29.05.2020 | Presseinfo Nr. 7

Gesundheitsschutz bleibt oberste Priorität

„Der Telefon- und Onlinezugang hat sich unter dem Aspekt des Gesundheitsschutzes sowohl für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch für die Kundinnen und Kunden bewährt", sagt Sebastian Peine, Chef der Agentur für Arbeit Bayreuth-Hof. Seit dem 18. März haben die Arbeitsagenturen und Jobcenter bundesweit die persönlichen Kontakte in den Dienststellen heruntergefahren und klären Anliegen telefonisch oder online.

Die wichtigste Aufgabe in diesen Zeiten bleibt die zuverlässige Zahlung von Geldleistungen, um Existenzen zu sichern. Allein in den letzten drei Monaten gingen bei der Arbeitsagentur Bayreuth-Hof mehr als 4.800 Anzeigen auf Kurzarbeit ein und bei den Jobcentern der Region stieg die Zahl der Anträge auf Grundsicherung deutlich.

„Dennoch sind wir auch für alle anderen Anliegen unserer Kundinnen und Kunden in den Arbeitsagenturen und Jobcentern da. Über unsere zum Teil neu eingerichteten lokalen Rufnummern sind wir gut erreichbar", erklärt Peine. In der Regel können alle Anliegen telefonisch oder online erledigt werden und auch die telefonischen Beratungen werden gut angenommen.

Alle Regelungen, die seit dem 18. März gelten, haben weiterhin Bestand. Eine Arbeitslosmeldung kann bis auf weiteres auch telefonisch erfolgen und wird gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt persönlich nachgeholt. Anträge auf Geldleistungen können online unter www.arbeitsagentur.de und über die Homepages der Jobcenter gestellt werden.

Persönliche Gespräche vor Ort werden in dringenden Einzelfällen jedoch wieder möglich, wenn es dafür rechtlich zwingende Gründe gibt. Sollte dies der Fall sein, werden Termine mit den Kundinnen und Kunden vereinbart. In den Dienststellen werden dafür Räumlichkeiten geschaffen, welche die hygienischen Standards zum Gesundheitsschutz erfüllen. „So können wir den Sicherheitsbedürfnissen von Beschäftigten und Ratsuchenden der Agentur und der Jobcenter gleichermaßen gerecht werden. Bis auf weiteres geschlossen bleiben hingegen die Berufsinformationszentren in Hof und Bayreuth. Der Gesundheitsschutz hat weiterhin oberste Priorität", betont Peine.