15.03.2022 | Presseinfo Nr. 14

Immer Mini oder einmal richtig? Raus aus der Minijob Falle

Expert*innen der Arbeitsagentur starten Telefon-Hotline für Mini-JobberMehr als jede*r dritte Minijobber würde gerne mehr arbeiten und bleibt doch aus Mangel an vermeintlichen Alternativen beim Minijob.

Mehr als jede*r dritte Minijobber würde gerne mehr arbeiten und bleibt doch aus Mangel an vermeintlichen Alternativen beim Minijob. Oftmals verbleiben sie im Niedriglohnbereich, arbeiten unterhalb des eigenen Qualitätsniveaus und drohen langfristig, in die Altersarmutsfalle zu rutschen. Gleichzeitig verdrängen Minijobs sozialversicherungspflichtige Jobs: In kleinen Betrieben sind das bundesweit mittlerweile rund 500 Tausend sozialversicherungspflichtige Jobs, die stattdessen von Minijobbern ausgeübt werden.

Die Arbeitsagentur bietet nun erstmalig eine Anlaufstelle an, um sich zu informieren, wie man aus der Minijob Falle herauskommen kann. 
Am 21.März zwischen 11:00 Uhr -13:00 Uhr können Interessierte aus dem Rhein-Erft-Kreis und Kreis Euskirchen erstmalig ein Sprechzeitangebot der Arbeitsagentur in Anspruch nehmen. Expert*innen der Berufsberatung im Erwerbsleben und die Beauftragten für Chancengleichheit im Rhein-Erft-Kreis und Kreis Euskirchen sind offen für alle Fragen rund um das Thema Minijob und geben auch hilfreiche Informationen zu den Vor- und Nachteilen von langfristigen Minijobs. Sie geben erste Tipps über Möglichkeiten, von einem Minijob in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu kommen und vermitteln anschließend gerne weiter für ein umfassendes Beratungsgespräch in der Berufsberatung. Wer erfolgreich in einen Teilzeit- oder Vollzeitjob wechseln will, kann bei der Berufsberatung auch klären, ob und wie man das Berufsziel mit einer Weiterbildung erreicht. 

Hotline-Sprechzeit 
Montag, 21. März 2022 von 11:00 Uhr -13:00 Uhr
Hotline Nr.  02232 / 9461 444

Pressesprecher der Agentur für Arbeit Brühl

Frau Nicole Cuvelier