04.01.2022 | Presseinfo Nr. 1

Jahr schließt mit weiterem Rückgang der Arbeitslosigkeit!

  • Arbeitslosenquote sinkt auf 4,3 Prozent.
  • Arbeitsmarkt weiterhin robust.
  • Landkreis Groß-Gerau sinkt erstmals wieder unter Quote von 5 Prozent.
  • Stellenmarkt stagniert zum Jahresende.
  • Zahl der Sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten leicht gestiegen.
  • Anzeigen auf Kurzarbeit im Dezember gestiegen. Dennoch deutlich unter den Werten von 2020.

Das Jahr schließt mit einem weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit, der über das saisonübliche Maß hinausgeht.

Arbeitslosigkeit im Agenturbezirk bezogen auf alle Rechtskreise

Insgesamt waren 17.450 Menschen in den Landkreisen Hochtaunus, Groß-Gerau und Main-Taunus arbeitslos gemeldet. Das waren im Vergleich zum Vormonat 488 Menschen (- 2,7 Prozent) weniger. Gegenüber dem Dezember 2020 waren 3.530 Personen weniger von Arbeitslosigkeit betroffen (- 16,8 Prozent). Die Arbeitslosenquote (bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen) sank um weitere 0,1 Prozentpunkte auf 4,3 Prozent. Im Jahr 2020 lag die Quote im Dezember bei 5,2 Prozent.

Wir haben nun das zweite Jahr der Pandemie beendet und müssen feststellen, dass unsere Hoffnung auf Beendigung sich trotz der Impfkampagne noch nicht erfüllt hat, und wir noch Disziplin, weitere Booster und Geduld benötigen, bis sich dauerhafte Verbesserungen einstellen werden. Dies gilt auch für den Arbeitsmarkt. Das vergangene Jahr startete mit einem Lockdown, der unterstützt durch das Kurzarbeitergeld auf dem Arbeitsmarkt keine weitreichenden negativen Auswirkungen hatte. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit gerade zu Beginn des Jahres konnte wieder abgebaut werden. Auch Branchen, wie der Tourismus hatten die Möglichkeit während der Sommermonate Verluste wettzumachen. Dennoch verzeichneten die Branchen Tourismus und Messebau Einbußen von insgesamt mehr als 30 Prozent im Verlauf des vergangenen Jahres. In anderen Branchen sah es nicht ganz so drastisch aus, aber bis auf den Lebensmittelhandel sowie Drogerieprodukte waren alle Branchen, wenn auch in unterschiedlicher Ausprägung betroffen“, resümiert Matthias Oppel, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bad Homburg.

„Das vergangene Jahr war insgesamt durch viele Höhen und Tiefen auf dem Arbeitsmarkt- und insbesondere Ausbildungsmarkt geprägt. Dennoch können wir mit dem Jahr zufrieden sein. Wir konnten trotz vieler Einschränkungen und Maßnahmen die Arbeitslosenzahl kontinuierlich reduzieren.  Die Unternehmen konnten aus der Kurzarbeit heraus starten und haben – zumindest teilweise - zurückgestellte Stellenmeldungen besetzen können.

Dies hat dazu geführt, dass wir langsam an das Vorkrisenniveau anknüpfen konnten. Dies hat sich insbesondere im Vergleich zu den Vorjahreszahlen gezeigt.  Auch die Zahl der Überstellungen in die Grundsicherung, die das Jahr 2020 geprägt hatten, gingen in diesem Jahr zurück, ebenso die Zahl der Langzeitarbeitslosen. Wir haben trotz der vielen Wellen, die uns die Pandemie bescherte einen guten Ausgangspunkt erreicht, um mit einer gewissen Zuversicht in das neue Jahr zu starten, auch wenn pandemische sowie wirtschaftliche Vorhersagen zudem aufgrund zahlreicher geopolitischer Faktoren seriös nicht zu treffen sind“, erklärt Oppel.

„Wir werden auch im neuen Jahr viele Arbeitsmarktprogramme auflegen bzw. Förderungen vornehmen, um die Zahl der Arbeitslosen weiter zu verringern. Es ist wichtig, die Zeit der Arbeitssuche auch für Weiterbildungen zu nutzen. Die Förderung ist nicht nur in der Zeit der Arbeitslosigkeit sinnvoll, sondern auch während der Kurzarbeit. Die Pandemie hat den Fachkräftemangel an vielen Stellen noch verstärkt. Um in den nächsten Jahren das Niveau in den Unternehmen zu halten, müssen gerade die jungen Beschäftigten weitergebildet werden, um die Lücke, der in Rente gehenden Kolleg*innen zu schließen. Dennoch wird dies nicht ausreichen. Wir haben einen weitaus höheren Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften als wir tatsächlich selbst ausbilden können. Die Weiterbildung von gering Qualifizierten und Personen ohne Berufsabschluss muss in den nächsten Jahren weiter vorangetrieben werden, um dem globalen Wettbewerb standzuhalten. Ein wichtiger Teil unserer Arbeit wird die Beratung von Arbeitgebern sein, wie man das vorhandene Personalpotential sinnvoll einsetzen und weiterbilden kann. Doch all dies wird nicht ausreichen. Wir werden daher gut ausgebildete Fachkräfte aus dem Ausland benötigen, die wir ohne große Förderungen schnell einsetzen können. Hier muss der Fokus auf Personen liegen, die bereits eine fundierte berufliche Vorbildung mitbringen. Es wird langfristig nicht ausreichen Zugewanderte auf ein geringes Maß zu Qualifizieren. Die zunehmende Technologisierung sowie Digitalisierung erfordern ein hohes Maß an Qualifikation. Dieser Einsicht dürfen wir uns nicht verschließen“, weiß Matthias Oppel.

„Insoweit wird auch dem Ausbildungsmarkt eine noch wichtigere Bedeutung zu kommen. Wir müssen mehr junge Menschen in Ausbildung bringen, als noch vor der Pandemie. Wenn ich einen Wunsch äußern dürfte, so müsste ein Großteil der Schulabgänger*innen mit einer Ausbildung starten, um diese bei Bedarf erst anschließend mit einem Studienabschluss zu ergänzen. Das stetige Streben an die Hochschulen, wie wir es in den letzten Jahren und insbesondere in der jetzigen pandemischen Zeit verfolgen konnten, muss gebrochen werden. Wir müssen dazu kommen, dass die Bildungsabschlüsse der Sekundarstufe I das Fundament der Ausbildung bilden, aber auch höhere Schulabschlüsse sich der Wahl einer Ausbildung nicht mehr verschließen. Dies setzt voraus, dass die Ausbildung eine gleiche gesellschaftliche Akzeptanz erhält, wie ein Studienabschluss.  Hier muss ein Umdenken stattfinden. All diese Faktoren können den Fachkräftemangel zwar nicht beheben, aber zu einer Linderung beitragen. Wir benötigen eine gute Balance zwischen der beginnenden Digitalisierung, nach deren Abschluss wir in manchen Branchen weniger Arbeitskräfte benötigen und dem jetzigen Bedarf.

Hier kommt auf uns eine enorme Anstrengung zu, an deren Lösung wir alle mitarbeiten müssen und uns Karrieremodellen, die mit einer Ausbildung berginnen nicht versperren können. In den nächsten Jahren wird sich entscheiden, ob wir weiterhin wettbewerbsfähig bleiben. Die Arbeitsagenturen stehen hier mit einem breiten Beratungs- und Förderangebot bereit, diesen Prozess zielführend zu begleiten“, so Matthias Oppel.

„Das Jahr 2021 wurde erneut durch die Pandemie bestimmt. Die Auswirkungen waren ebenfalls bei den Arbeitsagenturen spürbar.

Neben den Maßnahmen und dem damit verbundenen zeitweiligen Besucherstopp für unsere Kund*innen konnten wir trotzdem alle Anliegen klären und waren vollumfänglich für unsere Kund*innen da. So haben sich im vergangenen Jahr ca. 6.000 Personen online arbeitssuchend gemeldet. Durchschnittlich waren rund 16.000 Menschen aus beiden Rechtskreisen arbeitslos. Insgesamt konnten im Jahr 2021 über 10.000 Integrationen verzeichnet werden. Rund 5.000 Personen konnten während der Arbeitslosigkeit gefördert werden. In der Arbeitnehmer-Hotline wurden im vergangenen Jahr mehr als 49.000 Gespräche zu verschiedenen Anliegen geführt.

Von den ca. 6.100 Schulentlassenen suchten 3.993 eine Ausbildungsstelle. 3.800 konnten Ende September mit einer solchen oder einer Alternative aus der Berufsberatung entlassen werden. Alle anderen noch auf der Suche befindlichen werden auch im weiteren Verlauf noch nachvermittelt.

Was die Kurzarbeit angeht, so wurden im vergangenen Jahr 1.119 Anzeigen auf Kurzarbeit gestellt. Betroffen waren davon 10.878 Beschäftigte. Aus den eingereichten Anzeigen ergaben sich in den vergangenen 12 Monaten 30.016 konkrete Anträge auf Aufzahlung von Kurzarbeitergeld, die bearbeitet werden mussten.

All diese Zahlen verdeutlichen sowohl die Auswirkungen der Pandemie, aber auch die vielfältigen Aufgaben, die von den Arbeitsagenturen bewältigt wurden und werden. Auch im neuem Jahr werden wir wieder mit ganzer Kraft diese Aufgaben im Dienste unserer Kund*innen kompetent und zuverlässig erfüllen“, erläutert der Vorsitzende.

Stellenmarkt

Der Stellenmarkt stagnierte im Dezember. Das Jahresende und die unsichere pandemische Lage sorgten dafür, dass kaum Stellenmeldungen vorgenommen wurden. Hier zeigt sich wie so oft die Wechselwirkung von Pandemie und Arbeitsmarkt. Der Zugang an offenen Stellen konnte im Vergleich zum Vormonat nur um 5 offene Stellen oder 0,6 Prozent auf 913 Stellenzugänge in diesem Monat zulegen. Der Stellenbestand lag mit 557 Stellen oder 18,7 Prozent im Vergleich zum November deutlich im Minus. Insgesamt waren 2.421 Stellen im Bestand gemeldet. Im Verhältnis zum Vorjahreszeitraum waren dagegen 109 offene Stelle oder 13,6 Prozent mehr gemeldet worden. Was den Stellenbestand angeht, so sind im Vorjahresvergleich 500 Stellen weniger vorhanden. Dies entspricht einem Minus von 17,1 Prozent.

Der Gesamtzugang seit Jahresbeginn belief sich zum Jahresende auf 9.670 Stellen. Das entspricht einem Plus von 1.515 Stellen oder 18,6 Prozent im Vergleich zum Jahr 2020.

Arbeitslosigkeit nach Rechtskreisen

Im Bereich des Arbeitslosengeldes I (SGB III), für das die Arbeitsagentur Bad Homburg in den drei zugehörigen Kreisen ausschließlich zuständig ist, nahm die Zahl der Erwerbslosen um 162 Menschen (- 2,3 Prozent) auf 6.932 Erwerbslose ab. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Dezember wurden 3.386 Menschen weniger (- 32,8 Prozent) gezählt.  

Im Bereich des Arbeitslosengeldes II (SGB II), welches im Agenturbezirk Bad Homburg ausschließlich in kommunaler Hand liegt, sank die Zahl der Arbeitslosen auf 10.518 Menschen (- 326 Personen oder – 3,0 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr 2020 waren 144 Arbeitslose weniger (- 1,4 Prozent) gemeldet.

Die prozentuale Verteilung sieht wie folgt aus: 39,7 Prozent (SGB III) zu 60,3 Prozent (SGB II). 

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigte

Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten ist um 0,5 Prozent auf 302.159 Beschäftigte gestiegen. Im Vergleich zum Vorquartal sind dies 1.480 Erwerbstätige mehr. Im Vergleich zum Vorjahr waren 3.361 Personen oder 1,1 Prozent mehr gemeldet. Stichtag der Erhebung ist der 30. Juni 2021. Die Erhebung erfolgt stets zeitversetzt.

Ausbildungsmarkt

Das Ausbildungsjahr 2020/2021 endete am 30. September 2021. Der nächste Bericht zum neuen Ausbildungsjahr 2021/2022 wird Ende März veröffentlicht.

Entwicklung im Hochtaunuskreis, Main-Taunus-Kreis und Kreis Groß-Gerau

Landkreise folgen wie schon in den vergangenen Monaten auch zum Jahresende weitestgehend der Gesamtentwicklung im Agenturbezirk.

Hochtaunuskreis

Im Dezember waren im Hochtaunuskreis insgesamt 4.833 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 153 Personen (- 3,1 Prozent) weniger als im November und 1.142 Menschen (- 19,1 Prozent) weniger als im vergangenen Jahr. Davon waren 1.898 Menschen dem Rechtskreis SGB III und 2.935 dem Rechtskreis SGB II zugeordnet. Im SGB III Bereich waren 113 Personen oder 5,6 Prozent weniger von Arbeitslosigkeit betroffen. Im Bereich des SGB II waren es 44 Personen oder – 1,5 Prozent weniger als im November (Relation: 39,3 Prozent zu 60,7 Prozent).  

Gegenüber dem Vorjahresmonat Dezember 2020 waren im Rechtskreis SGB III 987 Menschen weniger arbeitslos gemeldet (- 34,2 Prozent). Im Rechtskreis SGB II waren es 155 Personen weniger (- 5,0 Prozent). 

Die Arbeitslosenquote sank im Dezember um 0,1 Prozentpunkte auf 4,0 Prozent. Im Vorjahr lag die Quote bei 5,0 Prozent.

Der Zugang offener Stellen belief sich in diesem Monat auf insgesamt 261 Stellenmeldungen (- 26 Stellen oder - 9,1 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr ergab sich eine Steigerung von 44 Stellen. Dies entspricht einem Plus von 20,3 Prozent. Der Stellenbestand lag in diesem Monat bei 648 offenen Stellen mit 153 Stellen unter dem Niveau des Vormonats. Der Rückgang entspricht einem Minus von 19,1 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr lag der Bestand mit 115 Stellen oder 15,1 Prozent unter dem Vorjahreswert 2020. Der Zugang seit Jahresbeginn belief sich auf insgesamt 2.597 Stellen und somit auf 274 Stellen mehr (+11,8 Prozent) als im Vorjahreszeitraum.   

Main-Taunus-Kreis

Im Main-Taunus-Kreis sank die Arbeitslosenzahl im Dezember um 164 Erwerbslose (- 3,2 Prozent) auf 4.997 Erwerbslose. Im Vergleich zum Vorjahr waren 958 Menschen weniger (- 16,1 Prozent) gemeldet.

Davon waren 2.082 Personen dem Rechtskreis SGB III und 2.915 dem Rechtskreis SGB II zugeordnet. Dies ergibt eine Relation von 41,7 Prozent (SGB III) zu 58,3 Prozent (SGB II). Im Bereich des SGB III konnte ein Rückgang von 2 Erwerbslosen (- 0,1 Prozent) gegenüber dem Vormonat verzeichnet werden. Im SGB II – Bereich gab es eine Abnahme von 162 Personen oder – 5,3 Prozent. Insgesamt waren im Vergleich zum Vorjahr 995 Erwerbslose oder – 32,3 Prozent weniger im Bereich des Arbeitslosengeldes I gemeldet. Im SGB II Bereich sah es wie folgt aus: Hier waren im Vergleich zum Vorjahr 37 Erwerbslose oder 1,3 Prozent mehr gemeldet.

Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 3,8 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr waren es 4,6 Prozent.  

Der Bestand offener Stellen lag bei 739 Stellen und damit 116 Stellen oder 13,6 Prozent unter dem Vormonatswert. Im Vergleich zum Vorjahr 2020 lag der Bestand mit 55 Stellen bzw. 6,9 Prozent ebenfalls unter dem Vorjahresniveau.

Der Zugang offener Stellen lag im Vormonatsvergleich bei 324 Stellen. Dies waren 57 Stellen bzw. 21,3 Prozent mehr als noch im November. Im Vergleich zum Vorjahr 2020 waren 144 Stellen mehr gemeldet worden, was einem Plus von 80,0 Prozent entspricht. Seit Jahresbeginn meldeten die Unternehmen im Main-Taunus-Kreis insgesamt 3.045 Stellen, 946 Stellen mehr (+ 45,1 Prozent) als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.    

Kreis Groß-Gerau

Im Kreis Groß-Gerau belief sich die Zahl, der von Arbeitslosigkeit betroffenen Personen zum Jahresende auf 7.620. Das waren 167 Personen weniger als im Vormonat (- 2,1 Prozent) und 1.430 weniger (- 15,8 Prozent) als vor einem Jahr.   

Darunter waren 2.952 Menschen dem Rechtskreis SGB III und 4.668 dem Rechtskreis SGB II zugeordnet. Gemessen an der Gesamtzahl entfielen somit 38,7 Prozent der Gemeldeten auf den Bereich der Arbeitslosenversicherung und 61,3 Prozent auf den Bereich der Grundsicherung.

Die Arbeitslosigkeit stellt sich wie folgt in den beiden Rechtskreisen dar: SGB III: - 47 Personen oder – 1,6 Prozent; SGB II: - 120 Personen oder – 2,5 Prozent). So waren 1.404 Menschen im Rechtskreis SGB III weniger arbeitslos als vor einem Jahr (- 32,2 Prozent). Im Rechtskreis SGB II waren es 26 Menschen weniger (- 0,6 Prozent).  

Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 4,9 Prozent. Im Vorjahr lag die Quote bei 5,9 Prozent.

Der Stellenzugang im Landkreis Groß-Gerau belief sich auf 328 Stellen. Dies entspricht einem Minus von 26 Stellen bzw. - 7,3 Prozent weniger als im Vormonatsvergleich. Im Vorjahresvergleich 2020 waren 79 Stellen oder 19,4 Prozent weniger gemeldet worden. Seit Jahresbeginn meldeten die Unternehmen insgesamt 4.028 offene Stellen. Das waren 295 Stellen oder 7,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. Der Stellenbestand lag mit 1.034 gemeldeten Stellen unter dem Vormonatswert (- 288 Stellen oder – 21,8 Prozent) und mit 330 Stellen unter dem Wert von 2020 (- 24,2 Prozent).    

Kurzarbeit

Im November wurden erstmals wieder mehr Anträge auf Kurzarbeitergeld gestellt.

Agenturbezirk Bad Homburg

Insgesamt gingen im Agenturbezirk zum Jahresende 119 Anzeigen für Kurzarbeit ein. Angemeldet wurde die Kurzarbeit für insgesamt 1.358 Beschäftigte.

Hochtaunuskreis

Im letzten Monat des Jahres hatten die Unternehmen 41 neue Anzeigen auf Kurzarbeit eingereicht. Für insgesamt 425 Beschäftigte wurde diese angemeldet.

Main-Taunus-Kreis

In diesem Monat gingen bei der Arbeitsagentur 41 neue Anzeigen auf Kurzarbeit ein. Es wurden 611 potentielle Kurzarbeiter neu gemeldet.

Kreis Groß-Gerau

In diesem Monat kamen 37 neue Anzeigen hinzu. Damit wurde für 322 Beschäftigte noch Kurzarbeit angemeldet.

Arbeitsmarkt im Fokus

Der monatliche Arbeitsmarktbericht der Agentur für Arbeit Bad Homburg, komplett mit allen Zahlen, Tabellen und Grafiken.