11.10.2021 | Presseinfo Nr. 33

Ausbildungszertifikat an die Bäckerei Lob verliehen

Die Bundesagentur für Arbeit zeichnet seit vielen Jahren vorbildliche
Ausbildungsbetriebe mit dem Ausbildungszertifikat aus. Am heutigen Freitag,
den 8. Oktober wurde das diesjährige Ausbildungszertifikat an die Bäckerei &
Konditorei Peter Lob verliehen.

Zwischen heißen Öfen und Mitarbeitern, die Teige kneteten und Brötchen für den
Verkauf vorbereiteten, hieß es heute: Herzlichen Glückwunsch! Beim Arbeitgeber vor Ort in der Backstube überreichte Nicole Jordy, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach in Anwesenheit von Marcus Otto, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land die Auszeichnung an Peter Lob.

„Gerade unter den aktuell erschwerten Umständen aufgrund von Corona ist es schön
zu sehen, dass es Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen gibt, die dennoch weiter
ausbilden und sogar noch zusätzlich Auszubildende einstellen. Man merkt, dass das
Herz von Frau und Herrn Lob nicht nur für das Handwerk schlägt, sondern auch für
die Menschen“, so Nicole Jordy, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für
Arbeit Bergisch Gladbach. „Der Fakt, dass die Bäckerei Lob insbesondere
Hilfebedürftigen und Lernschwächeren eine Chance auf dem Arbeitsmarkt bietet,
begründet die Auszeichnung mit dem Ausbildungszertifikat.“

Die Bäckerei und Konditorei Lob musste während der Corona-Pandemie teilweise
Filialen ruhend stellen und Öffnungszeiten anpassen, der Ausbildungsstand wurde
aber dennoch aufrechterhalten. Viele der Auszubildenden haben einen
Fluchthintergrund. „Ich gebe gerne jungen, motivierten Menschen eine Chance am
Arbeitsmarkt, egal welcher Herkunft. Diese Vielfältigkeit im Betrieb kann auch zu
Meinungsverschiedenheiten führen. Diese räumen wir aber direkt aus dem Weg und
fahren eine ganz klare Linie: Alle Probleme müssen draußen bleiben, in der
Backstube arbeiten wir Hand in Hand zusammen – und das klappt sehr gut“, so Peter
Lob.

Nicole Jordy befürwortet und lobt dieses Vorgehen: „In diesem Zusammenhang
möchten wir auch Betriebe, die aktuell nicht ausbilden, dazu aufrufen, das
vorhandene Potenzial an Bewerberinnen und Bewerbern zu nutzen. Ich appelliere
daher an die Arbeitgeber, nicht nur auf Zeugnisse und Bewerbungsunterlagen zu
schauen, sondern auch vermeintlich „Schwächeren“ eine Chance zu geben.
Möglichkeiten, wie Berufsfelderkundungen und Praktika sowie die
Einstiegsqualifizierung können als Instrument genutzt werden, um potenzielle
Auszubildende kennen zu lernen und in der praktischen Arbeit zu erleben!“