15.03.2021 | Presseinfo Nr. 30

Zahl der Ausbildungsbetriebe ist gestiegen

Unternehmen wissen, dass sie nach der Krise gute Fachkräfte benötigen.

Die Zahl der Betriebe, die Auszubildende beschäftigen, ist in den letzten fünf Jahren gestiegen. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der Agentur für Arbeit Dessau-Roßlau-Wittenberg, anlässlich der „WOCHE DER AUSBILDUNG". Dieser Trend hat trotz der Pandemie angehalten. Unternehmen wissen, dass sie nach der Krise gute Fachkräfte benötigen. In 1.317 Betrieben im Agenturbezirk Dessau-Roßlau-Wittenberg ist mindestens ein Auszubildender beschäftigt. Vor fünf Jahren waren es fast 50 Unternehmen weniger. In dieser Zeit ist die Ausbildungsbetriebsquote von 12,9 auf 14,0 Prozent gestiegen. Das bedeutet 14,0 der in der BA-Statistik erfassten Betriebe im Agenturbezirk beschäftigen Auszubildende.

Rückgang der Ausbildungsbetriebe im Verarbeitendem Gewerbe und Anstieg im Gesundheits- und Sozialwesen

Was die Statistik auch zeigt: Insgesamt ist die Zahl der Betriebe in den letzten 5 Jahren um mehr als 400 Betriebe (aktuell 9.404 Betriebe) zurückgegangen. In der gleichen Zeit ist die Zahl der Betriebe die mindestens einen Auszubildenden beschäftigten aber ge-stiegen.

„Die Unternehmen konkurrieren trotz der gegenwärtigen Pandemie und deren Einflüsse auch auf den Ausbildungsmarkt um den Nachwuchs. Jugendliche werden dabei von sich aus oft zunächst auf namenhafte Unternehmen aufmerksam, die mit professionellem Marketing, Präsenz und anderen Anreizen punkten", erklärt Torsten Narr, Chef der Arbeitsagentur Dessau-Roßlau-Wittenberg. „Viele kleine Unternehmen bieten Jugendlichen ebenfalls gute Karrierechancen. Damit der passende Bewerber zum Ausbildungsbetrieb findet, ist frühe Berufsorientierung und -beratung wichtig", unterstreicht Narr weiter.

Entwicklung der Ausbildungsbetriebe nach Branchen

Die meisten Ausbildungsbetriebe stellen die Wirtschaftsabschnitte Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen mit 324 (+5 ggü. 2016), das Verarbeitende Gewerbe mit 256 (-20 ggü. 2016) und das Baugewerbe mit 142 (+36 ggü. 2016).

Die Zunehmende gesellschaftliche Relevanz des Gesundheits- und Sozialwesen wird auch an der Entwicklung der Ausbildungsbetriebe deutlich. Hier ist Zahl der Ausbildungsbetriebe seit 2016 von 127 auf 135 gestiegen.

Narr zur Woche der Ausbildung: „Ausbildung eröffnet gute Karrierechancen in der Heimat"

Narr ermutigt Jugendliche und ihren Eltern, sich über Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren. „Unternehmen der Region suchen ihre Fachkräfte von morgen. Das eröffnet für Berufseinsteiger gute Perspektiven, da wo Familie und Freunde sind", macht Narr deutlich. Die demografische Entwicklung führt dazu. dass in den nächsten Jahren viele Beschäftigte in den Unternehmen ihr Arbeitsleben beenden und in die verdiente Rente gehen.

Jugendliche und Ihre Eltern die sich von der Berufsberatung beraten lassen möchten, können unter der Servicenummer 0340 502 2255 anrufen.

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/dessau-rosslau-wittenberg/bb-ausbildung-und-studium

Unternehmen können sich bei Anfragen oder zur Meldung freier Ausbildungsstellen an ihren persönlichen Ansprechpartner im gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur und der Jobcenter wenden oder die kostenfreie Hotline 0800 4 5555 20 nutzen.

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