01.08.2022 | Presseinfo Nr. 51

Jobcenter unter neuer Leitung

Neuer Geschäftsführer des Jobcenters Landkreis Sigmaringen ist Matthias Frank. Nachdem der bisherige Leiter Markus Dick in gleicher Funktion zum Jobcenter Reutlingen wechselte, konnte die Führungsposition vor einigen Wochen wieder besetzt werden.
 

Matthias Frank kennt sich aus mit der Arbeit im Jobcenter. Er war zuletzt einige Jahre in der mittleren Führungsebene im Jobcenter Zollernalbkreis tätig.

Nach seinem Wehrdienst in Sigmaringen und seinem Studium der internationalen Volkwirtschaftslehre in Tübingen war der heute 44-Jährige zunächst in der Arbeitsvermittlung und im Fallmanagement beim Jobcenter Zollernalbkreis in Balingen tätig. Erste Führungserfahrungen sammelte er beim Jobcenter Landkreis Konstanz, bevor er als Teamleiter wieder nach Balingen zurückging. Der gebürtige Tübinger bringt somit fundierte Kenntnisse für die Leitung des Jobcenters mit.

Matthias Frank wohnt in Albstadt. Er ist verheiratet und Vater zweier Kinder im Alter von sechs und acht Jahren.

„Meine neue Aufgabe reizt mich sehr. Das Jobcenter in Sigmaringen leistet mit der Beratung und Unterstützung von Menschen in der Grundsicherung einen wichtigen sozialen Beitrag, vor allem jetzt gerade, da wir die finanzielle Unterstützung und Betreuung der vielen ukrainischen Geflüchteten übernommen haben. Ich bin froh, dass ich diese anspruchsvolle Aufgabe mitgestalten kann. Meinen Einstieg haben mir die engagierten Kolleginnen und Kollegen leichtgemacht“, so Frank.

Informationen zum Jobcenter

Das Jobcenter Landkreis Sigmaringen ist eine gemeinsame Einrichtung der Agentur für Arbeit Balingen und des Landratsamtes Sigmaringen. Es ist zuständig für die Durchführung der Grundsicherung für Arbeitsuchende (Hartz IV) nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II), während für Arbeitsuchende in der Arbeitslosenversicherung nach dem SGB III, also in der Regel in der ersten Zeit nach einer beitragspflichtigen Beschäftigung, die Agentur für Arbeit Balingen zuständig ist.

Das Jobcenter betreut derzeit rund 2.250 erwerbsfähige Leistungsberechtigte in knapp 1.800 Bedarfsgemeinschaften. Die Einrichtung wurde 2005 als einheitliche Anlaufstelle für Arbeitsuchende und Arbeitslose geschaffen, für die es bis dahin oft nach dem Ende des Arbeitslosengeldanspruchs abhängig vom Anspruch auf Arbeitslosenhilfe oder Sozialhilfe getrennte Zuständigkeiten bei der Agentur für Arbeit und dem Kreissozialamt gegeben hatte.