09.01.2019 | Presseinfo Nr. 9

Detmolder Arbeitsagentur empfiehlt

Berufsziel Öffentlicher Dienst! Immer mehr Schüler und Studierende wollen später beim Staat arbeiten. Eine große Rolle dürfte hierbei die (vermeintliche) Jobsicherheit spielen. Doch welche Chancen bietet der öffentliche Dienst tatsächlich? Welche Berufe werden dort angeboten? Und welche Rechte und Pflichten bringt die Arbeit bei Bund, Ländern und Kommunen mit sich? Antworten gibt der nächste abi>> Chat am 23. Januar. Von 16 bis 17.30 Uhr nehmen sich fachkundige Expertinnen und Experten Zeit für die Fragen der Teilnehmer.

26 Prozent aller Schülerinnen und Schüler gaben 2018 an, ihren ersten Job im öffentlichen Dienst zu suchen. Das waren neun Prozent mehr als zwei Jahre zuvor, wie das „Schülerbarometer 2018“ des Marktforschungsinstituts Trendence meldet. Damit rangiert der Staatsdienst sogar vor der Automobilindustrie als beliebtester Arbeitgeber. Besonders hoch im Kurs standen bei den Jugendlichen der 8. bis 13. Jahrgangsstufe Polizei, Bundeswehr und Zoll.

Tatsächlich sind die beruflichen Möglichkeiten im öffentlichen Sektor vielfältig und die Aufgabenfelder interessant. Das Spektrum reicht vom Kriminaltechniker bis zum Diplom-Verwaltungswirt, vom Meteorologen beim Wetterdienst bis zum Konsul im Auswärtigen Dienst. In der Allgemeinen Verwaltung sind unter anderem Wirtschaftswissenschaftler und Juristen beschäftigt, im Bildungswesen finden sich neben Lehrern auch Sozialarbeiter, Sozialpädagogen und Erziehungswissenschaftler.

Nicht alle sind Beamte


Viele Schülerinnen und Schüler nennen als Argument für den öffentlichen Dienst, eine relativ sichere Stelle anzutreten. Tatsächlich bieten die Behörden des Bundes, der Länder sowie der Stadt- und Gemeindeverwaltungen in vielen Berufen eine Ausbildung im Beamtenverhältnis an. Jedoch wird längst nicht mehr jeder Beschäftigte des öffentlichen Dienstes automatisch verbeamtet. Unter den 4,74 Millionen der in diesem Sektor tätigen zählte das Statistische Bundesamt 2017 lediglich 1,68 Millionen Beamte und Richter.


Welche Vor- und Nachteile hat eine Beschäftigung im öffentlichen Dienst also tatsächlich? Welche Ausbildungs- und Studienwege führen in diesen Bereich? Und was muss man dafür mitbringen? All das klärt der nächste abi>> Chat am 23. Januar von 16 bis 17.30 Uhr. Mit von der Partie sind diesmal unter anderem Barbara Hübner von der Arbeitsagentur Fürth sowie die Redakteurinnen und Redakteure der abi>> Redaktion.

Chatprotokoll mit allen Fragen und Antworten

Interessierte loggen sich ab 16 Uhr ein unter http://chat.abi.de und stellen ihre Fragen direkt im Chatraum. Die Teilnahme ist kostenfrei. Wer zum angegebenen Termin keine Zeit hat, kann seine Fragen auch gerne vorab an die abi>> Redaktion richten (abi-redaktion@meramo.de) und die Antworten im Chatprotokoll nachlesen, das nach dem Chat im abi>> Portal veröffentlicht wird.

Mit dem Portal und dem begleitenden Magazin „abi>> dein Weg in Studium und Beruf“ informiert die Bundesagentur für Arbeit Schülerinnen und Schüler zu Fragen der Studienwahl und Berufsentscheidung, zu Chancen auf dem Arbeitsmarkt und über Trends in der Berufswelt.