31.08.2021 | Presseinfo Nr. 44

Aufwärtstrend hält an - leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit in der Grundsicherung

  • Arbeitslosenquote steigt auf 5,0 Prozent.
  • Arbeitsmarkt erholt sich weiter. 
  • Stellenmeldungen und Bestand konnten insbesondere im Vorjahresvergleich zulegen. 
  • Ausbildungsmarkt weiterhin angespannt.   
  • Kurzarbeit nicht mehr nennenswert: 15 Anzeigen wurden eingereicht.        

Die Zahl der Arbeitslosen stieg auch im August leicht an. Dieser ist allerdings ausschließlich dem SGB II Bereich geschuldet. Die Vorjahreszahlen weisen einen weiteren deutlichen sowie kontinuierlichen Rückgang der Arbeitslosigkeit auf.

Arbeitslosigkeit im Agenturbezirk bezogen auf alle Rechtskreise

Insgesamt waren 20.137 Menschen in den Landkreisen Hochtaunus, Groß-Gerau und Main-Taunus arbeitslos gemeldet. Das waren im Vergleich zum Vormonat 407 Menschen (+2,1 Prozent) mehr. Gegenüber dem August 2020 waren 3.255 Personen weniger von Arbeitslosigkeit betroffen (- 13,9 Prozent). Die Arbeitslosenquote (bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen) stieg um 0,1 Prozentpunkte auf 5,0 Prozent. Im Jahr 2020 lag die Quote im Juli bei 5,8 Prozent.

„Im August setzt sich zwar der leichte Anstieg noch fort. Dieser ist allerdings ausschließlich dem Zuwachs von Arbeitslosen im Bereich der Grundsicherung geschuldet. All diejenigen, die im letzten Jahr arbeitslos wurden und aufgrund der Pandemie nicht rechtszeitig in den Arbeitsmarkt einmünden konnten, wurden nun in die Obhut der kommunalen Jobcenter überstellt, was zu einem Anstieg führte. Insgesamt nimmt der Arbeitsmarkt auch im August weiter an Fahrt auf. Dies zeigt sich im Vergleich der Vorjahreszahlen recht deutlich. Hier haben wir einen Rückgang von 14 Prozent. Wir erreichen im Moment, wenn auch langsam, aber dennoch kontinuierlich das Vorkrisenniveau. Das bundesweite Wachstum der Wirtschaft ist auch in unserem Agenturbezirk spürbar. Branchen, die in der Krise stark gebeutelt waren, erholen sich langsam. Dies betrifft nicht nur das Hotel- und Gaststättengewerbe, sondern auch die Branchen rund um den Flughafen. Trotz anhaltender Corona-bedingter Einschränkungen sowie Einschnitten erholt sich die Luftfahrtbranche langsam, aber stetig. Die ferienbedingte Zunahme der Flugreisen sowie die Lockerung der Einreisebeschränkungen in einigen Teilen der Welt sorgen für einen leichten Aufschwung“, erläutert Matthias Oppel, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Bad Homburg.

Von dem Anstieg der Arbeitslosen betroffen, sind überwiegend Jugendliche unter 25 Jahren. Diese nach dem Ende der Ausbildung nicht übernommen worden. Dies führt dazu, dass viele Jugendliche noch eine Anschlussarbeitsstelle suchen. Auch, wenn dies ein Phänomen ist, was wir im August mit unterschiedlicher Ausprägung immer zu verzeichnen haben, fällt es in diesem Jahr stärker aus. Verantwortlich dafür ist, wie bereits im vergangenen Jahr, die Pandemie. Für einige Betriebe war es nicht möglich Auszubildende zu übernehmen. Zudem führte die Pandemie dazu, dass schulische und praktische Defizite, die während des Lock-Downs erworben wurden, nicht mehr aufgeholt werden konnten. Einige Jugendliche konnten daher auch nicht die schulischen Abschlussleistungen erbringen, die für eine Übernahme erforderlich gewesen wären. Dennoch sind wir im Vergleich zum Vorjahr auf einem erfreulichen Weg. Die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen ging weiter zurück.

Wie schon so oft, wird die Vermittlung junger Ausbildungsabsolventen auch in diesem Herbst eine fordernde Aufgabe sein. Dabei wird uns die wachsende Nachfrage an Arbeitskräften helfen“, erklärt Matthias Oppel.

„Darüber hinaus haben wir mit Ausnahme des Hauptferienmonats August gute Zuwächse bei den Stellenmeldungen. Dies zeigen die Vorjahreszahlen ebenso, wie die Zuwächse im Stellenbestand“, weiß Oppel.

„Was die Situation auf dem Ausbildungsmarkt angeht, so zeigt sich hier keine Entspannung. Es zeichnet sich ab, dass die Pandemie auch im Jahr 2021 ihre Spuren auf dem Ausbildungsmarkt deutlich hinterlässt. Wir stehen hier noch vor einer enormen Herausforderung alle ausbildungswilligen Jugendlichen zu versorgen. Hier merken wir sehr stark die Einbußen bei der Meldung der Ausbildungsstellen und den Rückstau an Ausbildungsinteressent*innen aus dem vergangenen Jahr, die nun zum Teil nach erfolgreichem Besuch einer weiterführenden Schule, aber auch einer berufsvorbereitenden Maßnahme ebenfalls auf den Markt drängen. Die Vermittlung von jungen Menschen bis weit in den Herbst hinein, ist derzeit eine unserer Schwerpunktthemen in der Berufsberatung. Hier kommt es uns zu Pass, dass der Ausbildungsmarkt noch stark in Bewegung ist. Eine Besetzung der Ausbildungsstellen mit geeigneten Bewerber*innen ist damit durchaus noch möglich. Viele Betriebe haben sich zudem spät für eine Meldung ihrer Ausbildungsstellen entschieden, so dass aus nahezu allen Branchen noch gefragte Ausbildungsplätze unbesetzt sind. Dies hilft uns, zu noch zu einem versöhnlichen Abschluss des Ausbildungsjahres gelangen zu können. Ferner stehen uns zudem unsere Förderprogramme und berufsvorbereitenden Maßnahmen zur Verfügung, um jungen Menschen eine Perspektive zu geben“, resümiert Matthias Oppel.  

Stellenmarkt

Der Stellenmarkt konnte im August – trotz kleiner Eintrübungen – zulegen. Im Vergleich zum Vormonat wurden 940 offene Stellen gemeldet, das sind 131 Stellen oder 12,1 Prozent weniger als im vorangegangenen Monat. Im Vorjahreszeitraum wurden 248 oder 35,8 Prozent mehr gemeldet. Damit befindet sich der Stellenmarkt weiterhin im Aufwärtstrend auch wenn er im Vergleich zum Vormonat leicht rückläufig war. Der positive Trend zeigt sich beim Zuwachs im Stellenbestand. Im Vergleich zum Vormonat wurden insgesamt 3.011 Stellen gemeldet. Dies waren 170 Stellen bzw. 6,0 Prozent mehr als im Juli. Im Vergleich zum Vorjahr wurden700 Stellen bzw. 30,3 Prozent mehr Stellen gemeldet worden.

Der Gesamtzugang seit Jahresbeginn belief sich im August auf 6.279 Stellen. Das entspricht einem Plus von 1.272 Stellen oder 25,4 Prozent im Vergleich zum Jahr 2020.

Arbeitslosigkeit nach Rechtskreisen

Im Bereich des Arbeitslosengeldes I (SGB III), für das die Arbeitsagentur Bad Homburg in den drei zugehörigen Kreisen ausschließlich zuständig ist, nahm die Zahl der Erwerbslosen um 161 Menschen (-1,8 Prozent) auf 8.559 Erwerbslose ab. Im Vergleich zum Vorjahresmonat August wurden 3.194 Menschen weniger (- 27,2 Prozent) gezählt.  

Im Bereich des Arbeitslosengeldes II (SGB II), welches im Agenturbezirk Bad Homburg ausschließlich in kommunaler Hand liegt, stieg die Zahl der Arbeitslosen auf 11.578 Menschen (+568 Personen oder 5,2 Prozent) an. Im Vergleich zum Vorjahr 2020 waren 61 Arbeitslose weniger (- 0,5 Prozent) gemeldet.

Die prozentuale Verteilung sieht wie folgt aus: 42,5 Prozent (SGB III) zu 57,5 Prozent (SGB II). 

Ausbildungsmarkt

Das Ausbildungsjahr 2020/2021 hat am 1. Oktober 2020 begonnen und endet am 30. September 2021.

Seit Beginn des Ausbildungsjahres wurden im Bezirk der Arbeitsagentur Bad Homburg bislang 3.078 Berufsausbildungsstellen gemeldet. Das sind 200 Stellen weniger als im Vorjahreszeitraum und entspricht einem Minus von 6,1 Prozent. 

Die Zahl der gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber liegt derzeit bei 3.799 Hier ist ein Rückgang von 558 Ausbildungsstellenbewerber/innen zu verzeichnen. Dies entspricht einem Minus von 12,8 Prozent. 

Rein rechnerisch ergibt sich daraus eine Relation von 0,81 gemeldeten Berufsausbildungsstellen je gemeldeten Bewerber.

Von den seit Beginn des Berichtsjahres gemeldeten Bewerberinnen und Bewerbern sind 850 zurzeit unversorgt. Das sind 238 Jugendliche oder 21,9 Prozent weniger als noch im August 2020. Zur Gruppe der unversorgten Bewerber zählen Jugendliche und junge Erwachsene, die nach der Schule noch keinen Ausbildungsplatz, einen weiteren Schulbesuch, Studium oder eine andere Alternative bis 30. September 2021 haben.

Demgegenüber stehen 702 noch unbesetzte Ausbildungsstellen. Dies sind 137 Stellen weniger (-16,3 Prozent) als vor einem Jahr. 

Rein rechnerisch entspricht diese Relation einem Verhältnis von 0,83 unbesetzten Berufsausbildungsstellen je unversorgten Bewerber.

Entwicklung im Hochtaunuskreis, Main-Taunus-Kreis und Kreis Groß-Gerau

Landkreise folgen weitestgehend der Gesamtentwicklung im Agenturbezirk.

Hochtaunuskreis

Im August 2021 waren im Hochtaunuskreis insgesamt 5.377 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 16 Personen (+ 0,3 Prozent) mehr als im Juli und 1.016 Menschen (- 15,9 Prozent) weniger als im vergangenen Jahr. Davon waren 2.340 Menschen dem Rechtskreis SGB III und 3.037 dem Rechtskreis SGB II zugeordnet. Im SGB III Bereich waren 26 Personen oder 1,1 Prozent weniger von Arbeitslosigkeit betroffen. Im Bereich des SGB II waren es 42 Personen oder + 1,4 Prozent weniger als im Juli. (Relation: 43,5 Prozent zu 56,5 Prozent).  

Gegenüber dem Vorjahresmonat August 2020 waren im Rechtskreis SGB III 900 Menschen weniger arbeitslos gemeldet (-27,8 Prozent). Im Rechtskreis SGB II waren es 116 Personen weniger (-3,7 Prozent). 

Die Arbeitslosenquote stieg im August um 0,1 Prozentpunkte auf 4,5 Prozent. Im August 2020 lag die Quote bei 5,3 Prozent.

Der Zugang offener Stellen belief sich auf insgesamt 237 Stellenmeldungen in diesem Monat (+25 Stellen oder +11,8 Prozent mehr). Der Zugang offener Stellen wies im Vergleich zum Vorjahr 2020 einen Zuwachs von 82 Stellen auf. Dies entspricht einem Plus von 52,9 Prozent. Der Stellenbestand lag in diesem Monat bei 750 offenen Stellen. Das waren 4 Stellen oder 0,5 Prozent mehr gegenüber dem Vormonat. Gegenüber dem Vorjahr lag der Bestand mit 113 Stellen oder 17,7 Prozent über dem Vorjahreswert 2020. Der Zugang seit Jahresbeginn belief sich auf insgesamt 1.606 Stellen und somit auf 121 Stellen mehr (+8,1 Prozent) als im Vorjahreszeitraum.   

Im August 2021 lag die Zahl der gemeldeten Berufsausbildungsstellen im Hochtaunuskreis bei 934, das waren 118 oder -11,2 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Die Zahl der gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber um einen Ausbildungsplatz lag im August bei insgesamt 835 Jugendlichen. Damit waren 429 Jugendliche oder -33,9 Prozent weniger gemeldet.

Rein rechnerisch ergibt sich daraus eine Relation von 1,12 Berufsausbildungsstellen je Bewerber. 

Die Zahl der unversorgten Bewerberinnen und Bewerber fiel mit 193 jungen Menschen niedriger aus, als vor einem Jahr (- 78 oder – 28,8 Prozent). Ihnen stehen in diesem Monat aktuell 204 unbesetzte Berufsausbildungsstellen gegenüber, dies sind 25 Stellen weniger (- 10,9 Prozent) als vor einem Jahr.

Rein rechnerisch ergibt sich daraus eine Relation von 1,06 unbesetzten Berufsausbildungsstellen je unversorgten Bewerber. 

Main-Taunus-Kreis

Im Main-Taunus-Kreis stieg die Arbeitslosenzahl im August um 312 Erwerbslose (+5,5 Prozent) auf 6.013 zu. Im Vergleich zum Vorjahr waren 536 Menschen weniger (- 8,2 Prozent) gemeldet.

Davon waren 2.612 Personen dem Rechtskreis SGB III und 3.401 dem Rechtskreis SGB II zugeordnet. Dies ergibt eine Relation von 43,4 Prozent (SGB III) zu 56,6 Prozent (SGB II). Im Bereich des SGB III konnte ein Rückgang von 43 Erwerbslosen (-1,6 Prozent) gegenüber dem Vormonat verzeichnet werden. Im SGB II – Bereich gab es eine Zunahme von 355 Personen oder 11,7 Prozent. Insgesamt waren im Vergleich zum August 2020 778 Personen oder – 22,9 Prozent weniger im Bereich des Arbeitslosengeldes I gemeldet. Im SGB II Bereich sah es wie folgt aus: Hier waren im Vergleich zum Vorjahr 242 Erwerbslose oder 7,7 Prozent mehr gemeldet.

Die Arbeitslosenquote stieg um 0,3 Prozentpunkte auf 4,6 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr waren es 5,0 Prozent.  

Der Bestand offener Stellen lag bei 785 Stellen und damit 38 Stellen oder – 5,1 Prozent über dem Vormonatswert. Im Vergleich zum Vorjahr 2020 lag der Bestand mit 79 Stellen bzw. 11,2 Prozent ebenfalls über dem Vorjahresniveau.

Der Zugang offener Stellen lag im Vormonatsvergleich bei 230 Stellen. Dies waren 83 Stellen bzw. 26,5 Prozent weniger. Im Vergleich zum Vorjahr 2020 waren ebenfalls 17 Stellen weniger gemeldet worden, was einem Minus von 6,9 Prozent entspricht. Seit Jahresbeginn meldeten die Unternehmen im Main-Taunus-Kreis insgesamt 1.942 Stellen, 598 Stellen mehr (+44,5 Prozent) als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.    

Die Entwicklung des Ausbildungsmarktes sieht wie folgt aus: Insgesamt meldeten die Unternehmen seit Beginn des Berichtsjahres 743 Berufsausbildungsstellen, - 4,7 Prozent (- 37 Ausbildungsstellen) weniger als im August 2020.

Auf der Bewerberseite gingen seit dem 1. Oktober 2020 1.019 Bewerbermeldungen ein, 20,0 Prozent weniger (-255 Personen) als im Vorjahr.

Die rein rechnerische Relation von Berufsausbildungsstellen je Bewerber liegt unverändert bei 0,73.

Im August 2021 sind 234 Bewerberinnen und Bewerber noch unversorgt, das waren 138 weniger (-37,1 Prozent) als vor einem Jahr. Gleichzeitig waren 186 Berufsausbildungsstellen noch nicht besetzt, 36 weniger (-16,2 Prozent) als im Juli 2020. 

Die Relation unbesetzter Berufsausbildungsstellen je unversorgten Bewerber liegt damit rein rechnerisch bei 0,79.

Kreis Groß-Gerau

Im Kreis Groß-Gerau belief sich die Zahl, der von Arbeitslosigkeit betroffenen Personen im August auf 8.747. Das waren 79 Personen mehr als im Vormonat (+0,9 Prozent) und 1.703 weniger (- 16,3 Prozent) als vor einem Jahr.   

Darunter waren 3.607 Menschen dem Rechtskreis SGB III und 5.140 dem Rechtskreis SGB II zugeordnet. Gemessen an der Gesamtzahl entfielen somit 41,2 Prozent der Gemeldeten auf den Bereich der Arbeitslosenversicherung und 58,8 Prozent auf den Bereich der Grundsicherung.

Die Arbeitslosigkeit stellt sich wie folgt in den beiden Rechtskreisen dar: SGB III: -92 Personen oder -2,5 Prozent; SGB II: +171 Personen oder +3,4 Prozent). So waren 1.516 Menschen im Rechtskreis SGB III weniger arbeitslos als vor einem Jahr (- 29,6 Prozent). Im Rechtskreis SGB II waren es 187 Menschen weniger (- 3,5 Prozent).  

Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Prozentpunkte auf 5,7 Prozent. Im Vorjahr lag die Quote bei 6,8 Prozent.

Der Stellenzugang im Landkreis Groß-Gerau belief sich auf 473 Stellen. Dies entspricht einem Minus von 73 Stellen bzw. 13,4 Prozent mehr als Vormonatsvergleich. Im Vorjahresvergleich 2020 waren 183 Stellen oder +63,1 Prozent mehr gemeldet worden. Seit Jahresbeginn meldeten die Unternehmen insgesamt 2.731 offene Stellen. Das waren 553 Stellen oder 25,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Der Stellenbestand lag mit 1.476 gemeldeten Stellen ebenfalls über dem Vormonatswert (+128 Stellen oder 9,5 Prozent) und 508 Stellen mehr als im Vorjahr 2020 (+52,5 Prozent).    

Insgesamt wurden 1.401 Berufsausbildungsstellen gemeldet, - 45 oder – 3,1 Prozent weniger gemeldet als im Vormonat. Gleichzeitig lag die Bewerberzahl mit insgesamt 1.945 Meldungen über dem Vorjahreswert (+ 126 Personen oder + 6,9 Prozent).

Rein rechnerisch ergibt sich im August 2021 daraus eine Relation von 0,72 Berufsausbildungsstellen je Bewerber.

423 Jugendliche waren im Augst noch unversorgt, das waren 22 weniger (-4,9 Prozent) als im Vorjahr. Ihnen stehen noch 312 unbesetzte gemeldete Berufsausbildungsstellen gegenüber. Dies sind 76 Stellen weniger (-19,6 Prozent) als vor einem Jahr.

Die Relation unbesetzter Ausbildungsstellen je unversorgter Bewerber liegt rein rechnerisch bei 0,74.

Kurzarbeit

Im August ging die Kurzarbeit weiter zurück. Es wurden kaum mehr neue Anzeigen gestellt.

Agenturbezirk Bad Homburg

Insgesamt gingen im Agenturbezirk im August diesen Jahres 13 Anzeigen für Kurzarbeit ein. Angemeldet wurde die Kurzarbeit für insgesamt 92 Beschäftigte.

Hochtaunuskreis

Im August hatten die Unternehmen 5 neue Anzeigen auf Kurzarbeit eingereicht. Für insgesamt 46 Beschäftigte wurde diese angemeldet.

Main-Taunus-Kreis

In diesem Monat gingen bei der Arbeitsagentur 5 neue Anzeigen auf Kurzarbeit ein. Es wurden 31 potentielle Kurzarbeiter neu gemeldet.

Kreis Groß-Gerau

In diesem Monat kamen 3 neue Anzeigen hinzu. Damit wurde für 15 Beschäftigte noch Kurzarbeit angemeldet.

Arbeitsmarkt im Fokus

Der monatliche Arbeitsmarktbericht der Agentur für Arbeit Bad Homburg, komplett mit allen Zahlen, Tabellen und Grafiken.