19.08.2021 | Presseinfo Nr. 4

Sommer der Berufsausbildung

Evangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge bildet seit über 100 Jahren Pflegekräfte aus

Das Evangelische Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge (KEH) hat mit ca. 1.400 Beschäftigten und vielfältigen Fachabteilungen und Spezialkliniken einen hohen Bedarf an entsprechend spezialisiertem Fachpersonal. Mit einer eigenen Pflegeschule, der Anbindung an die Charité als akademisches Lehrkrankenhaus sowie an die Evangelische Hochschule Berlin (EHB), können sowohl wissenschaftliche Aspekte als auch Studienmöglichkeiten angeboten werden. Das KEH ist damit ein interessanter Arbeitgeber für alle, die sich für eine Ausbildung in der Pflege interessieren.

Wolfgang Steinherr, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Berlin Mitte und Michael Grunst, Bezirksbürgermeister von Lichtenberg, nutzten die Möglichkeit, sich vor Ort einen Eindruck zu verschaffen und im Austausch mit angehenden Pflegekräften über die aktuellen besonderen Herausforderungen zu sprechen.

„Covid-19 hat uns erneut aufgezeigt, dass der Pflegebereich eine unverzichtbare Säule unserer Gesellschaft ist“, sagte Steinherr. „Die demographische, aber auch die epidemische Entwicklung führen dazu, dass die Alten- und auch die Gesundheitspflege einen immer größeren Raum einnehmen. Um diese Anforderungen zu erfüllen, ist eine in der Anzahl ausreichende personelle Ausstattung und eine professionelle Ausbildung dieses Personals zwingend erforderlich. Das KEH bildet seit über einhundert Jahren in der eigenen Pflegeschule Fachkräfte aus. Junge Menschen für eine Ausbildung in der Pflege zu begeistern heißt auch, entsprechende positive Rahmenbedingungen zu bieten. Dies gelingt dem KEH, durch Flexibilität, Stellung von Wohnmöglichkeiten, Kinderbetreuung und vielem mehr.“

Michael Grunst ergänzt: „Ohne Pflegekräfte sind wir nichts! Die letzten Monate der Pandemie haben uns wieder einmal schmerzlich vor Augen geführt, wie wichtig Pflegerinnen und Pfleger sind. Deshalb bin ich dem KEH unendlich dankbar für die langjährigen und erfolgreichen Mühen kompetente Fachkräfte auszubilden. Allein wird es aber niemand schaffen den Fachkräftemangel zu beseitigen. Da müssen wir an den Rahmenbedingungen arbeiten.“

„Der Wechsel zur generalistischen Pflegeausbildung im vergangenen Jahr ist uns gut gelungen“, so Andrea Wagner-Pinggéra, Theologische Geschäftsführerin des KEH. „Auch während der Coronazeit wurde bei uns sowohl praktisch als auch in der Pflegeschule ausgebildet. Unsere Schülerinnen und Schüler haben vor Ort, in geteilten Gruppen, online sowie in Hybridform weitergelernt. Dass wir trotz der widrigen Umstände die Ausbildung fortführen konnten, ist eine große Leistung der Lehrkräfte und Auszubildenden, auf die wir sehr stolz sind.“

In Berlin werden in nahezu allen Bereichen noch Auszubildende gesucht. In der Pflege ist erfolgreichen Absolventen ein Arbeitsplatz garantiert. Die Einsatz- und Spezialisierungsmöglichkeiten sind vielfältig, bis hin zum Studium.

Insgesamt sind derzeit über 5.600 Ausbildungsplätze nicht besetzt. Mehr als 7.600 junge Leute suchen noch einen Ausbildungsplatz.

Jugendliche, die noch nach einer Ausbildung in diesem Jahr suchen – im Pflegebereich, aber auch in allen anderen Disziplinen – sollten umgehend die Jugendberufsagentur Berlin unter 030 90191919 kontaktieren.

Unternehmen, die noch Auszubildende suchen, unterstützt der Arbeitgeber-Service unter der kostenlosen Service-Hotline 0800 4 5555 20.