01.09.2020 | Presseinfo Nr. 29

Anstieg der Arbeitslosenzahlen gebremst - Nachfrage nach Arbeitskräften stabilisiert sich

Die Zahl der Arbeitslosen ist im August nur leicht angestiegen – um 73 auf nun 27.808. Die Arbeitslosenquote verbleibt agenturweit bei 7,1 Prozent. Die Nachfrage nach Arbeitskräften stabilisiert sich weiter – Unternehmen melden wieder mehr Stellen.

Bewegungen auf dem Arbeitsmarkt

Im August meldeten sich im Bezirk der Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach 3.897 Personen arbeitslos – das sind fünf oder 0,1 Prozent mehr als im Vormonat, aber 1.108 oder 22,1 Prozent weniger als im Vorjahr. 1.507 davon meldeten sich nach dem Verlust ihres Arbeitsplatzes auf dem 1. Arbeitsmarkt. Dies ist bei den Zugängen aus Erwerbstätigkeit ein Minus von 300 Personen oder 16,6 Prozent im Vergleich zum Vormonat und ein Minus von 292 Personen oder 16,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Abgemeldet aus der Arbeitslosigkeit haben sich im August 3.815 Personen. Dies sind 813 oder 27,1 Prozent mehr als im Juli. 1.304 davon konnten in eine Erwerbstätigkeit auf dem 1. Arbeitsmarkt einmünden; das sind 284 Personen oder 27,8 Prozent mehr als im Vormonat, aber 69 oder 5,0 Prozent weniger als im Vorjahr.

Die Arbeitslosenzahl insgesamt betrug 27.808 Personen. Dies sind 73 oder 0,3 Prozent mehr als im Juli und 5.178 oder 22,9 Prozent mehr als im August 2019. Die Arbeitslosenquote beträgt weiterhin 7,1 Prozent, nach 5,8 Prozent im Vorjahr.

„Der Arbeitsmarkt hat sich im August ein wenig stabilisiert“, so Nicole Jordy, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach. “Die Entwicklung ist in den drei Regionen jedoch sehr unterschiedlich. Während die Arbeitslosenzahlen im Oberbergischen Kreis weiter ansteigen, sind sie in Leverkusen leicht gesunken. Die Arbeitskräftenachfrage ist leicht angestiegen – aber natürlich ist eine Prognose bzgl. der weiteren Entwicklungen kaum möglich, da der Arbeitsmarkt stark vom weiteren Verlauf der Pandemie abhängt.“

„Der Beratungsbedarf ist unvermindert hoch – und wir sind natürlich auch weiterhin für unsere Kundinnen und Kunden da - für Beratungen und alle Fragen rund um Arbeit und Ausbildung– online und per Telefon. Lediglich persönliche Vorsprachen sind derzeit nur auf explizite Einladung durch uns möglich.“

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Arbeitslosigkeit nach Rechtskreisen

Im Bereich der Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach entfielen von den 27.808 Arbeitslosen Ende August 2020 insgesamt 12.531 auf die Arbeitslosenversicherung und damit 218 oder 1,8 Prozent mehr als vor vier Wochen und 4.194 oder 50,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Bei den Jobcentern (Grundsicherung) sind 15.277 Arbeitslose gemeldet und damit 145 oder 0,9 Prozent weniger als im Juli, aber 984 oder 6,9 Prozent mehr als im Vorjahr.

Unterbeschäftigung

Die Gesamtgröße der Unterbeschäftigung, also die Gesamtzahl der registrierten Arbeitslosen zuzüglich der Personen, die z.Zt. an einer Maßnahme der Arbeitsmarktpolitik teilnehmen oder sich in einem arbeitsmarktbedingten Sonderstatus befinden und damit aktuell nicht als arbeitslos gelten, umfasste im Berichtsmonat 32.967 Männer und Frauen und damit 4.181 oder 14,5 Prozent mehr als im August 2019. Die Unterbeschäftigungsquote liegt weiter bei 8,3 Prozent, nach 7,3 Prozent im Vorjahr. Der Anteil der Arbeitslosigkeit an der Unterbeschäftigung beträgt aktuell 84,4 Prozent. Im Vorjahr waren es 78,6 Prozent.

Stellenzugang und –bestand

Die Unternehmen im Bezirk meldeten 1.039 neue offene Stellen, das sind 20 oder 2,0 Prozent mehr als im Vormonat, aber 418 oder 28,7 Prozent weniger als vor einem Jahr. 1.008 (97,0 Prozent) der gemeldeten Stellen waren sozialversicherungspflichtig. 897 der neu zugegangenen Stellen sind unbefristet zu besetzen; dies entspricht einem Anteil von 86,3 Prozent.

Zum Monatsende gab es mit 3.806 freien Arbeitsstellen 100 oder 2,7 Prozent mehr als im Juli, aber 1.309 oder 25,6 Prozent weniger als vor einem Jahr. 3.691 Stellen boten eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung; das sind 97,0 Prozent. 947 Stellen oder 24,9 Prozent stammen von Zeitarbeitsunternehmen.

Gesucht werden auch aktuell weiterhin Mitarbeiter/innen v.a. im Handel, dem verarbeitenden Gewerbe, dem Gesundheits- und Sozialwesen sowie in der Zeitarbeit.

 

Kurzarbeit

Allgemeines

Arbeitgeber stellen, bei drohender Kurzarbeit, zunächst eine Anzeige über den voraussichtlichen Arbeitsausfall. Die Anzeigen haben eine maximale Gültigkeitsdauer von 6 Monaten und werden statistisch nur für den Monat gezählt, in dem sie eingegangen sind bzw. erfasst wurden. Nicht für alle Personen in den Anzeigen erfolgt später auch tatsächlich Kurzarbeit. Auch das Ausmaß des Arbeitsausfalls pro Kopf ist aus den Anzeigen noch nicht erkennbar. Insoweit können die in den Anzeigen gemeldeten Zahlen über Personen zwar als potentielle, nicht aber als unmittelbare Zugänge in Kurzarbeit interpretiert werden. Es ist aber wahrscheinlich, dass in der aktuellen Krise die realisierte Kurzarbeit den in den Anzeigen genannten Personen recht nahekommt, da viele Arbeitgeber keine andere Möglichkeit haben, als die Arbeitszeit des Personals zu verkürzen.

Die Zahlen zu den Anzeigen für Kurzarbeit inklusive der Angaben zu den betroffenen Personen kommen grundsätzlich mit einem Monat Wartezeit, so dass derzeit für Juli eine Aussage getroffen werden kann. Aktuell wurde jedoch im Rahmen einer Sonderauswertung der Stand am 26.08.2020 abgerufen.

Im Zeitraum 01.03. bis einschl. 26.08.2020 wurden im Agenturbezirk insgesamt 6.988 Anzeigen auf konjunkturelles Kurzarbeitergeld für 83.673 Personen (davon im Monat August 91 Anzeigen mit 2.638 Personen) bearbeitet. Das sind pro Anzeige im Schnitt knapp 12 Beschäftigte.

Die Daten für die tatsächlich erfolgte Kurzarbeit erfordern eine Wartezeit von sechs Monaten, da die Arbeitgeber bis zu drei Monate Zeit haben, den Abrechnungsantrag zu stellen.

Aktuell existiert eine Hochrechnung auf Agenturebene für April sowie eine aktualisierte für März. Danach haben im kompletten Agenturbezirk im April 4.436 (März: 2.584) Betriebe tatsächlich Kurzarbeit in Anspruch genommen – davon waren 39.489 (März: 17.580) Beschäftigte betroffen.

Für die beiden Kreise und die Stadt Leverkusen gibt es nun eine Hochrechnung für März – s. regionale Infos.

 

Der Arbeitsmarkt nach Regionen

(Ausführungen zu den Geschäftsstellenbezirken finden Sie im beigefügten Arbeitsmarktreport.)

Bei 1.478 Arbeitslosmeldungen und 1.344 Abmeldungen stieg die Zahl der Arbeitslosen im Oberbergischen Kreis um 137 oder 1,4 Prozent auf 9.988. Das sind 2.237 bzw. 28,9 Prozent mehr als im Vorjahr. 580 Personen mussten sich nach dem Verlust der Erwerbstätigkeit arbeitslos melden; das sind 73 Personen oder 11,2 Prozent weniger als im Juli und 126 Personen (- 17,8 Prozent) weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig haben 476 Arbeitslose wieder eine Beschäftigung auf dem 1. Arbeitsmarkt gefunden – das sind 100 Person oder 26,6 Prozent mehr als im Vormonat und elf (+ 2,4 Prozent) mehr als im August 2019. Die Arbeitslosenquote liegt nun bei 6,6 Prozent, nach 6,5 Prozent im Vormonat und 5,1 Prozent im Vorjahr.

In den letzten vier Wochen stieg die Arbeitslosigkeit im Bereich der Arbeitslosenversicherung um 79 (+ 1,7 Prozent) auf 4.817. Zum Vorjahr ist das ein Plus von 1.841 Personen bzw. 61,9 Prozent. Im Bereich der Grundsicherung stieg sie um 58 (+ 1,1 Prozent) auf 5.171 – im Vergleich zum Vorjahr sind das 396 mehr (+ 8,3 Prozent).

Die Arbeitgeber meldeten dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Agentur für Arbeit und Jobcenter im August 445 Stellen. Dies sind neun (+ 2,1 Prozent) mehr als im Vormonat, aber 126 (- 22,1 Prozent) weniger als im Vorjahr.

Im Oberbergischen Kreis sind aktuell 1.719 freie Arbeitsstellen (+ 96 bzw. – 5,9 Prozent zum Vormonat) gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr sind dies 719 oder 29,5 Prozent weniger.

Gesucht werden auch aktuell weiterhin v.a. Mitarbeiter/innen im Handel, dem verarbeitenden Gewerbe, dem Gesundheits- und Sozialwesen sowie in der Zeitarbeit.

Im Zeitraum 01.03. bis einschl. 26.08.2020 wurden im Oberbergischen Kreis insgesamt 2.830 Anzeigen auf konjunkturelles Kurzarbeitergeld für 43.744 Personen (davon im Monat August 39 Anzeigen mit 884 Personen) bearbeitet. Das sind pro Anzeige im Schnitt gut 15 Beschäftigte.

Laut aktueller Hochrechnung haben im Oberbergischen Kreis im März 972 (Februar: 52) Betriebe tatsächlich Kurzarbeit in Anspruch genommen – davon waren 8.414 (Februar: 1.096) Beschäftigte betroffen.

 

Im Rheinisch-Bergischen Kreis ist die Arbeitslosigkeit im August nahezu gleichgeblieben mit einem leichten Anstieg von drei Personen (0,0 Prozent) auf 10.049. Dies sind 1.720 oder 20,7 Prozent mehr als vor einem Jahr. 1.325 Frauen und Männer meldeten sich neu oder erneut arbeitslos; dies sind 69 oder 4,9 Prozent weniger als im Juli und 387 (- 22,6 Prozent) weniger als im August 2019. 565 davon meldeten sich aus einer vorherigen Erwerbstätigkeit – das sind 125 oder 18,1 Prozent weniger als im Vormonat und 64 Personen oder 10,2 Prozent weniger als vor einem Jahr. 1.307 Personen meldeten sich aus der Arbeitslosigkeit ab. 468 Arbeitsuchende fanden wieder eine Stelle – dies sind 106 oder 29,3 Prozent mehr als im Vormonat, aber 66 oder 12,4 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote bleibt bei 6,6 Prozent, nach 5,5 Prozent im Vorjahr.

4.573 Arbeitslose wurden im Bereich der Arbeitslosenversicherung (+ 111 / + 2,5 Prozent zum Vormonat / + 1.428 / + 45,4 Prozent zum Vorjahr) betreut und 5.476 (- 108 / - 1,9 Prozent, bzw. + 292 / + 5,6 Prozent) in der Grundsicherung.

Im Rheinisch-Bergischen Kreis haben die Arbeitgeber im August 332 Stellen gemeldet; dies sind 13 bzw. 4,1 Prozent mehr als im Vormonat, aber 177 oder 34,8 Prozent weniger als im August 2019.

Das Angebot an freien Arbeitsstellen lag bei 1.128 (+ 54 oder + 5,0 Prozent zum Juli); damit wurde der Vorjahreswert um 341 Stellen oder 23,2 Prozent unterschritten.

Gesucht werden auch aktuell weiterhin Mitarbeiter/innen v.a. im Handel, dem verarbeitenden Gewerbe, dem Gesundheits- und Sozialwesen sowie in der Zeitarbeit.

Im Zeitraum 01.03. bis einschl. 26.08.2020 wurden im Rheinisch-Bergischen Kreis insgesamt 2.804 Anzeigen auf konjunkturelles Kurzarbeitergeld für 27.377 Personen (davon im Monat August 29 Anzeigen mit 1.612 Personen) bearbeitet. Das sind pro Anzeige im Schnitt gut neun Beschäftigte.

Laut aktueller Hochrechnung haben im Rheinisch-Bergischen Kreis im März 1.080 (Februar: 17) Betriebe tatsächlich Kurzarbeit in Anspruch genommen – davon waren 6.122 (Februar: 402) Beschäftigte betroffen.

 

In Leverkusen ist die Zahl der Arbeitslosen leicht gesunken und zwar um 67 Personen (- 0,9 Prozent) auf 7.771. Dies sind 1.221 (+ 18,6 Prozent) mehr als vor einem Jahr.

In den letzten vier Wochen erfolgten 1.094 Arbeitslosmeldungen, davon 362 aus Erwerbstätigkeit. Damit haben sich 102 (- 22,0 Prozent) Personen weniger aus einer Erwerbstätigkeit arbeitslos gemeldet als im Juli und ebenfalls 102 Personen (- 22,0 Prozent) weniger als im Vorjahr. Gleichzeitig haben sich 1.164 Personen aus der Arbeitslosigkeit abgemeldet. 360 davon fanden eine neue Stelle. Das sind 78 oder 27,7 Prozent mehr als im Vormonat, aber 14 (- 3,7 Prozent) weniger als im August 2019.

Die Arbeitslosigkeit stieg im Bereich der Arbeitslosenversicherung um 28 (+ 0,9 Prozent) auf 3.141. Im Vergleich zum Vorjahr sind das 925 oder 41,7 Prozent mehr. Im Bereich der Grundsicherung ist die Arbeitslosigkeit gesunken und zwar um 95 (- 2,0 Prozent) auf 4.630 – das sind 296 oder 6,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote in Leverkusen sinkt damit auf 8,8 Prozent, nach 8,9 Prozent im Vormonat und 7,5 Prozent im Vorjahr.

Das Angebot an freien Arbeitsstellen lag im August bei 959 (- 50 / - 5,0 Prozent); dies sind 249 oder 20,6 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Neu gemeldet wurden der Agentur 262 Stellen; das sind zwei Stellen oder 0,8 Prozent weniger als im Vormonat und 115 (- 30,5 Prozent) weniger als im August 2019.

Gesucht werden auch aktuell weiterhin v.a. Mitarbeiter/innen im Handel, dem Gesundheits- und Sozialwesen sowie in der Zeitarbeit.

Im Zeitraum 01.03. bis einschl. 26.08.2020 wurden in Leverkusen insgesamt 1.354 Anzeigen auf konjunkturelles Kurzarbeitergeld für 12.552 Personen (davon im Monat August 23 Anzeigen mit 142 Personen) bearbeitet. Das sind pro Anzeige im Schnitt gut neun Beschäftigte.

Laut aktueller Hochrechnung haben in Leverkusen im März 532 (Februar: vier) Betriebe tatsächlich Kurzarbeit in Anspruch genommen – davon waren 3.044 (Februar: 26) Beschäftigte betroffen.

 

Der Ausbildungsmarkt

Weniger gemeldete Ausbildungsplätze

Bewerberzahlen gehen zurück

Durch Corona und den damit verbundenen Unsicherheiten auf Arbeitgeberseite und den ausgefallenen Schulsprechstunden, bleibt sowohl die Zahl der Ausbildungsplätze als auch der Bewerber/innen um Ausbildungsplätze auch im August hinter den Zahlen des letzten Jahres zurück. Dafür liegt aber auch die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen weiterhin niedriger als im August 2019.

Insgesamt haben bislang 4.028 Bewerber/innen um eine Ausbildungsstelle die Dienste der Agentur in Anspruch genommen. Dies sind 428 oder 9,6 Prozent weniger als im Vorjahr um diese Zeit. Gleichzeitig haben die Arbeitgeber der Region der Agentur für Arbeit insgesamt 3.513 Berufsausbildungsstellen bis Ende August gemeldet. Das sind 639 (15,4 Prozent) weniger als im Vorjahr. Aktuell gelten noch 936 Bewerber/innen als unversorgt, das sind exakt so viele wie im Vorjahr. Gleichzeitig sind noch 898 Ausbildungsstellen unbesetzt. 156 oder 14,8 Prozent weniger als im Vorjahr.

„Das Thema „Ausbildung“ steht weiter im Fokus“, so Nicole Jordy. „Die Pandemie darf nicht dazu führen, dass Jugendliche zurückbleiben oder abgehängt werden. Unternehmen benötigen weiterhin Fachkräfte – und die beste Art, diese zu bekommen und zu erhalten ist, sie selbst auszubilden. Wir stehen für Fragen beider Seiten gerne zur Verfügung und setzen – zusammen mit unseren Partnern – alles daran, in den nächsten Wochen und Monaten noch so viele Jugendliche wie möglich mit Ausbildung zu versorgen. Ein Ausbildungsstart ist in diesem Jahr noch bis in den Winter hinein möglich.“

Die Berufsberatung und der Arbeitgeber-Service der Agentur vor Ort stehen für Fragen zur Verfügung – einfach anrufen oder über unsere Internetseite einen Beratungstermin vereinbaren. Zusätzlich stehen auf unserer Internetseite „Ausbilden in der Krise“ Informationen zur Verfügung: https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/bergisch-gladbach/ausbilden-in-der-krise.“

(Möglichkeiten zur telefonischen Berufsberatung unter der kostenlosen Service-Hotline 0800 4 5555 00 oder online unter www.arbeitsagentur.de/bildung/berufsberatung - Arbeitgeber-Hotline 0800 4 5555 20)

Im Oberbergischen Kreis wurden bislang 1.672 Berufsausbildungsstellen gemeldet. Dies sind 185 oder 10,0 Prozent weniger als im Vorjahr. Davon sind derzeit noch 352 unbesetzt – 117 oder 24,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Auf Bewerberseite stehen diesen Stellen 1.588 gemeldete Ausbildungssuchende gegenüber. Dies sind 205 oder 11,4 Prozent weniger als im Vorjahr. 284 gelten zum aktuellen Stand als unversorgt – dies sind elf oder 3,7 Prozent weniger als im Vorjahr.

Im Rheinisch-Bergischen Kreis wurden bislang 1.010 Berufsausbildungsstellen gemeldet. Dies sind 186 oder 15,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Davon sind derzeit noch 265 unbesetzt – 88 oder 24,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Auf Bewerberseite stehen diesen Stellen 1.418 gemeldete Ausbildungssuchende gegenüber. Dies sind 110 oder 7,2 Prozent weniger als im Vorjahr. 369 gelten zum aktuellen Stand als unversorgt – dies sind 55 oder 17,5 Prozent mehr als im Vorjahr.

In Leverkusen wurden bislang 831 Berufsausbildungsstellen gemeldet. Dies sind 268 oder 24,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Davon sind derzeit noch 281 unbesetzt – 49 oder 21,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Auf Bewerberseite stehen diesen Stellen 1.022 gemeldete Ausbildungssuchende gegenüber. Dies sind 112 oder 9,9 Prozent weniger als im Vorjahr. 283 gelten zum aktuellen Stand als unversorgt – dies sind 5448 oder 13,5 Prozent weniger als im Vorjahr.

Die „Top 10“-Berufe auf der Bewerberseite sind:

Kaufmann/-frau für Büromanagement, Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Verkäufer/in, Medizinische/r Fachangestellte/r, Industriekaufmann/-frau, KFZ-Mechatroniker – PKW-Technik, Tischler/in, Friseur/in, Industriemechaniker/in, Fachinformatiker/in – Anwendungsentwicklung

Auf der Ausbildungsstellenseite:

Verkäufer/in, Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Industriekaufmann/-frau, Zahnmed. Fachangestellte/r, Kaufmann/-frau - Büromanagement, Medizin. Fachangestellte/r, Handelsfachwirt/in (Ausbildung), Industriemechaniker/in, Chemikant/in, KFZ-Mechatroniker – PKW-Technik