Der Arbeitsmarkt im April 2022

„Der Arbeitsmarkt in der Region zeigt sich nach wie vor noch stabil“ so Nicole Jordy, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach.

03.05.2022 | Presseinfo Nr. 13

„Die Arbeitslosenzahlen sind leicht gesunken, wobei besonders der Rheinisch-Bergische Kreis profitieren konnte. Insgesamt ist besonders die Zahl der jungen Arbeitslosen gesunken – das sind in der Regel Ausbildungsabsolventen, bei denen nicht unmittelbar im Anschluss an die Ausbildung eine Übernahme erfolgte. Diese münden üblicherweise in der Folgezeit schnell in ein Arbeitsverhältnis ein. Die Zahl der neu gemeldeten Stellen hat sich leicht verringert – der Stellenbestand bleibt jedoch auf hohem Niveau. In einigen Bereichen fehlt es an Fachkräften, um diese Stellen adäquat besetzen zu können. Hier ist Qualifizierung und Weiterbildung – von Arbeitsuchenden und Beschäftigten – ein wichtiges Instrument. Auch der Blick ins Ausland lohnt – unser Arbeitgeber-Service berät interessierte Unternehmen gern bei der Rekrutierung ausländischer Fachkräfte.“

Bewegungen auf dem Arbeitsmarkt

 LINK Excel.Sheet.12 "\\\\Dst.baintern.de\\dfs\\301\\Ablagen\\D30101-Arbeitsmarktbeobachtung\\97_Netzwerk_AMB\\5121_Regionen\\Bergisches Land\\07_PuM Tauschordner\\automatisierte PI\\AA Ebene BGL\\Arbeitsdatei Arbeitsmarktbericht_BGL.xlsx" "Text AA!Z5S1:Z5S8" \a \t  \* MERGEFORMAT Im April 2022 meldeten sich im Bezirk der Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach 3.587 Personen arbeitslos - das sind 407 oder 12,8 Prozent mehr als im Vormonat. 1.461 davon meldeten sich nach dem Verlust ihres Arbeitsplatzes auf dem 1. Arbeitsmarkt. Dies ist bei den Zugängen aus Erwerbstätigkeit ein Plus von 213 Personen oder 17,1 Prozent im Vergleich zum Vormonat, aber ein Minus von 52 Personen oder 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

 LINK Excel.Sheet.12 "\\\\Dst.baintern.de\\dfs\\301\\Ablagen\\D30101-Arbeitsmarktbeobachtung\\97_Netzwerk_AMB\\5121_Regionen\\Bergisches Land\\07_PuM Tauschordner\\automatisierte PI\\AA Ebene BGL\\Arbeitsdatei Arbeitsmarktbericht_BGL.xlsx" "Text AA!Z6S1:Z6S8" \a \t  \* MERGEFORMAT Abgemeldet aus der Arbeitslosigkeit haben sich im April 3.814 Personen. Dies sind 98 oder 2,6 Prozent mehr als im Vormonat. 1.347 davon konnten in eine Erwerbstätigkeit auf dem 1. Arbeitsmarkt einmünden; das sind 14 Personen oder 1,1 Prozent mehr als im Vormonat, aber 255 oder 15,9 Prozent weniger als im Vorjahr.

 LINK Excel.Sheet.12 "\\\\Dst.baintern.de\\dfs\\301\\Ablagen\\D30101-Arbeitsmarktbeobachtung\\97_Netzwerk_AMB\\5121_Regionen\\Bergisches Land\\07_PuM Tauschordner\\automatisierte PI\\AA Ebene BGL\\Arbeitsdatei Arbeitsmarktbericht_BGL.xlsx" "Text AA!Z7S1:Z7S8" \a \t  \* MERGEFORMAT Die Arbeitslosenzahl insgesamt betrug 21.561 Personen. Dies sind 223 oder 1,0 Prozent weniger als im Vormonat und 3.752 oder 14,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote beträgt 5,5 Prozent. Im Vorjahr lag sie bei 6,5 Prozent.

Arbeitslosigkeit nach Rechtskreisen

 LINK Excel.Sheet.12 "\\\\Dst.baintern.de\\dfs\\301\\Ablagen\\D30101-Arbeitsmarktbeobachtung\\97_Netzwerk_AMB\\5121_Regionen\\Bergisches Land\\07_PuM Tauschordner\\automatisierte PI\\AA Ebene BGL\\Arbeitsdatei Arbeitsmarktbericht_BGL.xlsx" "Text AA!Z9S1:Z9S7" \a \t  \* MERGEFORMAT Im Bereich der Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach entfielen von den 21.561 Arbeitslosen Ende April 2022 insgesamt 7.805 auf die Arbeitslosenversicherung und damit 48 Personen oder 0,6 Prozent weniger als vor vier Wochen und 2.665 oder 25,5 Prozent weniger als vor einem Jahr. Bei den Jobcentern in der Grundsicherung sind 13.756 Arbeitslose gemeldet und damit 175 oder 1,3 Prozent weniger als im Vormonat und 1.087 oder 7,3 Prozent weniger als im Vorjahr.

Unterbeschäftigung

 LINK Excel.Sheet.12 "\\\\Dst.baintern.de\\dfs\\301\\Ablagen\\D30101-Arbeitsmarktbeobachtung\\97_Netzwerk_AMB\\5121_Regionen\\Bergisches Land\\07_PuM Tauschordner\\automatisierte PI\\AA Ebene BGL\\Arbeitsdatei Arbeitsmarktbericht_BGL.xlsx" "Text AA!Z11S1:Z11S7" \a \t  \* MERGEFORMAT Die Unterbeschäftigung erfasst zusätzlich zur Arbeitslosigkeit auch Personen, die als Teilnehmende von Maßnahmen aufgrund von Krankheit oder sonstigen Gründen nicht als arbeitslos gezählt werden. Insgesamt sind in diesem Monat 26.958 Personen unterbeschäftigt und damit 3.993 Menschen oder 12,9 Prozent weniger als im gleichen Monat des Vorjahres. Der Anteil der Arbeitslosigkeit an der Unterbeschäftigung beträgt aktuell 80,0 Prozent. Im Vorjahr waren es 81,8 Prozent.

Stellenzugang und -bestand

Die Unternehmen im Bezirk meldeten 1.327 neue offene Stellen, das sind 48 oder 3,5 Prozent weniger als im Vormonat, aber 34 oder 2,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Damit waren insgesamt im Berichtsmonat 6.408 offene Arbeitsstellen im Bestand gemeldet, was einem Plus von 38,1 Prozent zum Vorjahr entspricht.

Der Arbeitsmarkt nach Regionen

(Ausführungen zu den Geschäftsstellenbezirken finden Sie im Arbeitsmarktreport.)

Oberbergischer Kreis

Entwicklung der Arbeitslosigkeit

Mit 1.247 Arbeitslosmeldungen und 1.282 Abmeldungen sank im Oberbergischen Kreis die Arbeitslosigkeit auf 7.114 (- 31 Arbeitslose, - 0,4 Prozent). Das sind 1.628 Arbeitslose (18,6 Prozent) weniger als im Vorjahr. 571 Personen mussten sich nach dem Verlust der Erwerbstätigkeit arbeitslos melden; das sind 133 (30,4 Prozent) mehr als im Vormonat und 14 (2,5 Prozent) mehr als vor einem Jahr.      

Gleichzeitig haben 469 Arbeitslose wieder eine Beschäftigung auf dem 1. Arbeitsmarkt gefunden – das sind 41 Person oder 8,0 Prozent weniger als im Vormonat und 172 (26,8 Prozent) weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Arbeitslosenquote liegt weiter bei 4,7 Prozent. Im Vorjahr lag sie bei 5,8 Prozent.

In den letzten vier Wochen stieg die Arbeitslosigkeit im Bereich der Arbeitslosenversicherung um 16 (+ 0,6 Prozent) auf 2.652 Personen. Zum Vorjahr ist das ein Minus von 1.077 Personen bzw. - 28,9 Prozent. Im Bereich der Grundsicherung sank sie um 47 (- 1,0 Prozent) auf 4.462 Personen – im Vergleich zum Vorjahr sind das 551 weniger (- 11,0 Prozent).

Entwicklung der Stellenangebote

Die oberbergischen Arbeitgeber meldeten dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Agentur für Arbeit und Jobcenter im April 541 Stellen. Dies sind 107 (16,5 Prozent) weniger als im Vormonat und 33 (5,7 Prozent) weniger als im Vorjahr. Damit sind aktuell 3.026 freie Arbeitsstellen (+ 32 bzw. + 1,1 Prozent zum Vormonat) gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr sind dies 832 Stellen (37,9 Prozent) mehr. 

Am 18.05.2022 findet in der Halle 32 in Gummersbach die Messe „Jobs in Oberberg“ statt. Nachdem sie Corona-bedingt eine Zwangspause einlegen musste, zeigt sich die Messe nun im neuen Gewand: Als „Late Night Edition“ von 17 bis 21 Uhr. Neben vielen Unternehmen, die ihre Job-Angebote vorstellen, bieten die Agentur für Arbeit, das Jobcenter, die Wirtschaftsförderung Oberberg und die RegionalAgentur Köln kostenlose Bewerbungsfotos, einen professionellen Bewerbungsmappen-Check und verschiedene Vorträge. Weitere Informationen auf der Internetseite der Wirtschaftsförderung:

https://wf-obk.de/cms200wifoe/veranstaltungen/artikel/10175/v


Rheinisch-Bergischer Kreis

Entwicklung der Arbeitslosigkeit

Mit 1.235 Arbeitslosmeldungen und 1.403 Abmeldungen sank im Rheinisch-Bergischen Kreis die Arbeitslosigkeit auf 7.992 (- 169 Arbeitslose, - 2,1 Prozent). Das sind 1.520 Arbeitslose (16,0 Prozent) weniger als im Vorjahr. 501 Personen mussten sich nach dem Verlust der Erwerbstätigkeit arbeitslos melden; das sind 47 (10,4 Prozent) mehr als im Vormonat, aber 44 (8,1 Prozent) weniger als vor einem Jahr.

Gleichzeitig haben 522 Arbeitslose wieder eine Beschäftigung auf dem 1. Arbeitsmarkt gefunden – das sind 70 Personen oder 15,5 Prozent mehr als im Vormonat, aber 46 (8,1 Prozent) weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Arbeitslosenquote liegt nun bei 5,2 Prozent. Im Vorjahr lag sie bei 6,3 Prozent.

In den letzten vier Wochen sank die Arbeitslosigkeit im Bereich der Arbeitslosenversicherung um 69 (- 2,2 Prozent) auf 3.035 Personen. Zum Vorjahr ist das ein Minus von 1.143 Personen bzw. - 27,4 Prozent. Im Bereich der Grundsicherung sank sie um 100 (- 2,0 Prozent) auf 4.957 Personen – im Vergleich zum Vorjahr sind das 377 Personen weniger (- 7,1 Prozent).

Entwicklung der Stellenangebote

Die rheinisch-bergischen Arbeitgeber meldeten dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Agentur für Arbeit und Jobcenter im April 379 Stellen. Dies sind 34 (9,9 Prozent) mehr als im Vormonat, aber 43 (10,2 Prozent) weniger als im Vorjahr. Damit sind aktuell 1.678 freie Arbeitsstellen (+ 25 bzw. + 1,5 Prozent zum Vormonat) gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr sind dies 308 Stellen (22,5 Prozent) mehr.

Leverkusen

Entwicklung der Arbeitslosigkeit

Mit 1.105 Arbeitslosmeldungen und 1.129 Abmeldungen sank in der Stadt Leverkusen die Arbeitslosigkeit auf 6.455 (- 23 Arbeitslose, - 0,4 Prozent). Das sind 604 Arbeitslose (8,6 Prozent) weniger als im Vorjahr. 389 Personen mussten sich nach dem Verlust der Erwerbstätigkeit arbeitslos melden; das sind 33 (9,3 Prozent) mehr als im Vormonat, aber 22 (5,4 Prozent) weniger als vor einem Jahr.

Gleichzeitig haben 356 Arbeitslose wieder eine Beschäftigung auf dem 1. Arbeitsmarkt gefunden – das sind 15 Personen oder 4,0 Prozent weniger als im Vormonat und 37 (9,4 Prozent) weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Arbeitslosenquote liegt weiter bei 7,4 Prozent. Im Vorjahr lag sie bei 8,0 Prozent.

In den letzten vier Wochen stieg die Arbeitslosigkeit im Bereich der Arbeitslosenversicherung um fünf (+ 0,2 Prozent) auf 2.118 Personen. Zum Vorjahr ist das ein Minus von 445 Personen bzw. 17,4 Prozent. Im Bereich der Grundsicherung sank sie um 28 (- 0,6 Prozent) auf 4.337 Personen – im Vergleich zum Vorjahr sind das 159 weniger (- 3,5 Prozent).

Entwicklung der Stellenangebote

Die Arbeitgeber aus Leverkusen meldeten dem gemeinsamen Arbeitgeber-Service von Agentur für Arbeit und Jobcenter im April 407 Stellen. Dies sind 25 (6,5 Prozent) mehr als im Vormonat und 110 (37,0 Prozent) mehr als im Vorjahr. Damit sind aktuell 1.704 freie Arbeitsstellen (- 32 bzw. - 1,8 Prozent zum Vormonat) gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr sind dies 629 Stellen (+ 58,5 Prozent) mehr.

 

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