11.05.2021 | Presseinfo Nr. 55

Mehr Beschäftigte in Pflegeberufen

12. Mai rückt Branche in den Fokus - Zahl der Beschäftigten in der Alten- und
Gesundheitspflege ist im Agenturbezirk auch im Pandemie-Jahr 2020 weiter
gestiegen.

Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie sind die Pflegekräfte stärker in den Fokus der Gesellschaft gerückt, weil sie in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und in der ambulanten Pflege trotz des erhöhten Infektionsrisikos ihren Dienst versehen. Um auf die Bedeutung der Pflegeberufe aufmerksam zu machen – auch außerhalb einer Pandemie – wurde der 12. Mai zum Tag der Pflege ernannt.

Allein im Agenturbezirk Dessau-Roßlau-Wittenberg arbeiten über 4.800 Menschen in Gesundheits-und Krankenpflegeberufen, im Rettungsdienst oder der Geburtshilfe. Hinzu kommen fast 3.700 Altenpflegerinnen und -pfleger. Das sind insgesamt etwa 8.500 Menschen, die in der Gesundheitsbranche tätig sind. Das sind 165 Frauen und Männer in dieser Branche mehr als ein Jahr zuvor.

„Wir sehen gute Berufschancen im Bereich der Gesundheit und Pflege. Die Zahl der Beschäftigten sei in den vergangenen Jahren gestiegen, der Bedarf an Fachkräften weiterhin hoch. Anderen Menschen zu helfen kann zudem sehr erfüllend sein. Deshalb sollten junge Menschen Pflegeberufe auch bei der Berufswahl berücksichtigen“, weiß Jary Hicksch, operative Geschäftsführerin der Arbeitsagentur Dessau-Roßlau-Wittenberg.

Die regionalen Unternehmen haben fast 300 offene Stellenangebote dem Arbeitgeber-Service gemeldet. Die Arbeitsagentur unterstützt Arbeitnehmer, beispielsweise durch eine Umschulung oder Weiterbildung mit dem Ziel, einen Abschluss im Gesundheitswesen zu erreichen.

„Die demografische Entwicklung und der medizinische Fortschritt führen zu einem steigenden Bedarf an Fachpersonal in der Gesundheitsbranche. Ohne die Anwerbung ausländischer Fachkräfte, eine Erhöhung des Vollzeitanteils und die weitere Qualifizierung von Arbeitslosen und geringqualifizierten Beschäftigten wird sich die Situation verschärfen“, erklärt Hicksch.

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