. Die Zahl der bei den Jobcentern der Landkreise Fulda und Hersfeld-Rotenburg gemeldeten Arbeitslosen entsprach mit insgesamt 3.385 Arbeitslosen in etwa dem Niveau des Vormonats.
Vom positiven Trend im Vergleich zum Februar haben alle Personengruppen profitiert, insbesondere jüngere Arbeitslose.

Durch intensive Vermittlungsbemühungen ist es gelungen, Ausbildungsabsolventen, die im Winter ihre Abschlussprüfung abgelegt haben, schnell wieder in eine Beschäftigung zu integrieren.
„Der Arbeitsmarkt ist trotz gedämpfter Konjunkturerwartungen nach wie vor aufnahmefähig“, kommentiert Waldemar Dombrowski, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda. „Die Unternehmen in der Region haben zunehmend Schwierigkeiten, ihre Stellen zu besetzen. Inzwischen besteht in nahezu allen Branchen ein Mangel an Fach-, mitunter aber auch an Hilfskräften, der sich in naher Zukunft auf die Wettbewerbsfähigkeit unserer heimischen Betriebe auswirken könnte.“ Insgesamt liegen der Arbeitsagentur in beiden Landkreisen 4.072 Stellen zur Besetzung vor. 

Die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt verlief in den Landkreisen wie folgt:


Der Arbeitsmarkt im März 2019 im Landkreis Fulda
Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt / Sehr gute Beschäftigungsmöglichkeiten

Nach einer kurzen winterlichen Delle ist auf dem Arbeitsmarkt in Osthessen eine Frühjahrsbelebung zu verzeichnen. Im März sank die Zahl der arbeitslosen Menschen im Landkreis Fulda gegenüber Februar um 158 (-4,3 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr ging die Arbeitslosigkeit um 74 (-2,1 Prozent) zurück. Die Arbeitslosenquote liegt nun bei 2,8 Prozent (Vormonat: 3,0 Prozent; Vorjahr: 2,9 Prozent).
Vom Rückgang der Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vormonat haben alle Personengruppen profitiert, insbesondere Männer, die nach den Wintermonaten wieder eine Anstellung in den Außenberufen fanden. Auch bei älteren Arbeitslosen über 50 Jahren (-7,8 Prozent auf 1.055) und bei jüngeren Personen vollzog sich eine spürbare Abnahme der Arbeitslosigkeit. Bei den Unter-25-Jährigen ging die Arbeitslosigkeit um 3,7 Prozent auf 422 zurück. „Durch intensive Vermittlungsbemühungen ist es gelungen, junge Ausbildungsabsolventen, die im Winter ihre Abschlussprüfung abgelegt haben, schnell wieder in eine Beschäftigung zu integrieren. Daher fiel der Rückgang bei der Arbeitsagentur besonders stark aus“, erklärt Waldemar Dombrowski, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda.
Bei der Arbeitsagentur waren im März insgesamt 1.577 Menschen arbeitslos gemeldet, gut ein Zehntel weniger als im Februar; beim Jobcenter des Landkreises Fulda lag die Zahl mit 1.906 Arbeitslosen in etwa auf dem Niveau des Vormonats.
Für eine einsetzende Frühjahrsbelebung spricht, dass im März deutlich weniger Personen aus der Erwerbstätigkeit heraus arbeitslos wurden als im Monat zuvor. Zugleich konnten mehr arbeitslose Personen eine Beschäftigung aufnehmen.
Trotz der Erwartung einer gedämpfteren Konjunkturentwicklung gibt es zahlreiche unbesetzte Stellen: In den ersten drei Monaten des Jahres konnte der Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur Fulda 1.924 Stellen akquirieren. Dies waren 230 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Entsprechend stieg der Bestand an offenen Stellen um 200 auf 2.522. Bedarf an Personal besteht weiterhin in sämtlichen Bereichen des Handwerks. Gesucht werden verstärkt Berufskraftfahrer sowie Fach- und Hilfskräfte in der Alten- und Krankenpflege. Sehr gute Beschäftigungsmöglichkeiten gibt es darüber hinaus beispielsweise für Metallbauer, Industriemechaniker und Zerspanungsmechaniker. Auch das Gastgewerbe sucht händeringend nach Personal, zumal die Frühjahrssaison bevorsteht.
„Der Arbeitsmarkt ist äußerst aufnahmefähig“, kommentiert der Agenturchef. „Die Unternehmen in der Region haben zunehmend Schwierigkeiten, ihre Stellen zu besetzen. Inzwischen besteht in nahezu allen Branchen ein Mangel an Fach-, aber auch an Hilfskräften, der sich in naher Zukunft auf die Wettbewerbsfähigkeit unserer heimischen Betriebe auswirken könnte. Es gilt, jegliches Potenzial zu aktivieren!“ Waldemar Dombrowski legt den Arbeitgebern in der Region junge Erwachsene zwischen 25 und 35 Jahren ans Herz, die über keinen Berufsabschluss verfügen. Die berufliche Ausbildung dieser Menschen in Form einer Umschulung stelle angesichts des Mangels an klassischen Auszubildenden eine gute Alternative dar, um den künftigen betrieblichen Personalbedarf zu decken. Eine Umschulung kann durch die Arbeitsagentur finanziell gefördert werden. Interessierte Arbeitgeber erhalten Informationen beim Arbeitgeberservice unter der Service-Rufnummer 0 800 4 5555 20.

Die Halbjahresbilanz zum Ausbildungsmarkt im Landkreis Fulda wird am 04. April veröffentlicht.


Der Arbeitsmarkt im März 2019 im Landkreis Hersfeld-Rotenburg
Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt / Betriebe suchen händeringend Personal!

Nach einer kurzen winterlichen Delle ist auf dem Arbeitsmarkt in Waldhessen eine Frühjahrsbelebung festzustellen. Im März sank die Zahl der arbeitslosen Menschen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg gegenüber dem Februar um 97 (-3,8 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr ging die Arbeitslosigkeit sogar um 273 (-10,0 Prozent) zurück. Die Arbeitslosenquote liegt nun bei 3,8 Prozent (Vormonat: 4,0 Prozent; Vorjahr: 4,3 Prozent).
Vom Rückgang der Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vormonat haben alle Personengruppen profitiert, insbesondere Männer, die nach den Wintermonaten wieder eine Anstellung in den Außenberufen fanden. Auch bei jüngeren Personen vollzog sich eine spürbare Abnahme der Arbeitslosigkeit. Bei den Unter-25-Jährigen ging die Arbeitslosigkeit um 12,1 Prozent auf 283 zurück. „Durch intensive Vermittlungsbemühungen ist es gelungen, junge Ausbildungsabsolventen, die im Winter ihre Abschlussprüfung abgelegt haben, schnell wieder in eine Beschäftigung zu integrieren. Daher fiel der Rückgang bei der Arbeitsagentur mit 15,1 Prozent besonders stark aus“, erklärt Waldemar Dombrowski, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda.
Für eine beginnende Frühjahrsbelebung spricht, dass im März deutlich weniger Personen aus der Erwerbstätigkeit heraus arbeitslos wurden als im Monat zuvor. Zugleich konnten mehr arbeitslose Personen eine Beschäftigung aufnehmen.
Bei der Arbeitsagentur waren im März 982 Menschen arbeitslos gemeldet, rund ein Zehntel weniger als im Februar; beim Jobcenter des Landkreises Hersfeld-Rotenburg lag die Zahl mit 1.479 Arbeitslosen in etwa auf dem Niveau des Vormonats.
Die stabile Arbeitsmarktlage wird auch durch die Stellensituation belegt: In den ersten drei Monaten des Jahres konnte der Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur in Bad Hersfeld trotz gedämpfterer Konjunkturerwartungen 1.433 Stellen akquirieren. Dies waren 443 (44,7 Prozent) mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Entsprechend stieg der Bestand an offenen Stellen um 279 auf 1.550.
Bedarf an Personal besteht weiterhin in sämtlichen Bereichen des Handwerks. Gesucht werden verstärkt Berufskraftfahrer mit Kenntnissen in Wechselbrücke sowie Fach- und Hilfskräfte in der Alten- und Krankenpflege. Sehr gute Beschäftigungsmöglichkeiten gibt es darüber hinaus beispielsweise für Vorarbeiter im Baubereich. Auch das Gastgewerbe sucht händeringend nach Personal, zumal wärmere Temperaturen und demnächst der Hessentag bevorstehen.
„Der Arbeitsmarkt ist äußerst aufnahmefähig“, kommentiert Waldemar Dombrowski, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda. „Die Unternehmen in der Region haben zunehmend Schwierigkeiten, ihre Stellen zu besetzen. Inzwischen besteht in nahezu allen Branchen ein Mangel an Fach-, mitunter aber auch an Hilfskräften, der sich in naher Zukunft auf die Wettbewerbsfähigkeit unserer heimischen Betriebe auswirken könnte. Es gilt, jegliches Potenzial zu aktivieren!“ Waldemar Dombrowski legt den Arbeitgebern in der Region insbesondere junge Erwachsene zwischen 25 und 35 Jahren ans Herz, die über keinen Berufsabschluss verfügen. Die berufliche Ausbildung dieser Menschen in Form einer Umschulung stelle angesichts des Mangels an klassischen Auszubildenden eine gute Alternative dar, um den künftigen betrieblichen Personalbedarf zu decken. Eine Umschulung kann durch die Arbeitsagentur finanziell gefördert werden. Interessierte Arbeitgeber erhalten Informationen beim Arbeitgeberservice unter der Service-Rufnummer 0 800 4 5555 20.