01.07.2019 | Presseinfo Nr. 47

Arbeitslosenquote sinkt auf unter drei Prozent!

Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda im Mai weiter gesunken. Zum Ende des Monats waren 5.542 Personen arbeitslos gemeldet – 95 weniger als im Mai (-1,7 Prozent) und 304 weniger als im Mai des vergangenen Jahres (-5,2 Prozent). Die Arbeitslosenquote sank auf 2,9 Prozent (Vormonat: 3,0 Prozent; Vorjahr: 3,1 Prozent) und liegt somit deutlich unter der Hessen-Arbeitslosenquote von 4,3 Prozent.

Der Arbeitsmarkt in Ost- und Waldhessen war im ersten Halbjahr 2019 von einer deutlichen Frühjahrsbelebung geprägt. Seit Januar ist die Arbeitslosigkeit um rund acht Prozent zurückgegangen. „Diese Entwicklung ist umso erfreulicher, da wir bereits von einem niedrigen Niveau gestartet sind“, erklärt Waldemar Dombrowski, Leiter der Arbeitsagentur Bad Hersfeld-Fulda.

Während sich die Zahl der bei der Arbeitsagentur gemeldeten arbeitslosen Menschen mit 2.235 um 53 (2,4 Prozent) über dem Niveau des Vorjahres bewegte, registrierten die Jobcenter der Landkreise Fulda und Hersfeld-Rotenburg mit 3.307 Arbeitslosen einen Rückgang um 357 Personen (-9,7 Prozent) binnen Jahresfrist.

Auf der Stellenseite wird die weiterhin große Nachfrage der Wirtschaft nach Arbeitskräften deutlich. So konnte der Arbeitgeberservice seit Beginn des Jahres 6.308 Stellen akquirieren. Momentan liegen der Arbeitsagentur 4.095 Stellen zur Vermittlung vor, dies sind fast zehn Prozent mehr als vor einem Jahr.  „In beinahe allen Branchen fehlen den Unternehmen mittlerweile qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Neben der eigenen Ausbildung und der Einstellung von außen wird der Aspekt der betrieblichen Weiterbildung immer wichtiger, um den eigenen Fachkräftebedarf zu decken“, weiß Agenturleiter Waldemar Dombrowski.

Die Entwicklung in den Landkreisen stellt sich wie folgt dar:

 

Der Arbeitsmarkt im Juni 2019 im Landkreis Fulda
Arbeitslosenquote weiterhin auf Tiefststand / Im Altkreis Hünfeld quasi Vollbeschäftigung!

Weiterhin auf Tiefststand bewegt sich die Arbeitslosigkeit in Osthessen. Derzeit sind 3.215 Menschen in der Region Fulda arbeitslos – 61 weniger als im Mai. Die Arbeitslosenquote liegt unverändert bei 2,6 Prozent und somit deutlich unter der Hessen-Arbeitslosenquote von 4,3 Prozent. Besonders positiv ist die Entwicklung im Altkreis Hünfeld: Mit einer Arbeitslosenquote von 2,0 Prozent herrscht hier quasi Vollbeschäftigung.
Der Arbeitsmarkt in der Region war im ersten Halbjahr 2019, wie auch in den vergangenen Jahren, von einer deutlichen Frühjahrsbelebung geprägt. Seit Januar ist die Arbeitslosigkeit um fast 11 Prozent zurückgegangen. „Diese Entwicklung ist umso höher zu bewerten, da wir bereits von einem sehr niedrigen Niveau gestartet sind“, erklärt Waldemar Dombrowski, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Bad Hersfeld-Fulda. Zum Ende des Monats waren 49 Personen weniger arbeitslos gemeldet als im Juni vergangenen Jahres.
Während sich die Zahl der bei der Arbeitsagentur gemeldeten arbeitslosen Menschen mit 1.379 in etwa auf dem Niveau des Vorjahres bewegte, registrierte das Kreisjobcenter mit 1.836 Arbeitslosen einen Rückgang um 52 Personen (-2,8 Prozent) binnen Jahresfrist.
Insgesamt profitierten nahezu alle Personengruppen vom Rückgang der Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr, insbesondere Frauen und jüngere Arbeitslose unter 25 Jahren. Bei Männern hingegen stieg die Arbeitslosigkeit an und damit korrelierend bei Menschen ohne deutschen Pass. „Besonders erfreulich ist der erneute Rückgang der Arbeitslosigkeit bei schwerbehinderten Menschen. Damit kommt die nach wie vor robuste Arbeitsmarktlage auch Personen mit Handicaps zugute“, kommentiert Agenturleiter Dombrowski. Auch Langzeitarbeitslose finden derzeit verstärkt den Weg in den Arbeitsmarkt.
Auf der Stellenseite wird die weiterhin große Nachfrage der Wirtschaft nach Arbeitskräften deutlich. So konnte der Arbeitgeberservice seit Beginn des Jahres 3.636 Stellen akquirieren. Momentan liegen der Arbeitsagentur 2.607 Stellen zur Vermittlung vor, dies sind gut fünf Prozent mehr als vor einem Jahr.  „In fast allen Branchen fehlen den Unternehmen mittlerweile qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Neben der eigenen Ausbildung und der Einstellung von außen wird der Aspekt der betrieblichen Weiterbildung immer wichtiger, um den eigenen Fachkräftebedarf zu decken“, betont der Agenturleiter.

 

Der Arbeitsmarkt im Juni 2019 im Landkreis Hersfeld-Rotenburg
Arbeitslosenquote sinkt deutlich / Noch 322 freie Ausbildungsstellen!

Trotz der angespannten internationalen Lage und einer gewissen Unruhe in der Wirtschaft zeigt sich der Arbeitsmarkt in Waldhessen weiterhin robust. Derzeit sind 2.327 Menschen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg arbeitslos – 34 weniger als im Mai. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Arbeitslosigkeit sehr deutlich um 255 Personen gefallen. Die Arbeitslosenquote liegt bei 3,6 Prozent (Vormonat: 3,7 Prozent, Vorjahr: 4,0 Prozent) und somit deutlich unter der Hessen-Arbeitslosenquote von 4,3 Prozent.
Der Arbeitsmarkt in der Region war in den ersten sechs Monaten des Jahres von einer soliden Konjunktur geprägt. „Die Entwicklung im ersten Halbjahr war erfreulich. Der Arbeitsmarkt in der Region zeigt sich äußerst stabil; innerhalb eines Jahres konnte die Arbeitslosigkeit um rund zehn Prozent verringert werden “, erklärt Waldemar Dombrowski, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Bad Hersfeld-Fulda. Zum Ende des Monats waren 255 Personen weniger arbeitslos gemeldet als im Juni vergangenen Jahres.
Während die Zahl der bei der Arbeitsagentur gemeldeten arbeitslosen Menschen mit 856 um 50 (6,2 Prozent) gegenüber dem Vorjahr anstieg, registrierte das Kreisjobcenter mit 1.471 Arbeitslosen einen Rückgang um 305 Personen (-17,2 Prozent) binnen Jahresfrist.
Von der positiven Entwicklung gegenüber dem Vorjahr profitierten alle Personengruppen, insbesondere jüngere Arbeitslose unter 25 Jahren, Menschen ohne deutschen Pass und Frauen. „Besonders hervorzuheben ist der Rückgang der Arbeitslosigkeit bei schwerbehinderten Menschen. Damit kommt die hervorragende Arbeitsmarktlage auch Personen mit Handicaps zugute“, kommentiert Agenturleiter Dombrowski. Auch unter Berücksichtigung von Weiterbildungsmaßnahmen und Arbeitsgelegenheiten stellt sich die Verfassung des Arbeitsmarktes günstiger dar als vor einem Jahr.
Auf der Stellenseite wird die weiterhin große Nachfrage der Wirtschaft nach Arbeitskräften deutlich. So konnte der Arbeitgeberservice seit Beginn des Jahres 2.672 Stellen akquirieren. Momentan liegen der Arbeitsagentur 1.488 Stellen zur Vermittlung vor, dies sind gut 18 Prozent mehr als vor einem Jahr.  „In fast allen Branchen fehlen den Unternehmen mittlerweile qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Neben der eigenen Ausbildung und der Einstellung von außen wird der Aspekt der betrieblichen Weiterbildung immer wichtiger, um den eigenen Fachkräftebedarf zu decken“, betont Agenturleiter Waldemar Dombrowski.