16.07.2020 | Presseinfo Nr. 47

Lobende Worte in Krisenzeiten: Vorstand zu Gast in der Arbeitsagentur Bad Homburg

Vorstand macht sich Bild über die Lage der Arbeitsagenturen vor Ort
 

Daniel Terzenbach, Vorstand der Regionen besuchte am 13. Juli 2020 die Agentur für Arbeit Bad Homburg. Bei seinem persönlichen Besuch traf er sich mit den Beschäftigten, um über deren individuelle Arbeitssituation und Erfahrungen ebenso zu sprechen wie über die anstehenden Herausforderungen an die Behörde im Allgemeinen.

Es war ihm ein Anliegen sich mit den Kolleg*innen, die tagtäglich in neuen Aufgabenbereichen arbeiten ohne vorher damit konkret in Berührung gekommen zu sein, zu sprechen. Er fand lobende Worte für das, was in den letzten Monaten von Allen geleistet wurde und welch enorme Signalwirkung durch die Bundesagentur auch über Europas Grenzen hinweg geschaffen wurde. So stellt gerade das Kurzarbeitergeld in diesen Zeiten eine tragende Säule im Kampf gegen Arbeitslosigkeit und Insolvenzen dar.

Terzenbach interessierte sich besonders für das persönliche Wohlergehen sowie die Aufgabenbewältigung. Die letzten Wochen hatten die Behörde insgesamt vor eine enorme Herausforderung gestellt, wie sie bisher nicht dagewesen war.

Derzeit arbeiten 30 der 180 Mitarbeiter aktuell in den Bereichen des Kurzarbeitergeldes und in der Arbeitslosengeldbewilligung. Mittlerweile sind die Rückstände der letzten Monate bearbeitet, bei Vorliegen aller Unterlagen dauert die Bearbeitung aktuell höchstens drei Tage. Die restlichen Mitarbeiter*innen sind in der lokalen Hotline eingesetzt, die täglich mehr als 500 Kundenanliegen beantwortet. Trotz der hohen Arbeitsbelastung, sind der Krankenstand niedrig und die Motivation der Mitarbeiter*innen sehr hoch.

Die geänderten Arbeitsstrukturen werden Mitarbeiter*innen noch länger beschäftigen und neue Aufgaben, wie beispielsweise die Bearbeitung von Insolvenzgeldanträgen könnten schon bald hinzukommen. Das Vorstandsmitglied zeigte sich sehr offen für die Belange der Mitarbeiter*innen und fragte dezidiert nach. Die Erarbeitung und Umstrukturierung von Abläufen, die die Mitarbeiter*innen in diesen Zeiten entlasten sollen, hat er sich ebenso auf seine Fahnen geschrieben wie das Wohl der Kundinnen und Kunden. Hierzu sei es nötig, dass die Beschäftigten weiterhin mit Freude an der Tätigkeit ihren Aufgaben nachgingen. Sein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte sowie seine emphatische Art wurden begeistert aufgenommen. Die Corona Krise bringt vieles in Schwung und verändert manches doch nachhaltig. Es sei nun wichtig Erfahrungen mitzunehmen, um auch Europas größte Behörde fit für die nächsten Herausforderungen zu machen. Ein Schritt wird die fortschreitende Digitalisierung sein, die bereits jetzt schon durch den eService eingesetzt hat.

Die vergangenen Monate haben nicht nur in Bad Homburg, sondern bundesweit gezeigt, wie wichtig die Bundesagentur für Arbeit ist, um in Krisenzeiten ein verlässlicher Partner zu sein. Die Kolleg*innen blicken auf einen sehr gelungenen Besuch zurück, der Mut und Zuversicht für die nächsten Monate gibt.