09.07.2020 | Presseinfo Nr. 44

Jobcenter und Arbeitsagentur in Lippe setzen weiter auf Telefon und Internet: Gesundheit bleibt oberste Priorität

„Dieses Vorgehen hat sich auch unter dem Aspekt des Gesundheitsschutzes für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Kundinnen und Kunden bewährt“, sind sich Heinz Thiele, Chef der Detmolder Arbeitsagentur und Michael Henke, Fachbereichsleiter Service des Jobcenters Lippe, einig. „Um gut erreichbar zu sein, wurden bei der Arbeitsagentur zusätzlich regionale Telefonhotlines eingesetzt, die aktiv bleiben“, erklärt Thiele. Und Henke ergänzt: „Das Jobcenter Lippe hat seit Beginn der Krise organisatorische Vorkehrungen dafür getroffen, dass die schnellstmögliche Klärung der Anliegen von Kundinnen und Kunden, die kontinuierliche Leistungsgewährung und die telefonische Erreichbarkeit weiterhin sichergestellt sind. Zudem haben wir unter www.jobcenter-lippe.de eine spezielle Stellenbörse eingerichtet, damit Arbeitgeber und Arbeitnehmer noch einfacher zueinander finden können.“

Persönliche Termine ab sofort wieder auf Einladung möglich

Ab sofort bieten die Arbeitsagentur und das Jobcenter im Einzelfall wieder terminierte Gespräche an, allerdings nur nach expliziter Einladung durch die Agentur bzw. das Jobcenter, um die geltenden Abstandsregelungen einhalten zu können. Dafür sind in den Dienststellen einige Räumlichkeiten umgebaut worden, die die hygienischen Standards zum Gesundheitsschutz erfüllen.

Kunden der Arbeitsagentur nutzen bis auf weiteres für alle Anliegen das Telefon und die Online-Möglichkeiten. Persönliche Gespräche vor Ort werden ausschließlich in dringenden Fällen möglich sein, also wenn es rechtlich zwingende Gründe dafür gibt. Wenn dies der Fall sein sollte, vereinbart die Arbeitsagentur mit den Kunden einen Termin. Das Jobcenter wird Kundinnen und Kunden zusätzlich zu diesen Angeboten ab sofort wieder zu terminierten Beratungsgesprächen einladen und persönlich in Empfang nehmen. Alle wichtigen Informationen zum Gebäudezugang sind in den Einladungsschreiben enthalten.

Ansonsten gilt: Alle Regelungen, die seit Mitte März gelten, haben weiterhin Bestand. Eine Arbeitslosmeldung kann bis auf weiteres auch telefonisch erfolgen und wird gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt persönlich nachgeholt. Anträge auf Geldleistungen können online unter http://www.arbeitsagentur.de gestellt werden. Beim Jobcenter Lippe können Formulare für die Antragstellung, z.B. von SGB-II-Leistungen, unter www.jobcenter-lippe.de/formulare.html heruntergeladen werden.

 

Auszahlung von Geldleistungen hat höchste Priorität

Thiele und Henke: „Die wichtigste Aufgabe der Arbeitsagentur und des Jobcenters in Zeiten der Corona-Pandemie bleibt die zuverlässige Zahlung von Geldleistungen, um Existenzen zu sichern. Allein aus diesem Grund ist es von besonderer Bedeutung, alle Vorkehrungen zu treffen, damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht erkranken und die Leistungsgewährung ohne Unterbrechung gesichert werden kann. Zu den Leistungen gehören neben dem Kurzarbeitergeld, dem Arbeitslosengeld und der Grundsicherung für Arbeitsuchende auch alle Leistungen der Familienkasse. Das Geld wird wie gewohnt auf die Konten der Kunden überwiesen.“