31.03.2020 | Presseinfo Nr. 2008

Arbeitsmarktreport 03/2020 der Agentur für Arbeit Berlin Süd

Die folgenden Informationen geben Ihnen einen Überblick über die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Bezirk der Agentur für Arbeit Berlin Süd im Monat März 2020.

Bestand an Arbeitslosen nach Rechtskreisen

Die Arbeitslosigkeit hat sich im März um 893 auf 50.420 verringert.  Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 1.109 Arbeitslose mehr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im März 8,0%; sie war damit genau so hoch wie im Vorjahresmonat. Im Rechtskreis SGB III lag die Arbeitslosigkeit bei 15.862, das sind 316 weniger als im Vormonat und 1.615 mehr als im Vorjahr. Die anteilige SGB III-Arbeitslosenquote lag bei 2,5%. Im Rechtskreis SGB II gab es 34.558 Arbeitslose, das ist ein Minus von 577 gegenüber Februar; im Vergleich zum März 2019 waren es 506 Arbeitslose weniger. Die anteilige SGB II-Arbeitslosenquote betrug 5,5%.

Zugang in und Abgang aus Arbeitslosigkeit

Arbeitslosigkeit ist kein fester Block, vielmehr gibt es auf dem Arbeitsmarkt viel Bewegung. Im März meldeten sich 14.871 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, das waren 284 mehr als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 15.696 Personen ihre Arbeitslosigkeit, 681 mehr als im März 2019. Seit Jahresbeginn gab es 45.200 Zugänge von Arbeitslosen, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das eine Abnahme von 385 Meldungen. Dem gegenüber stehen 43.852 Abmeldungen von Arbeitslosen (+186). Im März meldeten sich 4.518 zuvor erwerbstätige Personen arbeitslos, 243 mehr als vor einem Jahr. Durch Aufnahme einer Erwerbstätigkeit konnten in diesem Monat 4.315 Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden, 218 mehr als vor einem Jahr.

Gemeldete Arbeitsstellen

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Berlin Süd waren im März 5.489 Arbeitsstellen gemeldet, gegenüber Februar ist das ein Plus von 246 oder 5 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 2.341 Stellen weniger (–30 Prozent). Arbeitgeber meldeten im März 1.246 neue Arbeitsstellen, das waren 697 oder 36 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Seit Jahresbeginn sind damit 3.612 Stellen eingegangen, das ist eine Abnahme gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 2.894 oder 44%. Zudem wurden im März 1.006 Arbeitsstellen abgemeldet, 954 oder 49 Prozent weniger als im Vorjahr. Von Januar bis März gab es insgesamt 3.315 Stellenabgänge, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das eine Abnahme von 1.536 oder 32%.