29.05.2019 | Presseinfo Nr. 39

Frühjahrsaufschwung lässt Arbeitslosenzahlen im Mai weiter sinken

Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda im Mai
weiter gesunken. Zum Ende des Monats waren 5.637 Personen arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote sank auf 3,0 Prozent
(Vormonat: 3,1 Prozent; Vorjahr: 3,2 Prozent).
Derzeit sind bei der Arbeitsagentur
2.265 Personen registriert – 51 mehr als vor einem Jahr. Die Jobcenter der
Landkreise Fulda und Hersfeld-Rotenburg verzeichnen mit 3.372 Arbeitslosen
337 weniger als vor einem Jahr.

Frühjahrsaufschwung lässt Arbeitslosenzahlen im Mai weiter sinken

Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda im Mai
weiter gesunken. Zum Ende des Monats waren 5.637 Personen arbeitslos gemeldet
– 114 weniger als im April (-2,0 Prozent) und 286 weniger als im Mai des vergangenen
Jahres (-4,8 Prozent). Die Arbeitslosenquote sank auf 3,0 Prozent
(Vormonat: 3,1 Prozent; Vorjahr: 3,2 Prozent).
Von der positiven Entwicklung zum Vormonat profitierten vor allem Männer und
Jüngere unter 25 Jahren. Im Vergleich zum Vorjahr sind insbesondere Menschen, die
länger als ein Jahr auf Arbeitsuche waren, hervorzuheben. Mit 1.569 liegt die Zahl der
Langzeitarbeitslosen um 278 unter dem Wert vom Mai 2018 (-15,1 Prozent).
Der Rückgang der Arbeitslosigkeit zum Vorjahr vollzog sich ausschließlich im
Zuständigkeitsbereich der Jobcenter. Derzeit sind bei der Arbeitsagentur
2.265 Personen registriert – 51 mehr als vor einem Jahr. Die Jobcenter der
Landkreise Fulda und Hersfeld-Rotenburg verzeichnen mit 3.372 Arbeitslosen
337 weniger als vor einem Jahr.
„Ungeachtet der gedämpften Konjunkturerwartungen stehen die Akteure auf dem
Arbeitsmarkt vor steigenden Herausforderungen“, erklärt Waldemar Dombrowski,
Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Bad Hersfeld-Fulda. So zeigt
die sehr niedrige Arbeitslosenquote zunehmend die strukturelle Seite der
Arbeitslosigkeit auf. Bei einem nennenswerten Teil der arbeitslosen Menschen fehlt
ein anerkannter Berufsabschluss. Zudem schränken familiäre Erziehungsaufgaben in
zahlreichen Fällen die zeitliche Flexibilität ein, die bei verschiedenen Arbeitsstellen
erwartet wird. In vielen gewerblich-technischen Berufen ist der Fachkräftemangel
deutlich zu spüren. Folglich gestalten sich die Vermittlungsprozesse aufwändiger als
in der Vergangenheit.
Die positive Arbeitsmarktverfassung kommt auch durch die hohe Zahl an Stellen zum
Ausdruck, die von der Arbeitsagentur rekrutiert wurden. Derzeit sind 4.298 Stellen zu
besetzen – 507 mehr als vor einem Jahr.
Die Entwicklung in den Landkreisen stellt sich wie folgt dar:

Der Arbeitsmarkt im Mai 2019 im Landkreis Fulda

Arbeitslosenquote sinkt auf 2,6 Prozent – Vermittlungsprozesse zunehmend
aufwändiger

Osthessen befindet sich trotz gedämpfter Konjunkturerwartungen weiterhin auf dem
Weg zur Vollbeschäftigung: Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Fulda im Mai infolge
der Frühjahrsbelebung weiter gesunken. Zum Ende des Monats sind 3.276 Personen
arbeitslos gemeldet – 103 weniger als im April und 27 weniger als im Mai des
Vorjahres. Die Arbeitslosenquote beträgt nun 2,6 Prozent (Vormonat und
Vorjahr: 2,7 Prozent) und ist die niedrigste aller hessischen Kreise.
Von der positiven saisonal bedingten Entwicklung haben alle Personengruppen
profitiert, in besonderem Maße Männer und jüngere Personen unter 25 Jahren. Im
Vergleich zum Vorjahr ist der Abbau der Arbeitslosigkeit bei Langzeitarbeitslosen und
Schwerbehinderten hervorzuheben. Mit 334 liegt die Zahl der schwerbehinderten
Arbeitslosen um 5,1 Prozent unter dem Wert vom Mai 2018. Bei Menschen, die
länger als ein Jahr auf Arbeitsuche waren, ist die Zahl der Arbeitslosen seit dem
Vorjahresmonat um 6,3 Prozent gesunken.
Im Bereich der Arbeitslosenversicherung sind derzeit 1.373 arbeitslose Personen
registriert – 13 mehr als vor einem Jahr. Im gleichen Zeitraum sank die Zahl der
Arbeitslosen beim Jobcenter des Landkreises Fulda um 40 Personen auf
1.903 Arbeitslose.
Die positive Arbeitsmarktverfassung kommt auch durch die hohe Zahl an Stellen zum
Ausdruck, die von der Arbeitsagentur rekrutiert wurden. Derzeit sind 2.766 Stellen zu
besetzen – 281 mehr als vor einem Jahr. „Ungeachtet der nach wie vor relativ guten
Konjunkturlage in der Region stehen die Akteure auf dem Arbeitsmarkt vor
steigenden Herausforderungen“, erklärt Waldemar Dombrowski, Vorsitzender der
Geschäftsführung der Arbeitsagentur Bad Hersfeld-Fulda. So zeigt die sehr niedrige
Arbeitslosenquote zunehmend die strukturelle Seite der Arbeitslosigkeit auf. Bei
einem nennenswerten Teil der arbeitslosen Menschen fehlt ein anerkannter Berufsabschluss.
Zudem schränken familiäre Erziehungsaufgaben in zahlreichen
Fällen die zeitliche Flexibilität ein, die bei verschiedenen Arbeitsstellen erwartet wird.
In vielen gewerblich-technischen Berufen ist der Fachkräftemangel deutlich zu
spüren. Folglich gestalten sich die Vermittlungsprozesse aufwändiger als in der
Vergangenheit.

Der Arbeitsmarkt im Mai 2019 im Landkreis Hersfeld-Rotenburg

Stabiler Arbeitsmarkt in Waldhessen – Niedrigste Mai-Quote seit der
Wiedervereinigung

Der Arbeitsmarkt in Waldhessen zeigt sich trotz abnehmender Konjunkturerwartungen
stabil: Die Arbeitslosigkeit ist im Landkreis Hersfeld-Rotenburg im Mai
weiter gesunken. Zum Ende des Monats sind 2.361 Personen arbeitslos gemeldet –
11 weniger als im April und 259 weniger als im Mai des Vorjahres. Die
Arbeitslosenquote beträgt wie im Vormonat 3,7 Prozent (Vorjahr: 4,1 Prozent) und ist
damit die niedrigste Quote in einem Mai seit der deutschen Wiedervereinigung.
Von der positiven saisonal bedingten Entwicklung haben nahezu alle
Personengruppen profitiert, in besonderem Maße jüngere Personen unter 25 Jahren
und Ältere über 50 Jahren. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Abbau der Arbeitslosigkeit
bei Langzeitarbeitslosen und Ausländern hervorzuheben. Mit 664 liegt die Zahl der
arbeitslosen Menschen ohne deutschen Pass um 15,4 Prozent unter dem Wert vom
Mai 2018. Bei Menschen, die länger als ein Jahr auf Arbeitsuche waren, ist die Zahl
der Arbeitslosen seit dem Vorjahresmonat um 20,6 Prozent gesunken.
Im Bereich der Arbeitslosenversicherung sind derzeit 892 arbeitslose Personen
registriert – 38 mehr als vor einem Jahr. Im gleichen Zeitraum sank die Zahl der
Arbeitslosen beim Jobcenter des Landkreises Hersfeld-Rotenburg um 297 Personen
auf 1.469 Arbeitslose.
Die positive Arbeitsmarktverfassung kommt auch durch die hohe Zahl an Stellen zum
Ausdruck, die von der Arbeitsagentur rekrutiert wurden. Derzeit sind 1.532 Stellen zu
besetzen – 226 mehr als vor einem Jahr. „Ungeachtet der leicht abnehmenden
Konjunkturdynamik in unserer Region stehen die Akteure auf dem Arbeitsmarkt vor
steigenden Herausforderungen“, erklärt Waldemar Dombrowski, Vorsitzender der
Geschäftsführung der Arbeitsagentur Bad Hersfeld-Fulda. So zeigt die sehr niedrige
Arbeitslosenquote zunehmend die strukturelle Seite der Arbeitslosigkeit auf. Bei
einem nennenswerten Teil der arbeitslosen Menschen fehlt ein anerkannter
Berufsabschluss. Zudem schränken familiäre Erziehungsaufgaben in zahlreichen
Fällen die zeitliche Flexibilität ein, die bei verschiedenen Arbeitsstellen erwartet wird.
In vielen gewerblich-technischen Berufen und auch in den Pflegeberufen ist der
Fachkräftemangel deutlich zu spüren. Folglich gestalten sich die
Vermittlungsprozesse aufwändiger als in der Vergangenheit.