29.03.2019 | Presseinfo Nr. 14

Frühjahrsbelebung setzt sich fort

Arbeitslosenquote sinkt auf 3,8 Prozent.

Verringerung der Arbeitslosigkeit im SGB III saisonüblich.

Bestand und Zugang an gemeldeten Arbeitsstellen rückläufig.

Ausbildungsmarkt startet positiv: Deutlich mehr Ausbildungsstellenbewerber als im Vorjahr.
 

Die Arbeitslosigkeit im Agenturbezirk Bad Homburg hat sich Vergleich zum Vormonat erneut verringert. Es konnten alle Personen- und Altersgruppen davon profitieren. Die Rückgänge beziehen sich im Vergleich zum Vormonat in der Gesamtbetrachtung ausschließlich auf den SGB III Bereich.  

Arbeitslosigkeit im Agenturbezirk bezogen auf alle Rechtskreise

Insgesamt waren 15.089 Personen in den Landkreisen Hochtaunus, Groß-Gerau und Main-Taunus arbeitslos gemeldet. Das waren 187 Menschen (- 1,2 Prozent) weniger als im Februar. Im Vergleich zum Vorjahr waren 726 Personen (- 4,6 Prozent) weniger von Arbeitslosigkeit bedroht. Die Arbeitslosenquote (bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen) sank auf 3,8 Prozent. Sie liegt damit weiterhin unter 0,3 Prozent unter dem Vorjahreswert.   

„Der Rückgang der Arbeitslosigkeit im März ist saisonüblich. Das Ostergeschäft und die Beschäftigung in den Außenberufen sorgen für eine Reduktion.

Darüber hinaus haben wir durch die Frühjahrsbelebung weitere Abgänge in Arbeit, so dass diese im Agenturbezirk Bad Homburg im Durchschnitt der vergangenen Jahre liegt.

Auffällig ist im Moment, dass wir Rückgänge im Stellenbestand, aber auch im Zugang offener Stellen zu verzeichnen haben. Hier merken wir in der Tat leichte Auswirkungen der geopolitischen Faktoren.

Keine Auswirkungen haben diese auf den Ausbildungsmarkt. Dieser entwickelt sich positiv. Erfreulich ist, dass die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber, sie sich für eine Berufsausbildung interessieren, um 15 Prozent gestiegen ist. Dies ist ein deutlicher Anstieg und ein sehr gutes Zeichen, dass sich die jungen Menschen bewusst für einen Start ins Berufsleben mit einer Ausbildung entscheiden. Für den Fachkräftebedarf ist dies ein wichtiges Signal.

Ich bin mit der Gesamtentwicklung des Arbeits- und insbesondere des Ausbildungsmarktes sehr zufrieden“, so Matthias Oppel, Vorsitzender der Geschäftsführung, der Agentur für Arbeit Bad Homburg.

Stellenmarkt

Der Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen ist im Agenturbezirk Bad Homburg auch in diesem Monat rückläufig. Es sind 42 Stellen weniger im Bestand als noch im Februar. Das entspricht einem Rückgang von 1,3 Prozent. Im Verhältnis zum Vorjahr sind 25,4 Prozent an Stellen (-1.127) weniger im Bestand.

Die Details im Einzelnen:

Die Unternehmen meldeten im März 880 offene Stellen, das sind 141 Stellen weniger (-13,8 Prozent) als im Februar. Im Vergleich zum Vorjahr waren 219 Stellen weniger gemeldet worden. Das entspricht einem Minus von 19,9 Prozent.       

Der Gesamtzugang seit Jahresbeginn belief sich auf 2.553 Stellen. Im Vergleich zum März 2018 gingen damit 707 Stellen (-21,7 Prozent) weniger ein.

Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (aktueller Stand 30.09.2018) im Bezirk der Agentur für Arbeit Bad Homburg liegt bei 301.032 Beschäftigten. Damit waren im Vergleich zu früheren Erhebungen, 4.863 Menschen mehr in sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung. Dies entspricht einer Steigerung der Beschäftigung von 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Vergleich zum Vorquartal waren 5.950 Personen mehr in sozialversicherungspflichtigen Tätigkeiten angestellt. Aufgrund einer Fehlmeldung im Landkreis Groß-Gerau kam es zu einer Korrektur der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten. Rückblickend konnte der Agenturbezirk Bad Homburg die Zahl der Beschäftigten weiter steigern.

 Arbeitslosigkeit nach Personengruppen bezogen auf alle Rechtskreise

Die Arbeitslosigkeit im Einzelnen:

Bei den Männern sank die Erwerbslosenzahl um 100 Personen (-1,2 Prozent) auf insgesamt 8.284 Personen. Im Vergleich zum Vorjahreswert waren 132 Männer oder 1,6 Prozent weniger gemeldet. Bei den Frauen dagegen sank die Zahl derer, die ohne Arbeit waren um 87 Personen (- 1,3 Prozent) auf insgesamt 6.805. Im Vorjahresvergleich waren 594 Frauen oder 8,0 Prozent weniger gemeldet.   

Insgesamt 6.531 Erwerbslose besitzen keinen deutschen Pass, 79 Menschen weniger (- 1,2 Prozent) als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr waren 255 Personen oder 3,8 Prozent weniger gemeldet.  

Die Zahl der jungen Erwachsenen unter 25 Jahren nahm im März weiter ab. Insgesamt waren in diesem Monat 1.454 junge Menschen erwerbslos gemeldet, 80 weniger (-5,2 Prozent) als im Februar. Im Vergleich zum März 2018 sind 90 Jugendliche oder 5,8 Prozent weniger erwerbslos. Die Gruppe der über 50 - Jährigen konnte im März ihren Bestand an Arbeitslosen nur marginal verringern. Es waren lediglich 3 Personen oder 0,1 Prozent weniger arbeitslos. Insgesamt waren 4.640 Personen erwerbslos. Im Vergleich zum Vorjahr sind es 160 Personen oder 3,3 Prozent weniger.   

 

Arbeitslosigkeit nach Rechtskreisen

Im Bereich des Arbeitslosengeldes I (SGB III), für den die Arbeitsagentur Bad Homburg in den drei zugehörigen Kreisen ausschließlich zuständig ist, nahm im März die Zahl der Erwerbslosen ab. Im Einzelnen sieht die Verteilung wie folgt aus: Im SGB III Bereich waren im Vergleich zum Vormonat 203 Personen (-3,3 Prozent) weniger erwerbslos. Im Vergleich zum Vorjahr waren es 279 Personen (4,9 Prozent) mehr. Insgesamt waren 6.031 Menschen erwerbslos.

Die Zahl derjenigen, die in den Bereich der Grundsicherung fallen, stieg im Vergleich zum Vormonat. Im Bereich des Arbeitslosengeldes II (SGB II), welches im Agenturbezirk Bad Homburg ausschließlich in kommunaler Hand liegt, stieg die Erwerbslosenzahl um 16 Personen (-0,2 Prozent) auf insgesamt 9.058 Menschen. Dennoch waren 1.005 Personen oder 10,0 Prozent weniger als im Vorjahr gemeldet.

Die prozentuale Verteilung sieht wie folgt aus: 40,0 Prozent (SGB III) zu 60,0 Prozent (SGB II). 

 

Ausbildungsmarkt

Das Ausbildungsjahr 2018/2019 hat am 1. Oktober 2018 begonnen und endet am 30. September 2019.

Nach sechs Monaten werden nun erstmals die Zahlen zum Ausbildungsmarkt veröffentlicht.

Seit Beginn des Ausbildungsjahres wurden im Bezirk der Arbeitsagentur Bad Homburg bislang 2.854 Berufsausbildungsstellen gemeldet. Das sind 99 Stellen weniger als im Vorjahreszeitraum und entspricht einem Minus von 3,4 Prozent. 

Die Zahl der gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber liegt bei 3.669. Hier konnte ein Zuwachs von 489 Bewerberinnen und Bewerbern erzielt werden. Dies entspricht einem Plus von 15,4 Prozent.    

Rein rechnerisch ergibt sich daraus eine Relation von 0,78 gemeldeten Berufsausbildungsstellen je gemeldeten Bewerber. Im Vorjahreszeitraum lag die Relation bei 0,93.

Von den seit Beginn des Berichtsjahres gemeldeten Bewerberinnen und Bewerbern sind 2.426 zurzeit noch nicht versorgt. Das sind 334 Jugendliche oder 16,0 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Ausbildungsjahres 2017/2018. Zur Gruppe der unversorgten Bewerber zählen Jugendliche und junge Erwachsene, die nach der Schule noch keinen Ausbildungsplatz, einen weiteren Schulbesuch, Studium oder eine andere Alternative bis 30. September 2019 haben.

Demgegenüber stehen 1.975 noch unbesetzte Ausbildungsstellen. Dies sind 61 Stellen mehr (3,2 Prozent) als vor einem Jahr. 

Rein rechnerisch entspricht diese Relation einem Verhältnis von 0,81 unbesetzten Berufsausbildungsstellen je unversorgten Bewerber. Im Vergleichszeitraum März 2018 lag das Verhältnis bei 0,81.

 

Entwicklung im Hochtaunuskreis, Main-Taunus-Kreis und Kreis Groß-Gerau

Hochtaunuskreis

Insgesamt waren im Hochtaunuskreis 4.026 Menschen arbeitslos gemeldet, das sind 61 Menschen (-1,5 Prozent) weniger als im Februar. Im Vergleich zum Vorjahr sind es 95 Personen oder 2,3 Prozent weniger, die von Arbeitslosigkeit bedroht sind.

Hiervon sind 1.756 Personen dem Rechtskreis SGB III und 2.270 dem Rechtskreis SGB II zugeordnet. Gemessen an der Gesamtzahl der Arbeitslosen waren dies 43,6 Prozent (SGB III) zu 56,4 Prozent (SGB II). Im Bereich des SGB III waren im März, 3,3 Prozent Arbeitslose weniger gemeldet als vor einem Monat (-60 Personen), im Bereich des SGB II war es eine Person weniger.

Im Vorjahresvergleich waren im Rechtskreis des SGB III  71 Personen oder 4,2 Prozent mehr gemeldet. Im Bereich des SGB II waren es dagegen 166 Arbeitslose oder 6,8 Prozent weniger.    

Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 3,4 Prozent. Sie liegt noch 0,1 Prozent unter dem Vorjahreswert.         

Die Veränderungen sehen im Hochtaunuskreis wie folgt aus: Bei den Männern waren 54 Personen oder 2,4 Prozent weniger arbeitslos, so dass 2.240 Männer eine Beschäftigung suchen. Im Vergleich zum März 2018 waren lediglich 2 Männer oder 0,1 Prozent mehr gemeldet. Im März waren insgesamt 1.786 Frauen arbeitslos gemeldet. Das waren 7 Frauen (- 0,4 Prozent) weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr waren es 97 Frauen oder 5,2 Prozent weniger. In der Gruppe der Jugendlichen unter 25 Jahren waren 20 Jugendliche oder 5,1 Prozent weniger von Arbeitslosigkeit betroffen. Im Vorjahresvergleich waren es 46 Jugendliche oder 11,0 Prozent. Insgesamt waren 373 Jugendliche ohne Arbeit. Bei den anderen Gruppen sah es wie folgt aus: In der Gruppe der über 50-Jährigen war ein Rückgang von 12 Personen zu verzeichnen. Dies entspricht einem Minus von 0,9 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr waren 6 Personen oder 0,4 Prozent mehr gemeldet. Insgesamt waren 1.381 „Best Agers“ ohne Arbeit. Bei den Arbeitslosen ohne deutschen Pass waren 1.629 Personen arbeitslos. Das waren 26 Personen oder 1,6 Prozent weniger als im Februar. Im Vorjahresvergleich waren 35 Personen oder 2,1 Prozent weniger, die eine Tätigkeit suchten.  

Der Zugang offener Stellen lag im März mit insgesamt 34 Stellen leicht unter dem Vormonatsniveau. Es waren 319 Stellen gemeldet worden. Dies entspricht einem Prozentsatz von 9,6 Prozent. Mit Blick auf das Vorjahr waren es dagegen 153 Stellen oder 32,4 Prozent weniger.  

Der Bestand war mit 1.100 gemeldeten Stellen im Vergleich zum Februar leicht gestiegen. Es waren 38 Stellen oder 3,6 Prozent mehr im Bestand. Im Vergleich zum Vorjahr waren 282 Stellen oder 20,4 Prozent weniger im Bestand. Der Zugang seit Jahresbeginn belief sich auf 961 Stellen, das sind 356 Stellen oder 27,0 Prozent weniger als im März 2018.  

Im März 2019 lag die Zahl der gemeldeten Berufsausbildungsstellen im Hochtaunuskreis bei 1.009, das waren 27 oder 2,6 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Zahl der gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber lag im März bei insgesamt 942 Jugendlichen. Damit waren 89 Jugendliche oder 10,4 Prozent mehr gemeldet.

Rein rechnerisch ergibt dies eine Relation von 1,07 gemeldeten Berufsausbildungsstellen je gemeldeten Bewerber. Im Jahr zuvor lag die Relation bei 1,21.

Die Zahl der unversorgten Bewerberinnen und Bewerber fiel mit 629 jungen Menschen höher aus, als vor einem Jahr (55 oder 9,6 Prozent). Ihnen stehen im März aktuell 719 unbesetzte Berufsausbildungsstellen gegenüber, dies sind 70 Stellen mehr (10,8 Prozent) als vor einem Jahr.

Rein rechnerisch ergibt sich daraus eine Relation von 1,14 unbesetzten Berufsausbildungsstellen je unversorgten Bewerber.  Im Vorjahr lag die Relation bei 1,13.

Main-Taunus-Kreis

Im Main-Taunus-Kreis sank die Arbeitslosigkeit im März 92 Personen auf insgesamt 4.124 (-2,2 Prozent). Gegenüber dem Vorjahr waren im März 252 Menschen (- 5,8 Prozent) weniger gemeldet, die von Arbeitslosigkeit betroffen waren.

Im Rechtskreis des SGB III waren insgesamt 1.659 Personen, im Bereich des SGB II 2.465 Menschen gemeldet. Die Verteilung sieht wie folgt aus (40,2 Prozent im SGB III zu 59,8 Prozent im SGB II). Im Bereich des SGB III gab es einen Rückgang um 6,5 Prozent (-115 Personen) sowie einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 1,8 Prozent (-32 Personen). Im Bereich des SGB II war es dagegen zu einem Anstieg um 23 Personen oder 0,9 Prozent gekommen. Im Vorjahresvergleich waren allerdings 40 Personen oder 2,4 Prozent weniger gemeldet.

Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 3,3 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr lag die Quote dennoch 0,2 Prozent unter dem Vorjahreswert.     

Im Main-Taunus-Kreis sieht die Entwicklung im Einzelnen wie folgt aus: Bei den Männern waren 29 Personen oder 1,3 Prozent weniger von Arbeitslosigkeit betroffen. Im März 2018 waren es noch 125 Männer oder 5,4 Prozent weniger gewesen. Insgesamt 2.187 Männer waren ohne Tätigkeit. Bei den Frauen waren es 63 Frauen oder 6,2 Prozent weniger. Im Vergleich zum Vorjahr waren es 127 Frauen oder 4,9 Prozent weniger. Insgesamt waren 1.937 Frauen ohne Arbeit. In der Gruppe der Jugendlichen unter 25 Jahren war ebenfalls ein Rückgang zu verzeichnen. Im März waren 37 Jugendliche oder 9,7 Prozent weniger erwerbslos. Im Vergleich zum März 2018 waren es 36 Jugendliche oder 9,5 Prozent weniger arbeitslose Jugendliche zu verzeichnen. Insgesamt waren 343 Jugendliche ohne Tätigkeit. In der Gruppe der über 50-Jährigen waren im Vergleich zum Vormonat 14 Personen (- 1,0 Prozent) weniger von Arbeitslosigkeit betroffen. Im Vorjahresvergleich waren es 27 Personen oder 2,0 Prozent weniger. Insgesamt waren in diesem Monat 1.341 über 50-Jährige erwerbslos. In der Personengruppe ohne deutschen Pass waren es 21 Arbeitslose oder 1,2 Prozent mehr. Im Vorjahresvergleich waren es dagegen 60 Personen oder 3,5 Prozent weniger. Insgesamt waren 1.667 Ausländer ohne Arbeit.

Die Stellenentwicklung im Main-Taunus-Kreis bleibt unverändert. Insgesamt meldeten die Unternehmen im März 243 Stellen bei der Arbeitsagentur. Das waren 16 Stellen mehr als im Vormonat (7,0 Prozent) und 60 Stellen (-19,8 Prozent) weniger als vor einem Jahr. Der Stellenbestand lag mit insgesamt 820 Stellen weiterhin unter dem Vormonatsniveau (-108 Stellen oder 11,6 Prozent) und blieb mit 499 Stellen (-37,8 Prozent) unter dem Vorjahreswert. Der Zugang seit Jahresbeginn beläuft sich auf 631 Stellen, das sind 269 Stellen oder 29,9 Prozent weniger als im Vorjahr.

Die Entwicklung des Ausbildungsmarktes sieht wie folgt aus: Insgesamt meldeten die Unternehmen seit Beginn des Berichtsjahres 730 Berufsausbildungsstellen, 7,67 Prozent (- 61 Ausbildungsstellen) weniger als im März 2018. Auf der Bewerberseite gingen seit dem 1.Oktober 1.151 Bewerbermeldungen ein, 42,1 Prozent mehr (341 Personen) als im Vorjahr.

Daraus ergibt sich rein rechnerisch eine Relation von 0,63 Berufsausbildungsstellen je Bewerber. Im Vorjahr lag die Relation bei 0,98.

Im März waren 792 Bewerberinnen und Bewerber noch unversorgt, das waren 260 mehr (48,9 Prozent) als vor einem Jahr. Gleichzeitig waren 532 Berufsausbildungsstellen noch nicht besetzt, 2 weniger (-0,4 Prozent) als im März 2018. 

Die Relation unbesetzter Berufsausbildungsstellen je unversorgten Bewerber liegt damit rein rechnerisch bei  0,67. Im Vorjahr lag die Relation bei 1,00.

Kreis Groß-Gerau

Insgesamt 6.939 Menschen waren im Kreis Groß-Gerau arbeitslos gemeldet, das waren 34 Personen (- 0,5 Prozent) weniger als im Vormonat und 379 Personen (-5,2 Prozent) weniger als im Vorjahr.  

Hiervon sind 2.616 dem Rechtskreis des SGB III und 4.323 Menschen dem Rechtskreis des SGB II zugeordnet. Somit entfielen, gemessen an der Gesamtzahl der Erwerbslosen, 37,7 Prozent auf den Bereich der Agentur für Arbeit und 62,3 Prozent auf den Bereich des SGB II, der in kommunaler Hand liegt. 

Gegenüber Februar sank die Arbeitslosenzahl im Bereich des SGB III um 28 Erwerbslose. Dies entspricht einem Rückgang von 1,1 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr waren 248 Personen oder 10,5 Prozent mehr gemeldet. Im Bereich des SGB II waren 6 Erwerbslose (- 0,1 Prozent) weniger gemeldet als im Vormonatsvergleich und 627 Arbeitslose weniger (-12,7 Prozent) als vor einem Jahr.  

Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 4,6 Prozent. Die Quote liegt damit im März immer noch 0,3 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. 

Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit sah wie folgt aus: Insgesamt waren 3.857 Männer ohne Arbeit, das sind 17 Männer oder 0,4 Prozent weniger als im Vormonat Februar und 9 Männer oder 0,2 Prozent weniger als im März 2018. Bei den Frauen waren 17 Erwerbslose oder 0,5 Prozent weniger von Arbeitslosigkeit betroffen. Im Vorjahresvergleich lagen die Frauen mit 370 Erwerbslosen oder 10,7 Prozent ebenfalls unter dem Vorjahreswert. Insgesamt waren 3.082 Frauen ohne Arbeit. In der Gruppe der Jugendlichen unter 25 Jahren waren im Vergleich zum Februar 23 Personen oder 3,0 Prozent weniger gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr waren es 8 Jugendliche oder 1,1 Prozent weniger, die von Arbeitslosigkeit betroffen sind. Insgesamt waren 738 Jugendliche ohne Arbeit. In der Gruppe der über 50 - Jährigen sieht es wie folgt aus: Insgesamt sind 1.918 Personen arbeitslos. Dies sind 23 Personen (1,2 Prozent) mehr als im Vormonat und 139 bzw. 6,8 Prozent weniger als im Vorjahr. In der Personengruppe ohne deutschen Pass gab es dagegen einen Rückgang von 32 Personen. Dies entspricht einem Minus von 1,0 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr waren es 160 Ausländer oder 4,7 Prozent weniger. Insgesamt waren 3.235 Ausländer erwerbslos.

Der Stellenzugang im Landkreis Groß-Gerau fiel in diesem Monat rückläufig aus. Im Vergleich zum Vormonat waren 123 Stellen weniger gemeldet worden. Dies entspricht einem Rückgang von 27,9 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr waren allerdings lediglich 6 Stellen (-1,9 Prozent) weniger zu verzeichnen. Insgesamt meldeten die Unternehmen 318 Stellen. Der Bestand an offenen Stellen lag mit insgesamt 1.390 Stellen leicht über dem Vormonatsniveau. Der Zuwachs an Bestandsstellen belief sich auf 26 Stellen bzw. 2,1 Prozent. Im Vorjahresvergleich waren es 346 Stellen oder 19,9 Prozent weniger. Seit Jahresbeginn wurden 961 Stellen gemeldet. Dies entspricht einem Minus von 82 Stellen oder 7,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Insgesamt wurden 1.115 Berufsausbildungsstellen gemeldet, 11 oder 1,0 Prozent weniger als im März 2018. Gleichzeitig lag die Bewerberzahl mit insgesamt 1.576 Meldungen über dem Vorjahreswert (59 Personen oder 3,9 Prozent).  

Rein rechnerisch ergibt sich daraus eine Relation von 0,71 Berufsausbildungsstellen je Bewerber. Im Vorjahr lag die Relation bei 0,74.

1.005 Jugendliche waren im März noch unversorgt, das waren 19 mehr (-1,0 Prozent) als im Vorjahr. Ihnen stehen noch 724 unbesetzte gemeldete Berufsausbildungsstellen gegenüber. Dies sind 7 Stellen weniger (-1,0 Prozent) als vor einem Jahr.

Die Relation unbesetzter Ausbildungsstellen je unversorgter Bewerber liegt rein rechnerisch bei 0,72. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 0,74.