01.03.2019 | Presseinfo Nr. 7

Leichte Frühjahrsbelebung bereits im Februar

Arbeitslosenquote bleibt unverändert bei 3,9 Prozent.

Rückgänge in beiden Rechtskreisen im Vergleich zum Vorjahr: Abbau der Arbeitslosigkeit weiterhin primär im Bereich der Grundsicherung – allerding im SGB III Bereich im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg von 3,7 Prozent zu verzeichnen.

Deutlicher Vorjahresanstieg im SGB III Bereich: Fast 10 Prozent im Landkreis Groß-Gerau.

Zugang offener Stellen im Vergleich zum Vormonat deutlich gestiegen.

Stellenbestand im Vergleich zum Vormonat und Vorjahr rückläufig.
 

Die Arbeitslosigkeit im Agenturbezirk Bad Homburg hat sich Vergleich zum Vormonat leicht verringert. Von der bereits einsetzenden Frühjahrsbelebung profitierten bis auf die Gruppe der Jugendlichen unter 25 Jahren alle Personengruppen sowie beide Rechtskreise. Beide Entwicklungen sind saisonüblich und folgen dem Trend der letzten Jahre.

Arbeitslosigkeit im Agenturbezirk bezogen auf alle Rechtskreise

Allerdings gibt es regionale Unterschiede. Während die Arbeitslosigkeit im Main-Taunus-Kreis und im Landkreis Groß-Gerau sank, stieg diese im Hochtaunuskreis im Vergleich zum Vormonat leicht an. Ein deutlicher Anstieg war im Vergleich zum Vorjahr dagegen im SGB III Bereich ersichtlich. Zudem war der Stellenbestand in diesem Monat ebenfalls rückläufig, während der Zugang an offenen Stellen Zuwächse erzielen konnte. 

Insgesamt waren 15.276 Personen in den Landkreisen Hochtaunus, Groß-Gerau und Main-Taunus arbeitslos gemeldet. Das waren 234 Menschen (- 1,5 Prozent) weniger als im Januar. Im Vergleich zum Vorjahr waren 1.004 Personen (- 6,2 Prozent) weniger von Arbeitslosigkeit bedroht. Die Arbeitslosenquote (bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen) blieb damit unverändert bei 3,7 Prozent. Sie liegt auch zum Jahresende 0,3 Prozent unter dem Vorjahreswert.  

„Nach dem Anstieg des vergangenen Monats, bringt der Februar grundsätzlich eine Entspannung und setzt damit teilweise die gute Entwicklung des Vorjahres weiter fort. Getrübt wird diese nur, durch den im Vorjahresvergleich zu verzeichnenden Anstieg im Bereich des Arbeitslosengeldes I. Hier haben wir einen Zuwachs von 3,7 Prozent im Agenturbezirk und fast 10 Prozent im Landkreis Groß-Gerau, während in den beiden anderen Landkreisen ein sehr geringer Anstieg bzw. ein leichter Rückgang erzielt wurde. Dennoch zeigt sich der Arbeitsmarkt insgesamt stabil. Der relativ milde Winter, und die damit verbundenen geringeren Kündigungen in den Außenberufen sowie die nunmehr einsetzende Frühjahrsbelebung sind verantwortlich für den Rückgang der Arbeitslosigkeit. Die Beschäftigungslage ist gut, auch wenn sich diese im Vergleich zum Vorquartal im Agenturbezirk Bad Homburg kaum verändert hat. Hessenweit sind allerdings leichte Zuwächse zu beobachten, die auf eine weiterhin gute Konjunkturlage und einen kontinuierlichen Anstieg der Beschäftigung in den kommenden Monaten schließen lassen. Dazu beitragen werden auch, die sich leicht entspannenden geopolitischen Faktoren.

Vom Rückgang profitieren konnten fast alle Personen- und Altersgruppen. Ein Anstieg in der Gruppe der Jugendlichen unter 25 Jahren ist zu diesem Zeitpunkt unter anderem, dem nahen Ausbildungsende und der Nichtübernahme der jungen Menschen geschuldet. Darüber hinaus zeigt sich der Rückgang der Arbeitslosigkeit vornehmlich im Bereich der Grundsicherung. Wer derzeit eine Beschäftigung sucht, findet in der Regel auch eine passende Anstellung, zumal der Fachkräftemangel in einigen Branchen spürbar ist. Dies kommt insbesondere den Langzeitarbeitslosen zugute. Ferner hatten wir in diesem Monat einen deutlichen Zuwachs an offenen neu zugegangenen Stellenmeldungen. Der Zuwachs belief sich auf fast 60 Prozent im Vergleich zum Januar. Was den Bestand an gemeldeten Stellen angeht, so war dieser im Vergleich zum Vormonat und insbesondere im Vergleich zum Februar 2018 stark rückläufig. Dennoch bin ich mit dem erzielten Februarergebnis zufrieden, so, dass wir mit Blick auf das saisonbedingte Ostergeschäft in einen guten Frühling starten können“, so Matthias Oppel, Vorsitzender der Geschäftsführung, der Agentur für Arbeit Bad Homburg.

Stellenmarkt

Der Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen ist im Agenturbezirk Bad Homburg entgegen des Landestrends im Monat Februar gesunken. Es sind 229 Stellen weniger im Bestand als noch im Januar. Das entspricht einem Rückgang von 6,4 Prozent. Im Verhältnis zum Vorjahr sind 23,2 Prozent an Stellen (-1.010) weniger im Bestand. Der Rückgang im Stellenbestand steht damit im Gegensatz zur hessischen Entwicklung. Die Details im Einzelnen:

Die Unternehmen meldeten im Februar 1.021 offene Stellen, das sind 369 Stellen mehr (56,6 Prozent) als im Januar. Im Vergleich zum Vorjahr waren 273 Stellen weniger gemeldet worden. Das entspricht einem Minus von 21,1 Prozent.      

Der Gesamtzugang seit Jahresbeginn belief sich auf 1.673 Stellen. Im Vergleich zum Februar 2018 gingen damit 488 Stellen (-22,6 Prozent) weniger ein.

Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (aktueller Stand 31.06.2018) im Bezirk der Agentur für Arbeit Bad Homburg liegt bei 296.169 Beschäftigten. Damit waren im Vergleich zu früheren Erhebungen, 7.039 Menschen mehr in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung. Dies entspricht einer Steigerung der Beschäftigung von 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Vergleich zum Vorquartal waren 13 Personen mehr in sozialversicherungspflichtigen Tätigkeiten angestellt. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten hat sich im Agenturbezirk Bad Homburg gegenüber dem Vorquartal kaum verändert, während Landesweit leichte Anstiege zu beobachten sind. Damit zeigt sich seit der letzten Erhebung der Beschäftigungszuwachs verhaltener und auch im Februar 2019 zumindest für den Agenturbezirk Bad Homburg unverändert.

 Arbeitslosigkeit nach Personengruppen bezogen auf alle Rechtskreise

Die Arbeitslosigkeit im Einzelnen:

Bei den Männern sank die Erwerbslosenzahl zum Jahresende um 135 Personen (-1,6 Prozent) auf insgesamt 8.384 Personen. Im Vergleich zum Vorjahreswert waren 368 Männer oder 4,2 Prozent weniger gemeldet. Bei den Frauen dagegen sank die Zahl derer, die ohne Arbeit waren um 98 Personen (- 1,4 Prozent) auf insgesamt 6.892. Im Vorjahresvergleich waren 636 Frauen oder 8,4 Prozent weniger gemeldet.  

Insgesamt 6.610 Erwerbslose besitzen keinen deutschen Pass, 33 Menschen weniger (- 0,5 Prozent) als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr waren 385 Personen oder 5,5 Prozent weniger gemeldet. 

Die Zahl der jungen Erwachsenen unter 25 Jahren nahm im Februar weiter ab. Insgesamt waren in diesem Monat 1.534 junge Menschen erwerbslos gemeldet, 89 mehr (6,2 Prozent) als im Januar. Im Vergleich zum Februar 2018 sind 89 Jugendliche oder 6,2 Prozent weniger erwerbslos. Die Gruppe der über 50 - Jährigen konnte im Februar ihren Bestand an Arbeitslosen ebenfalls verringern. Es sind 203 Personen oder 4,2 Prozent weniger arbeitslos. Insgesamt waren 4.643 Personen erwerbslos. Im Vergleich zum Vorjahr sind es 288 Personen oder 5,8 Prozent weniger.  

Arbeitslosigkeit nach Rechtskreisen

Im Bereich des Arbeitslosengeldes I (SGB III), für den die Arbeitsagentur Bad Homburg in den drei zugehörigen Kreisen ausschließlich zuständig ist, nahm im Februar die Zahl der Erwerbslosen ab. Im Einzelnen sieht die Verteilung wie folgt aus: Im SGB III Bereich waren im Vergleich zum Vormonat 80 Personen (-1,3 Prozent) weniger erwerbslos. Im Vergleich zum Vorjahr waren es 221 Personen (3,7 Prozent) mehr. Insgesamt waren 6.234 Menschen erwerbslos.

Die Zahl derjenigen, die in den Bereich der Grundsicherung fallen, nahm im Vergleich zum Vormonat dagegen ab. Im Bereich des Arbeitslosengeldes II (SGB II), welches im Agenturbezirk Bad Homburg ausschließlich in kommunaler Hand liegt, sank die Erwerbslosenzahl um 154 Personen (-1,7 Prozent) auf insgesamt 9.042 Menschen. Das waren 1.225 Personen oder 11,9 Prozent weniger als im Vorjahr.

Die prozentuale Verteilung sieht wie folgt aus: 40,8 Prozent (SGB III) zu 59,2 Prozent (SGB II). 

Ausbildungsmarkt

Das Ausbildungsjahr 2018/2019 hat am 1. Oktober 2018 begonnen und endet am 30. September 2019. Der nächste Ausbildungsbericht wird Ende März 2019 veröffentlicht.

Entwicklung im Hochtaunuskreis, Main-Taunus-Kreis und Kreis Groß-Gerau

Hochtaunuskreis

Insgesamt waren im Hochtaunuskreis 4.087 Menschen arbeitslos gemeldet, das sind 37 Menschen (0,9 Prozent) mehr als im Januar. Im Vergleich zum Vorjahr sind es 225 Personen oder 5,2 Prozent weniger von Arbeitslosigkeit bedroht.

Hiervon sind 1.816 Personen dem Rechtskreis SGB III und 2.271 dem Rechtskreis SGB II zugeordnet. Gemessen an der Gesamtzahl der Arbeitslosen waren dies 44,4 Prozent (SGB III) zu 55,6 Prozent (SGB II). Im Bereich des SGB III waren im Februar, 0,1 Prozent Arbeitslose weniger gemeldet als vor einem Monat (-2 Personen), im Bereich des SGB II waren es 1,7 Prozent (39 Personen) mehr.

Im Vorjahresvergleich waren im Rechtskreis des SGB III 14 Personen oder 0,8 Prozent mehr gemeldet. Im Bereich des SGB II waren es dagegen 239 Arbeitslose oder 9,5 Prozent weniger.   

Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Prozentpunkte auf 3,5 Prozent. Sie liegt 0,2 Prozent unter dem Vorjahreswert.        

Die Veränderungen sehen im Hochtaunuskreis wie folgt aus: Bei den Männern waren 38 Personen oder 1,7 Prozent mehr arbeitslos, so dass 2.294 Männer eine Beschäftigung suchen. Im Vergleich zum Februar 2018 waren 68 Männer oder 2,9 Prozent weniger gemeldet. Im Februar waren insgesamt 1.793 Frauen arbeitslosgemeldet. Damit blieb die Zahl im Vergleich zum Vormonat fast identisch (-1 oder 0,1 Prozent) weniger. Im Vergleich zum Vorjahr waren es 157 Frauen oder 8,1 Prozent weniger. In der Gruppe der Jugendlichen unter 25 Jahren waren 38 Jugendliche oder 10,7 Prozent im Februar von Arbeitslosigkeit betroffen. Im Vorjahresvergleich waren es dagegen 36 Jugendliche oder 8,4 Prozent weniger. Insgesamt waren 393 Jugendliche ohne Arbeit. Bei den anderen Gruppen sah es wie folgt aus: In der Gruppe der über 50-Jährigen war ein Rückgang von 34 Personen zu verzeichnen. Dies entspricht einem Minus von 2,4 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr waren 19 Personen oder 1,3 Prozent weniger gemeldet. Insgesamt waren 1.393 „Best Agers“ ohne Arbeit. Im Vergleich zum Vorjahr waren 19 Personen oder 1,3 Prozent weniger gemeldet. Bei den Arbeitslosen ohne deutschen Pass waren 1.655 Personen arbeitslos. Das waren 9 Personen oder 0,5 Prozent mehr als im Januar. Im Vorjahresvergleich waren 102 Personen oder 5,8 Prozent weniger, die eine Tätigkeit suchten.  

Der Zugang offener Stellen lag im Februar mit insgesamt 64 Stellen leicht über dem Vormonatsniveau. Es waren 353 Stellen gemeldet worden. Dies entspricht einem Prozentsatz von 22,1 Prozent. Mit Blick auf das Vorjahr waren es dagegen 159 Stellen oder 31,1 Prozent weniger. 

Der Bestand war mit 1.062 gemeldeten Stellen im Vergleich zum Januar ebenfalls leicht gesunken. Dies waren 18 Stellen oder 1,7 Prozent weniger. Im Vergleich zum Vorjahr waren 262 Stellen oder 19,8 Prozent weniger im Bestand. Der Zugang seit Jahresbeginn belief sich auf 642 Stellen, das sind 203 Stellen oder 24,0 Prozent weniger im Februar 2018. 

Main-Taunus-Kreis

Im Main-Taunus-Kreis sank die Arbeitslosigkeit im Februar um 118 Personen auf insgesamt 4.216 (-2,7 Prozent). Gegenüber dem Vorjahr waren im Februar 347 Menschen (- 7,6 Prozent) weniger gemeldet, die von Arbeitslosigkeit betroffen waren.

Im Rechtskreis des SGB III waren insgesamt 1.774 Personen, im Bereich des SGB II 2.442 Menschen gemeldet. Die Verteilung sieht wie folgt aus (42,1 Prozent im SGB III zu 57,9 Prozent im SGB II). Im Bereich des SGB III gab es einen Rückgang um 4,1 Prozent (-75 Personen) sowie einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 1,8 Prozent (-32 Personen). Im Bereich des SGB II waren ebenfalls 43 Erwerbslose weniger gemeldet. Das entspricht einem Rückgang von 1,7 Prozent. Im Vorjahresvergleich waren 315 Personen oder 11,4 Prozent weniger gemeldet.

Die Arbeitslosenquote sank auf 3,3 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr lag die Quote 0,3 Prozent unter dem Februarwert.    

Im Main-Taunus-Kreis sieht die Entwicklung im Einzelnen wie folgt aus: Bei den Männern waren 98 Personen oder 4,2 Prozent weniger von Arbeitslosigkeit betroffen. Im Februar 2018 waren es noch 244 Männer oder 9,9 Prozent weniger gewesen. Insgesamt 2.216 Männer waren ohne Tätigkeit. Bei den Frauen waren es 19 Frauen oder 0,9 Prozent weniger. Im Vergleich zum Vorjahr waren es 103 Frauen oder 4,9 Prozent weniger. Insgesamt waren 2.000 Frauen ohne Arbeit. In der Gruppe der Jugendlichen unter 25 Jahren war ebenfalls ein Rückgang zu verzeichnen. Im Februar waren 19 Jugendliche oder 5,3 Prozent weniger erwerbslos. Im Vergleich zum Februar 2018 waren es lediglich 2 Jugendliche oder 0,5 Prozent weniger arbeitslose Jugendliche zu verzeichnen. Insgesamt waren 380 Jugendliche ohne Tätigkeit. In der Gruppe der über 50-Jährigen waren im Vergleich zum Vormonat 58 Personen (- 4,1 Prozent) weniger von Arbeitslosigkeit betroffen. Im Vorjahresvergleich waren es 68 Personen oder 4,8 Prozent weniger. Insgesamt waren in diesem Monat 1.355 über 50-Jährige erwerbslos. In der Personengruppe ohne deutschen Pass waren es 12 Arbeitslose oder 0,7 Prozent mehr. Im Vorjahresvergleich waren es dagegen 109 Personen oder 6,1 Prozent weniger. Insgesamt waren 1.688 Ausländer ohne Arbeit.

Die Stellenentwicklung im Main-Taunus-Kreis war im vergangenen Monat positiv. Insgesamt meldeten die Unternehmen im Februar 227 Stellen bei der Arbeitsagentur. Das waren 66 Stellen mehr als im Vormonat (41,0 Prozent) und 122 Stellen (-35,0 Prozent) weniger als vor einem Jahr. Der Stellenbestand lag mit insgesamt 928 Stellen weiterhin unter dem Vormonatsniveau (-42 Stellen oder 4,3 Prozent) und blieb mit 350 Stellen (-27,4 Prozent) unter dem Vorjahreswert. Der Zugang seit Jahresbeginn beläuft sich auf 388 Stellen, das sind 209 Stellen oder 35,0 Prozent weniger als im Vorjahr.

Kreis Groß-Gerau

Insgesamt 6.973 Menschen waren im Kreis Groß-Gerau arbeitslos gemeldet, das waren 153 Personen (- 2,1 Prozent) weniger als im Vormonat und 432 Personen (-5,8 Prozent) weniger als im Vorjahr.  

Hiervon sind 2.644 dem Rechtskreis des SGB III und 4.3290 Menschen dem Rechtskreis des SGB II zugeordnet. Somit entfielen, gemessen an der Gesamtzahl der Erwerbslosen, 37,9 Prozent auf den Bereich der Agentur für Arbeit und 62,1 Prozent auf den Bereich des SGB II, der in kommunaler Hand liegt. 

Gegenüber Januar sank die Arbeitslosenzahl im Bereich des SGB III lediglich um 3 Erwerbslose. Dies entspricht einem Rückgang von 0,1 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr waren 239 Personen oder 9,9 Prozent mehr gemeldet. Im Bereich des SGB II waren 150 Erwerbslose (- 3,3 Prozent) weniger gemeldet als im Vormonatsvergleich und 671 Arbeitslose weniger (-13,4 Prozent) als vor einem Jahr.  

Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 4,7 Prozent. Die Quote liegt damit im Februar immer noch 0,3 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. 

Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit sah wie folgt aus: Insgesamt waren 3.874 Männer ohne Arbeit, das sind 75 Männer oder 1,9 Prozent weniger als im Vormonat Januar und 56 Männer oder 1,4 Prozent weniger als im Februar 2018. Bei den Frauen waren 78 Erwerbslose oder 2,5 Prozent weniger von Arbeitslosigkeit betroffen. Im Vorjahresvergleich lagen die Frauen mit 376 Erwerbslosen oder 10,8 Prozent ebenfalls unter dem Vorjahreswert. Insgesamt waren 3.099 Frauen ohne Arbeit. In der Gruppe der Jugendlichen unter 25 Jahren waren im Vergleich zum Januar 32 Personen oder 4,4 Prozent weniger gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr waren es 23 Jugendliche oder 3,1 Prozent weniger, die von Arbeitslosigkeit betroffen sind. Insgesamt waren 761 Jugendliche ohne Arbeit. In der Gruppe der über 50 - Jährigen sieht es wie folgt aus: Insgesamt sind 1.895 Personen arbeitslos. Dies sind 111 Personen (-5,5 Prozent) weniger als im Vormonat und 201 bzw. 9,8 Prozent weniger als im Vorjahr. In der Personengruppe ohne deutschen Pass gab es dagegen einen Rückgang von 54 Personen. Dies entspricht einem Minus von 1,6 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr waren es 174 Ausländer oder 5,1 Prozent weniger. Insgesamt waren 3.267 Ausländer erwerbslos.

Der Stellenzugang im Landkreis Groß-Gerau fiel in diesem Monat entgegen des Agenturtrends ebenfalls positiv aus. Es gab deutliche Zuwächse. Im Vergleich zum Vormonat waren 239 Stellen mehr gemeldet worden. Dies entspricht einem Zuwachs von 118, 3 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr waren allerdings lediglich 8 Stellen (1,8 Prozent) mehr zu verzeichnen. Insgesamt meldeten die Unternehmen 441 Stellen. Der Bestand an offenen Stellen lag mit insgesamt 1.362 Stellen dagegen deutlich unter dem Vormonatsniveau. Der Rückgang an Bestandsstellen belief sich auf 169 Stellen bzw. 11,0 Prozent. Im Vorjahresvergleich waren es 398 Stellen oder 22,6 Prozent weniger. Seit Jahresbeginn wurden 643 Stellen gemeldet. Dies entspricht einem Minus von 76 Stellen oder 10,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.