29.10.2020 | Presseinfo Nr. 38

Wirtschaftslage entspannt sich weiter

Die Wirtschaftslage in Ost- und Waldhessen hat sich trotz der Corona-Pandemie weiter stabilisiert. Im Oktober ging die Zahl der arbeitslosen Menschen in den Landkreisen Fulda und Hersfeld-Rotenburg um 373 auf 6.757 zurück. Dieser Rückgang fiel stärker aus als in den beiden Jahren zuvor. Zwar ist die Arbeitslosigkeit immer noch deutlich höher als im Oktober des Vorjahres, allerdings konnte der Abstand zum Vorjahr deutlich reduziert werden. Die Arbeitslosenquote sank im Oktober von 3,7 auf 3,5 Prozent und ist nach wie vor die niedrigste aller Agenturbezirke in Hessen.

Von dem positiven Trend gegenüber dem Vormonat profitieren alle Personengruppen. Besonders erfreulich ist der überproportionale Rückgang der Arbeitslosigkeit bei jüngeren Personen.

„Zahlreiche jüngere Menschen konnten in Beschäftigung integriert werden. Darüber hinaus spielen die Aufnahme eines Studiums bzw. der Beginn einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme eine Rolle“, berichtet Waldemar Dombrowski, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda. Als Indikator für eine positive Entwicklung in einem schwierigen Umfeld wertet er die Dynamik des Arbeitsmarktes. So meldeten sich im Oktober weniger Personen aus einer Beschäftigung heraus arbeitslos als ein Jahr zuvor. Zugleich konnten mehr Personen ihre Arbeitslosigkeit aufgrund der Aufnahme einer Beschäftigung beenden.

Kurzarbeit

Die Unternehmen und Betriebe in der Region nutzen weiterhin stark das Instrument der Kurzarbeit zur Sicherung von Beschäftigung. Seit Mitte März haben insgesamt 3.787 Betriebe für 58.335 Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt.

Wie sich der Arbeitsmarkt im Oktober 2020 in den zum Agenturbezirk gehörigen Landkreisen Fulda und Hersfeld-Rotenburg entwickelte, erfahren Sie hier .