30.06.2021 | Presseinfo Nr. 14

Positiver Trend setzt sich fort

- Zahl der Arbeitslosen sinkt erstmals wieder unter die 10.000er Marke
- Mehr als 7.100 offene Stellenangebote in der Region
- Neueste Beschäftigtenzahlen mit Stand Dezember 2020: Verluste bleiben moderat
 

Monat Vormonat Vorjahresmonat Veränderung zum Vorjahresmonat
Arbeitslose 9.622 10.114 11.843

2.221 (-18,8 %)

Arbeitslosenquote 3,8% 4,0% 4,6%

„Erstmals seit 18 Monaten liegt die Zahl der Arbeitslosen in der Region wieder unter der 10.000er Marke. Mit 9.622 arbeitslos gemeldeten Menschen waren 492 Männer und Frauen weniger betroffen als vor einem Monat und 2.221 weniger als vor einem Jahr. Zum Vergleich: Im Vorkrisenjahr 2019 waren im Juni 8.268 Personen arbeitslos. Die aktuelle Arbeitslosenquote liegt bei 3,8 Prozent“, erklärt Sebastian Peine, Chef der Agentur für Arbeit Bayreuth-Hof. Der saisonübliche Rückgang der Arbeitslosigkeit von Mai auf Juni fiel in diesem Jahr etwas stärker aus als üblich. So gab es im Juni 2021 ähnlich viele Abgänge an Arbeitslosen wie im Mai. Es waren auch mehr Abgänge in Erwerbstätigkeit zu verzeichnen als im Juni der Jahre 2020 und 2019.

Bestes Zeichen für den positiven Trend in der Region ist die anhaltend hohe Nachfrage nach Arbeitskräften. So gingen 1.496 Stellenmeldungen ein, 573 mehr als im Vorjahresmonat und auch mehr als im Juni der beiden Vorkrisenjahre. Der größte Bedarf kam aus den Berufsgruppen Verkauf, Lagerwirtschaft, Post, Zustellung und Güterumschlag sowie aus den Reinigungsberufen. „Mit einem aktuellen Stellenangebot von insgesamt 7.108 offenen Stellen erreicht die Nachfrage nach Arbeitskräften einen bisher nie dagewesenen Höchststand“, betont Peine.

Im Agenturbezirk Bayreuth-Hof waren mit Stand 30. Dezember 2020 191.529 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte zu verzeichnen. Verglichen mit dem Vorjahresquartal gab es einen moderaten Beschäftigungsverlust von 0,2 Prozent oder 372 Personen. Die einzelnen Branchen entwickelten sich dabei sehr unterschiedlich. Den größten Zuwachs gegenüber dem Vorjahresquartal gab es im Bereich Immobilien, freiberuflich, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen mit einem Plus von 516 Beschäftigten. Im Gesundheitswesen gab es 477 Beschäftigte mehr. Der größte Beschäftigungsrückgang war im Ver-arbeitenden Gewerbe mit einem Minus von 1.798 Beschäftigten zu verzeichnen. Das Gastgewerbe verlor 426 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.