20.02.2020 | Presseinfo Nr. 10

Panne bei Auszahlung im Jobcenter Rhein-Erft

Im November 2019 kam es durch einen technischen Eingabefehler im Jobcenter Rhein-Erft zu einer Panne im Zahlungsablauf. Eigentlich sollte in einem IT-Fachverfahren eine Abschlagszahlung die für die Teilnahme an einer Klassenfahrt ausgezahlt werden. Anstelle der vorgesehenen 100 Euro wurden im Zahlungssystem jedoch 10.000.000.000.000 Euro – also 10 Billionen – als Betrag erfasst.

 

Im November 2019 kam es durch einen technischen Eingabefehler im Jobcenter Rhein-Erft zu einer Panne im Zahlungsablauf. Eigentlich sollte in einem IT-Fachverfahren eine Abschlagszahlung die für die Teilnahme an einer Klassenfahrt ausgezahlt werden. Anstelle der vorgesehenen 100 Euro wurden im Zahlungssystem jedoch 10.000.000.000.000 Euro – also 10 Billionen – als Betrag erfasst.

Da die Auszahlung über die Finanz-Systeme der Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg läuft, fiel der ungewöhnliche Zahlbetrag dort natürlich auf. Die Auszahlung wurde gestoppt. Um eine Fehleranalyse und eine Prüfung auf mögliche andere fehlerhafte Auszahlungsbeträge zu ermöglichen, wurden weitere Auszahlungen des Jobcenters ebenfalls angehalten. Hierdurch kam es leider zu verzögerten Auszahlungen an einen Teil der Leistungsempfänger. „Fehler passieren. Die entstandene Verzögerung bedauern wir natürlich sehr", kommentiert Herbert Botz, Geschäftsführer des Jobcenters Rhein-Erft, den Vorgang. „Gerade unsere Kunden sind ja dringend auf das Geld angewiesen - und da kann eine verspätete Zahlung schon weh tun. Hierfür möchten wir uns bei den Betroffenen ausdrücklich entschuldigen."

Rainer Imkamp, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Brühl und zugleich Vorsitzender der Trägerversammlung, also des Aufsichtsgremiums des Jobcenters, hebt hervor, dass die Sicherheitsroutinen der BA gegriffen haben: „ein so hoher Betrag wäre nicht zur Auszahlung gekommen. Allerdings wäre es besser gewesen, wenn der Fehler bereits bei der Bearbeitung vor Ort aufgefallen wäre. Wir haben daher die Abläufe vor Ort gemeinsam überprüft und verbessert."