15.10.2019 | Presseinfo Nr. 55

„Mit Recht“ arbeiten

Experten-Chat der Arbeitsagentur zu Berufen rund um das Thema „Recht“

Richter, Rechtsbeistände, Staatsanwälte und Steuerexperten – es gibt viele Berufe, bei denen Paragrafen eine wichtige Rolle spielen. Beleuchtet werden diese beim nächsten abi>> Chat am 23. Oktober. Von 16 bis 17.30 Uhr beantworten teilnehmende Experten Fragen der Chat-Teilnehmer.

Studium oder Ausbildung?

Ein reines Jurastudium ist jedoch nur eine von vielen Möglichkeiten, um das Recht in den Mittelpunkt seines beruflichen Schaffens zu stellen. So bieten Hochschulen zahlreiche Schnittstellen-Studiengänge an, die zwar mit, aber nicht ausschließlich mit Recht zu tun haben. Informationsrecht, International Business Law, Medienrecht sowie Recht und Politik sind nur einige davon. Hinzu kommen berufliche Ausbildungen wie Notar-, Rechtsanwalts- und Sozialversicherungsfachangestellte. Doch welche Eigenschaften muss man mitbringen, um sich in einem juristischen Beruf wohl zu fühlen? Was entscheidet über die Zulassung zu einem Jurastudium? Welche Alternativen gibt es? Und wie steht es um die Karrierechancen? Diese und weitere Fragen beantwortet der abi>> Chat.

Kostenfrei einloggen ab 16 Uhr

Interessierte loggen sich ab 16 Uhr ein unter http://chat.abi.de/ und stellen ihre Fragen direkt im Chatraum. Die Teilnahme ist kostenfrei. Wer zum angegebenen Termin keine Zeit hat, kann seine Fragen auch gerne vorab an die abi>> Redaktion richten (mailto:abi-redaktion@meramo.de) und die Antworten im Chatprotokoll nachlesen, das nach dem Chat im abi>> Portal veröffentlicht wird.

 

Hintergrund

„Die zehn Gebote sind deswegen so kurz und logisch, weil sie ohne Mitwirkung von Juristen zustande gekommen sind.“ Autsch – das saß. Offenbar hegte der französische Staatsmann Charles de Gaulle eine tiefe Abneigung gegen die Juristerei. Ganz anders als die zahlreichen Abiturienten, die Berufe im Rechtswesen ziemlich spannend finden. So waren alleine im Fach Rechtswissenschaft im Wintersemester 2017/18 laut dem Statistischen Bundesamt 116.217 Studierende eingeschrieben. Zehn Jahre zuvor waren es 83.683. Ganz ohne ist das Jurastudium freilich nicht: Es gilt als lernintensiv und sorgt gerade während der Prüfungsphasen für vermehrte Stresshormone bei angehenden Akademikern. Wer sich jedoch „durchbeißt“ wird mit guten Chancen auf dem Arbeitsmarkt belohnt. So ist die Arbeitslosigkeit unter Juristen laut Arbeitsmarktberichterstattung der Bundesagentur für Arbeit 2018 weiter zurückgegangen. Jahresdurchschnittlich waren 4.300 Rechtswissenschaftler arbeitslos gemeldet – sechs Prozent weniger als im Vorjahr.