Datenschutzerklärung für Telefonbefragungen des ZKM

Informationspflicht bei der Erhebung von personenbezogenen Daten bei der betroffenen Person nach Art. 13 Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

Datenschutzerklärung für Telefonbefragungen

Die nachfolgende Datenschutzerklärung gilt für (personalisierte) Telefonbefragungen des Zentrums für Kunden- und Mitarbeiterbefragungen (ZKM) im Auftrag der Bundesagentur für Arbeit (BA).
 

Welche personenbezogenen[1] Daten verarbeitet werden, zu welchem Zweck und auf welcher gesetzlichen Grundlage, wird im Folgenden erläutert. Es wird darauf hingewiesen, wie die verantwortliche Stelle und die Datenschutzbeauftragte der BA kontaktiert werden können und welche Rechte in Bezug auf die Verarbeitung von personenbezogenen Daten gelten.

1. Verantwortlicher für die Datenverarbeitung

Verantwortlich für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten ist die Bundesagentur für Arbeit, vertreten durch den Vorstand, Regensburger Straße 104, 90478 Nürnberg.

2. Freiwilligkeit und Abbruchmöglichkeit

Die Teilnahme an Befragungen ist freiwillig. Aus einer Nicht-Teilnahme ergeben sich keinerlei Nachteile für die Befragte/den Befragten. Es besteht jederzeit die Möglichkeit, die Teilnahme abzubrechen. Bereits gegebene Antworten gelangen in diesem Fall nicht in die Weiterverarbeitung und werden gelöscht. Es besteht zudem die Möglichkeit, einzelne Fragen unbeantwortet zu lassen.

Der Befragte/die Befragte wird zu Beginn des Interviews über die Freiwilligkeit der Teilnahme informiert. Zudem wird erklärt, zu welchem Zweck die Befragung stattfindet, welcher Telefondienstleister das Interview im Auftrag der BA durchführt, und dass die Auswertung der Ergebnisse anonymisiert erfolgt. Ergänzend wird auf die Datenschutzerklärung im Intranet (Mitarbeiter) bzw. im Internet (Kunden) hingewiesen.

3. Zwecke der Verarbeitung, Rechtsgrundlagen und Speicherdauer

Die Ergebnisse der Befragungen des ZKM dienen der Optimierung der Qualität von Produkten, Prozessen und Programmen und somit der internen Steuerung. Sie tragen dazu bei, das Angebot der BA nach innen und außen gerichtet zu verbessern.

Rechtsgrundlage für die personalisierte Befragung ist die Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

Der Vor- und Nachname sowie die Telefonnummer der Teilnehmer werden in Telefonlisten gespeichert. Diese personenbezogenen Daten dienen nur zur Identifizierung. Die Befragungsdaten sind zunächst mit den Telefonlisten verknüpft und werden vier Wochen nach Abnahme der Befragungsergebnisse und deren Plausibilisierung beim Telefondienstleister gelöscht.

Die Auswertung der Antworten erfolgt nur für die im Einleitungsteil zur Befragung genannten Zwecke und ohne jeden Personenbezug (anonymisiert). Ein Rückschluss auf die/den Befragungsteilnehmer/in ist nach der erfolgten Plausibilisierung nicht mehr möglich. Eine personenbezogene Leistungs- und Verhaltenskontrolle findet nicht statt. Lediglich die Einwilligungsdaten werden zur Erfüllung der Rechenschaftspflicht fünf Jahre lang datenschutzkonform aufbewahrt.

4. Widerruf der Einwilligung

Die Einwilligungserklärung kann ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung bleibt bis zum Eingang des Widerrufs unberührt. Der Widerruf hat zur Folge, dass die personenbezogenen Daten (Vor- und Nachname, Telefonnummer) sowie das Befragungsergebnis gelöscht werden, sofern diese Daten nicht schon aufgrund eines Interviewabbruchs gelöscht wurden.

Bei offenen Kommentaren wird vom Telefondienstleister darauf geachtet, dass keine personenbezogenen oder personenbeziehbaren, beleidigenden, gesetzes- oder sittenwidrigen Angaben gemacht werden.

5. Empfänger oder Kategorien von Empfängern

Die über Telefonbefragungen erhobenen Daten werden während des Befragungsprojektes bis zum Abschluss der Befragung auf dem Server des von der Bundesagentur für Arbeit beauftragten Dienstleisters gespeichert. Der beauftragte Dienstleister wird zu Beginn des Telefonats genannt.


[1] Personenbezogene Daten sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person beziehen. Als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt – insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, einer Telefonnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung – identifiziert werden kann.

6. Datenschutzbeauftragte

Die Datenschutzbeauftragte der Bundesagentur für Arbeit kann über das auf der Seite https://www.arbeitsagentur.de/ueber-uns/ansprechpartner angebotene Kontaktformular kontaktiert werden. Die Kommunikation mittels Kontaktformular erfolgt über eine gesicherte Verbindung.

Die Postanschrift lautet:

Bundesagentur für Arbeit

Stabsstelle Datenschutz

Regensburger Straße 104

90478 Nürnberg

7. Betroffenenrechte

a) Recht auf Auskunft - Art. 15 DSGVO

Sie haben das Recht auf Auskunft über die im Rahmen der Befragung über Sie gespeicherten Daten.

b) Recht auf Berichtigung - Art. 16 DSGVO

Sofern nachgewiesen wird, dass die verarbeiteten personenbezogenen Daten unrichtig oder unvollständig erfasst sind, werden diese nach Bekanntwerden unverzüglich berichtigt oder vervollständigt.

c) Recht auf Löschung - Art. 17 DSGVO

Sofern nachgewiesen wird, dass personenbezogene Daten zu Unrecht verarbeitet wurden, wird unverzüglich die Löschung der betroffenen Daten veranlasst. Das gilt auch, wenn die Daten zur Aufgabenerledigung nicht mehr benötigt werden. Für die Beurteilung dieser Sachlage sind die Speicherfristen maßgebend, wobei Rechnungslegungsfristen oder Rückforderungsfristen zu berücksichtigen sind.

d) Recht auf Widerruf einer Einwilligung

Soweit die Verarbeitung der personenbezogenen Daten auf Grundlage Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) erfolgt, können Sie diese jederzeit für den entsprechenden Zweck mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung aufgrund Ihrer getätigten Einwilligung bleibt bis zum Eingang Ihres Widerrufs unberührt.

e) Beschwerderecht

Betroffene Personen haben die Möglichkeit, sich an den Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (Husarenstr. 30 in 53117 Bonn) zu wenden, sofern sie der Meinung sind, dass die Verarbeitung der sie betreffenden Daten gegen die EU-Datenschutzgrundverordnung verstößt.