17.07.2019 | Presseinfo Nr. 46

Viele Möglichkeiten im Salzland

Die Agentur für Arbeit Bernburg veröffentlicht die Zahlen zum Ausbildungsmarkt.

 

Die Agentur für Arbeit Bernburg veröffentlicht zum dritten Mal in diesem Jahr die Ausbildungszahlen. Ein leichtes Plus bei den gemeldeten Bewerberinnen und Bewerbern sowie ein leichtes Plus bei den dazugehörigen Lehrstellen kennzeichnen die aktuelle Situation auf dem Ausbildungsmarkt im Salzlandkreis. Anja Huth, Chefin der Bernburger Arbeitsagentur, schätzt die Situation am Ausbildungsmarkt für den Kreis folgendermaßen ein: „Vom Grunde her herrscht im Kreis ein Bewerbermarkt. Wir haben seit dem letzten Jahr mehr Stellen als Bewerber und die Jugendlichen können sich ihre Stellen nahezu aussuchen.“

 

Unterschiedliche Entwicklung in den Geschäftsstellen

Die Entwicklung in den einzelnen Geschäftsstellen schaut hingehen recht unterschiedlich aus. In allen vier Geschäftsstellen sind dennoch mehr Ausbildungsstellen als Bewerber gemeldet.

 

In Bernburg und Umgebung haben sich 302 Jungen und Mädchen gemeldet, 28 weniger als ein Jahr zuvor. Noch 134 Jugendliche suchen noch eine Ausbildung. Von den ca.450 gemeldeten Lehrstellen, können noch ca.180 besetzt werden.

In Aschersleben und in Schönebeck ist das Verhältnis nahezu ausgeglichen.180 Bewerber und 188 Ausbildungsstellen wurden in der ältesten Stadt Sachsen-Anhalt gemeldet. Nahe der Landeshauptstadt meldeten sich 262 Jungen und Mädchen,284 Ausbildungsteilen stehen dem gegenüber. 263 Ausbildungsstellen wurden in Staßfurt gemeldet,114 sind noch unbesetzt.212 Jungen und Mädchen meldeten sich ,72 suchen noch eine Ausbildung.

 

Situation im Salzlandkreis

Mehr als 350 Jugendliche, die sich aktuell im gesamten Landkreis noch auf Lehrstellensuche befinden, stehen derzeit rund 500 Ausbildungsstellen der unterschiedlichsten Sparten zur Verfügung.

Anja Huth erklärt, dass Arbeitgeber sich an die Situation anpassen und mittlerweile vielfach geringere Qualifikationsansprüche an Ausbildungsinteressierte stellen, um an den passenden beruflichen Nachwuchs zu gelangen. Das vereinfache die Situation. „Wer aktiv ist und alle Möglichkeiten auslotet, eine Ausbildungsstelle zu finden, kann auch jetzt noch eine interessante und passende Lehrstelle finden“, macht die Agenturchefin deutlich. „Ich kann nur alle Interessierten auffordern, auch das Wissen der Berufsberaterinnen und Berufsberater zu nutzen.“ Diese hätten einen Überblick über freie Stellen im Salzlandkreis und können Berufsalternativen, die in Frage kommen, oder auch wohnortnähere Perspektiven aufzeigen. Einen ersten Überblick über offenen Ausbildungsstellen können sich die Jungen und Mädchen, aber auch Eltern und Großeltern über https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/bernburg/startseite verschaffen.

 

„Den Weg von der Schule in die Ausbildung muss niemand alleine meistern,“ ergänzt Anja Huth.

 

Und so sieht die Situation im Salzlandkreis aus, die sich aus den Daten der Regionen Aschersleben, Bernburg, Staßfurt und Schönebeck zusammensetzen:

956 Jugendliche haben sich seit Oktober 2018 an die Berufsberatung der heimischen Agentur für Arbeit Bernburg gewandt, um einen Ausbildungsplatz zu finden. Insgesamt sind das 2,7 Prozent (25 Personen) mehr als ein Jahr zuvor. 351 Jugendliche sind davon aktuell noch ohne Lehrstelle; 10,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Vielzahl an Ausbildungsplatzbewerbern stehen derzeit 1.183 gemeldete Berufsausbildungsstellen gegenüber, von denen aktuell 507 Ausbildungsplätze unbesetzt sind.

 

Werbung in eigener Sache

Auch die Bundesagentur für Arbeit sucht Auszubildende bzw. Studierende.

„Wer Interesse hat mit Menschen zu arbeiten, kommunikativ und lernbereit ist, kann bei der Bundesagentur u.a. zum Fachangestellten für Arbeitsmarktdienstleistungen ausgebildet werden. Auch Schülerpraktika sind bei uns möglich, “ ergänzt die Agenturchefin. Nähere Informationen haben unsere Berufsberater oder unter: https://www.arbeitsagentur.de/ba-karriere.