Aktuelle Informationen zu den Ausbildungsprämien

Ausbilden lohnt sich! Wer ausbildet, wird unterstützt. Welche Möglichkeiten es gibt, lesen Sie hier.

Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen zu den Ausbildungsprämien.

Bitte reichen Sie nur vollständige Antragsunterlagen ein!

Die Entscheidung und Gewährung der Leistungen erfolgt nach der Reihenfolge des Eingangs der vollständigen Antragsunterlagen! Bitte bedenken Sie, dass der Fördertopf begrenzt ist und nach Ausschöpfung keine weiteren Förderungen mehr möglich sind.


Dies sind die vier Förderbereiche, die durch die Bundesagentur für Arbeit durchgeführt werden:


Ausbildungsprämie von 2.000 Euro, wenn das Ausbildungsplatzangebot 2020 gehalten wird

Kleine und mittelständige Unternehmen (KMU), die ihr Ausbildungsplatzangebot 2020 im Vergleich zu den drei Vorjahren nicht verringern, erhalten für jeden neu geschlossenen Ausbildungsvertrag eine einmalige Prämie in Höhe von 2.000 Euro, die nach Ende der Probezeit ausgezahlt wird. Voraussetzung ist, dass das Unternehmen erheblich von der Covid19 Pandemie betroffen ist. Der Umsatz des Ausbildungsbetriebs muss im April und Mai 2020 im Vergleich zu April und Ma 2019 durchschnittlich um mindestens 60 Prozent eingebrochen sein. Wurde das Unternehmen nach April 2019 gegründet, gelten November und Dezember 2019 als Vergleichszeitraum.

Wichtig: Es werden Ausbildungsverhältnisse gefördert, die im Zeitraum von 01.08.2020 bis 15.02.2021 beginnen.

Verwenden Sie folgende Formulare, wenn Sie die Ausbildungsprämie beantragen.

Weitere Informationen zur Beantragung finden Sie in den Ausfüllhinweisen zum Antrag auf Ausbildungsprämie (plus).


Ausbildungsprämie Plus von 3.000 Euro, wenn das Ausbildungsplatzangebot erhöht wird

KMU, die über den Durchschnitt der letzten 3 Jahre ausbilden, erhalten je zusätzlichen Ausbildungsvertrag 3.000 Euro. Hier gelten die gleichen Voraussetzungen wie oben - das Unternehmen muss erheblich von der Covid 19 Pandemie betroffen sein.

Wichtig: Es werden Ausbildungsverhältnisse gefördert, die im Zeitraum von 01.08.2020 bis 15.02.2021 beginnen.

Verwenden Sie folgende Formulare, wenn Sie die Ausbildungsprämie plus beantragen.

Weitere Informationen zur Beantragung finden Sie in den Ausfüllhinweisen zum Antrag auf Ausbildungsprämie (plus).


Zuschuss zur Ausbildungsvergütung bei Vermeidung von Kurzarbeit

KMU, die aufgrund der Corona-Krise Kurzarbeit anzeigt haben, aber einen Arbeitsausfall bei den Auszubildenden vermeidet, können den Zuschuss zur Ausbildungsvergütung erhalten.

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die trotz Kurzarbeit die Ausbildung regulär fortsetzen und einen Arbeitsausfall bei den Auszubildenen und bei den Ausbildern vermeiden, erhalten einen Zuschuss in Höhe von 75 Prozent der Ausbildungsvergütung. Die Förderung wird für jeden Monat gezahlt, in dem der Betrieb einen Arbeitsausfall von mindestens 50 Prozent angezeigt hat.

Wichtig: Wenn Ihr Unternehmen Kurzarbeit anzeigt, muss gleichzeitig eine Anzeige bei Ihrer örtlichen Agentur für Arbeit erfolgen, dass die Ausbildung forgesetzt wird. Hat Ihr Unternehmen bereits Kurzarbeit angezeigt, muss es dies unverzüglich nachholen.

Verwenden Sie für die Anzeige folgenden Vordruck:

Verwenden Sie diese Dokumente für den monatlichen Antrag auf den Zuschuss:

Weitere Informationen zur Beantragung finden Sie in den Ausfüllhinweisen zum Antrag auf Zuschuss zur Ausbildungsvergütung.


Übernahmeprämien

Antragsberechtigt sind KMU aus allen Wirtschaftsbereichen, die Auszubildende aus pandemiebedingt insolventen KMU bis zum 31. Dezember 2020 für die Dauer der restlichen Ausbildung übernehmen. Die Förderung erfolgt bei Vorliegen der Voraussetzungen durch eine einmalige Übernahmeprämie in Höhe von 3.000 Euro pro aufgenommenem Auszubildenden. Sie ist befristet bis Ende Juni 2021.

Als übernehmender Betrieb benötigen Sie für den Antrag eine Bescheinigung vom Insolvenzverwalter des insolventen Unternehmens. Verwenden Sie diese Formulare:

Weitere Informationen zur Beantragung finden Sie in den Ausfüllhinweisen zum Antrag auf Übernahmeprämie.