05.02.2020 | Presseinfo Nr. 6

31. März 2020: Beschäftigung Schwerbehinderter melden

Arbeitgeber mit durchschnittlich mindestens 20 Arbeitsplätzen sind gesetzlich verpflichtet, auf mindestens fünf Prozent der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen.
Deswegen müssen Arbeitgeber mit jahresdurchschnittlich mindestens 20 Arbeitsplätzen bis spätestens 31. März 2020 der Agentur für Arbeit ihre Beschäftigungsdaten anzeigen. Diese Frist kann nicht verlängert werden.

Kommen Arbeitgeber ihrer Beschäftigungspflicht von schwerbehinderten Menschen nicht nach, muss eine Ausgleichsabgabe gezahlt werden. Diese Abgabe wird nicht pauschal erhoben. Die Höhe der Abgabe richtet sich nach der Beschäftigtenzahl insgesamt und ist gestaffelt. Pro unbesetztem Arbeitsplatz beträgt die Ausgleichsabgabe zwischen 125,- Euro bis 320,- Euro.

Durchführung des Anzeigeverfahrens:

Für die Erstellung der entsprechenden Anzeige, können Unternehmen sowie Arbeitgeber die kostenfreie Software IW-Elan nutzen. Diese steht auf der Homepage www.iw-elan.de unter der Rubrik „Download" zur Verfügung oder kann als CD-ROM unter der Rubrik „Service" bestellt werden. Die Meldung kann auf elektronischem Wege schnell und unbürokratisch vorgenommen werden.

Wichtiger Hinweis: Aus rechtlichen Gründen ist es erforderlich, dass der zuständigen Agentur für Arbeit immer der von IW-Elan automatisch erzeugte Versandbeleg mit der ID-Nummer („Erklärung zur Vorlage bei der Agentur für Arbeit") unterschrieben zuzusenden ist.

Für Informationen zum Programm steht das Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. zur Seite (iw-elan@iwkoeln.de).

Für telefonische Anfragen rund um das Anzeigeverfahren und die Beschäftigungspflicht schwerbehinderter Arbeitnehmer ist die Arbeitsagentur unter der kostenlosen Servicenummer für Arbeitgeber: 0800 4 5555 20 erreichbar.