01.06.2021 | Presseinfo Nr. 34

Belebung auf dem Arbeitsmarkt

·         Arbeitslosenquote sinkt leicht auf 2,6 Prozent
·         Arbeitskräftenachfrage zieht wieder an
·         Langzeitarbeitslosigkeit steigt
·         Kurzarbeit stabilisiert die Beschäftigung auch weiterhin
 

Der positive Trend auf dem Arbeitsmarkt setzt sich fort. Die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Donauwörth mit den Landkreisen Dillingen, Donau-Ries, Günzburg und Neu-Ulm ist im Mai nochmals leicht gesunken. Die Arbeitslosenquote liegt bei 2,6 Prozent und damit um 0,1 Prozentpunkt niedriger als im April. Vor einem Jahr betrug sie 2,8 Prozent. Aktuell sind 8.059 Personen arbeitslos gemeldet, 392 weniger als vor einem Monat und 766 weniger als vor einem Jahr. Hierbei ist zu beachten, dass zwei Berichtsmonate innerhalb der Pandemie miteinander verglichen werden (Mai 2021/2020).

„Der Arbeitsmarkt in unserer Region verhält sich vergleichsweise stabil. Dennoch bleiben negative Auswirkungen der Mixtur aus Konjunkturschwäche, Strukturwandel und Corona Krise weiterhin spürbar. Sehr deutlich wird dies mit einem Blick auf die Arbeitslosenzahlen aus den Vorkrisenjahren. So waren im Mai 2019 insgesamt 5.490 Menschen arbeitslos gemeldet, 2.569 weniger als aktuell. Im Mai 2018 waren es sogar nur 5.219 Arbeitslose, 2.840 weniger als heuer“ berichtet Richard Paul, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth.

Im Mai haben sich 2.053 Personen arbeitslos gemeldet, davon kamen 908 aus einer Beschäftigung. Im Gegenzug konnten 2.464 die Arbeitslosigkeit beenden, 1.002 davon nahmen eine Erwerbstätigkeit auf.

"Die Langzeitarbeitslosigkeit steigt aktuell deutlich an, während die Arbeitslosigkeit insgesamt sinkt. Im Mai 2021 waren 1.816 Menschen im Agenturbezirk langzeitarbeitslos, 783 bzw. 75,8 Prozent mehr als vor einem Jahr. Unternehmen halten einerseits an ihren Mitarbeitern fest und greifen auf das Kurzarbeitergeld zurück. Andererseits sind Betriebe auch deutlich vorsichtiger bei Neueinstellungen. Dadurch bleiben die Menschen, die ihre Arbeit verloren haben, länger arbeitslos. Aktuell hat sich die Arbeitskräftenachfrage erfreulicherweise wieder leicht erholt“ so der Agenturleiter weiter.

Von den 8.059 arbeitslos gemeldeten Menschen waren 5.189 (minus 402 im Vergleich zum Vormonat, minus 835 zum Vorjahr) bei der Arbeitsagentur und 2.870 (plus 10 im Vergleich zum Vormonat; plus 69 zum Vorjahr) in den vier Jobcentern Donau-Ries, Dillingen, Günzburg und Neu-Ulm gemeldet.

Kurzarbeit

Viele Unternehmen nutzen auch weiterhin das Kurzarbeitergeld um ihre Beschäftigten zu halten. Der Umfang der realisierten Kurzarbeit ist weiterhin hoch. Da die Betriebe bis zu drei Monate im Nachgang abrechnen können, liegen verlässliche Daten erst mit einem längeren zeitlichen Verzug vor. Der aktuelle Trend lässt sich am besten an den monatlich neu eingegangenen Anzeigen ablesen.

Die Zahl neuer Anzeigen über Kurzarbeit ist im Mai im Vergleich zum Vormonat nochmals deutlich gesunken. Bis zum 26.05.2021 gingen 57 Anzeigen für 1.350 Beschäftigte ein. Im April wurden 106 Anzeigen für 2.110 Beschäftigte eingereicht.

„Kurzarbeitenden Unternehmen empfehle ich, diese Zeit für die Qualifizierung ihrer Beschäftigten zu nutzen. Denn Fachkräfte werden auch nach der Krise dringend benötigt, um sich zukunftssicher aufzustellen. Unsere Experten im Arbeitgeber-Service beraten und unterstützen gerne dabei“, rät Richard Paul.

Gemeldete Arbeitsstellen

Im Mai wurden 1.246 neue Arbeitsstellen gemeldet, 247 bzw. 24,7 Prozent mehr als im April. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 718 Stellen (plus 136 Prozent) mehr gemeldet. Hier ist aber zu beachten, dass zu Beginn der Corona-Krise vor einem Jahr die Stellenmeldungen komplett eingebrochen waren.

Insgesamt befinden sich im Stellenpool 4.551 Arbeitsstellen, 314 bzw. 7,4 Prozent mehr als im Vormonat. Der Stellenbestand liegt mit 661 bzw. 17 Prozent über dem Vorjahresniveau.

Gesucht wird Personal besonders in den Berufsbereichen Lagerwirtschaft, Verkauf, Metallbearbeitung, Maschinenbau, Bauelektrik, Schweißtechnik, Kranführer, spanende Metallbearbeitung, Berufskraftfahrer und Metallbau.

Ausbildungsmarkt

Von Oktober 2020 bis April 2021 wurden insgesamt 2.932 Berufsausbildungsstellen gemeldet, 178 bzw. 5,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber lag hingegen bei 3.773. Das entspricht einem Rückgang von 423 bzw. 10,1 Prozent. Das Bewerber-Stellen-Verhältnis ist daher aus Sicht der Ausbildungssuchenden weiterhin positiv: Auf einen gemeldetem Bewerber kommen 1,29 gemeldete Berufsausbildungsstellen. Bisher blieben noch 1.874 Ausbildungsstellen unbesetzt. Gleichzeitig haben 1.159 junge Menschen noch keine Ausbildung oder eine Alternative.

Richard Paul appelliert an die Jugendlichen: „Für alle, die die Schule diesen Sommer beenden und noch keine feste Zusage für eine Ausbildungsstelle oder eine andere Alternative haben, ist es höchste Zeit, sich um die berufliche Zukunft zu kümmern.  Es gibt noch viele attraktive Angebote und unsere Berufsberatung unterstützt individuell in allen Fragen der Berufswahl und bei der Suche nach passenden Ausbildungsplätzen. Nehmt Kontakt mit den Beratern auf!“

Arbeitsmarkt regional
Landkreis Arbeitslose Alo Quote Mai 21 Alo Quote April 21 Alo Quote Mai 20
Dillingen 1.409 2,5 2,6 2,7
Donau-Ries 1.679 2,1 2,3 2,3
Günzburg 1.895 2,5 2,7 2,6
Neu-Ulm 3.076 3,0 3,1 3,4

Landkreis Dillingen:

Arbeitslosenquote sinkt auf 2,5 Prozent

Der positive Trend auf dem Arbeitsmarkt setzt sich fort. Die Arbeitslosigkeit im Landkreis Dillingen, ist im Mai nochmals leicht gesunken. Die Arbeitslosenquote liegt bei 2,5 Prozent und damit um 0,1 Prozentpunkt niedriger als im April. Vor einem Jahr betrug sie 2,7 Prozent. Aktuell sind 1.409 Personen arbeitslos gemeldet, 44 weniger als vor einem Monat und 116 weniger als vor einem Jahr. Hierbei ist zu beachten, dass zwei Berichtsmonate innerhalb der Krise miteinander verglichen werden (Mai 2021/2020).

„Der Arbeitsmarkt in unserer Region verhält sich vergleichsweise stabil. Dennoch bleiben negative Auswirkungen der Mixtur aus Konjunkturschwäche, Strukturwandel und Corona Krise weiterhin spürbar. Sehr deutlich wird dies mit einem Blick auf die Arbeitslosenzahlen aus den Vorkrisenjahren. So waren im Mai 2019 insgesamt 997 Menschen arbeitslos gemeldet, 412 weniger als aktuell. Im Mai 2018 waren es sogar nur 845 Arbeitslose, 564 weniger als heuer“ berichtet Richard Paul, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth.

Im Mai haben sich 357 Personen arbeitslos gemeldet, davon kamen 175 aus einer Beschäftigung. Im Gegenzug konnten 403 die Arbeitslosigkeit beenden, 159 davon nahmen eine Erwerbstätigkeit auf.

"Die Langzeitarbeitslosigkeit steigt aktuell deutlich an, während die Arbeitslosigkeit insgesamt sinkt. Im Mai 2021 waren 337 Menschen im Landkreis langzeitarbeitslos, 161 bzw. 91,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Unternehmen halten einerseits an ihren Mitarbeitern fest und greifen auf das Kurzarbeitergeld zurück. Andererseits sind Betriebe auch deutlich vorsichtiger bei Neueinstellungen. Dadurch bleiben die Menschen, die ihre Arbeit verloren haben, länger arbeitslos. Aktuell hat sich die Arbeitskräftenachfrage erfreulicherweise wieder leicht erholt“ so der Agenturleiter weiter.

Von den 1.409 arbeitslos gemeldeten Menschen waren 870 (minus 27 im Vergleich zum Vormonat, minus 74 zum Vorjahr) bei der Arbeitsagentur und 539 (minus 17 im Vergleich zum Vormonat, minus 42 zum Vorjahr) im Jobcenter Dillingen gemeldet.

Kurzarbeit

Viele Unternehmen nutzen auch weiterhin das Kurzarbeitergeld um ihre Beschäftigten zu halten.

Der Umfang der realisierten Kurzarbeit ist weiterhin hoch. Da die Betriebe bis zu drei Monate im Nachgang abrechnen können, liegen verlässliche Daten erst mit einem längeren zeitlichen Verzug vor. Der aktuelle Trend lässt sich am besten an den monatlich neu eingegangenen Anzeigen ablesen.

Die Zahl neuer Anzeigen über Kurzarbeit ist im Mai im Vergleich zum Vormonat deutlich gesunken. Bis zum 26.05.2021 gingen 9 Anzeigen für 77 Beschäftigte ein. Im April wurden 17 Anzeigen für 161 Beschäftigte eingereicht.

„Kurzarbeitenden Unternehmen empfehle ich, diese Zeit für die Qualifizierung ihrer Beschäftigten zu nutzen. Denn Fachkräfte werden auch nach der Krise dringend benötigt, um sich zukunftssicher aufzustellen. Unsere Experten im Arbeitgeber-Service beraten und unterstützen gerne dabei“, rät Richard Paul.

Gemeldete Arbeitsstellen

Im Mai wurden 174 neue Arbeitsstellen gemeldet, 10 mehr als im April. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 111 Stellen mehr gemeldet, was viel erscheinen mag. Hier ist aber zu beachten, dass zu Beginn der Corona-Krise vor einem Jahr die Stellenmeldungen komplett eingebrochen waren.

Insgesamt befinden sich im Stellenpool 698 Arbeitsstellen, 25 mehr als im Vormonat. Der Stellenbestand liegt mit 121 über dem Vorjahresniveau.

Gesucht wird Personal besonders in den Berufsbereichen Lagerwirtschaft, Maschinenbau, Verkauf, Schweißtechnik, Altenpflege, Metallbau, Metallbearbeitung, Büro und Sekretariat, Berufskraftfahrer und Bauelektrik.

Ausbildungsmarkt

Von Oktober 2020 bis April 2021 wurden insgesamt 706 Berufsausbildungsstellen gemeldet, 20 bzw. 2,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber lag hingegen bei 501. Das entspricht exakt dem Vorjahresniveau. Das Bewerber-Stellen-Verhältnis ist daher aus Sicht der Ausbildungssuchenden weiterhin positiv: Auf einen gemeldetem Bewerber kommen 1,41 gemeldete Berufsausbildungsstellen. Bisher blieben noch 346 Ausbildungsstellen unbesetzt. Gleichzeitig haben 150 junge Menschen noch keine Ausbildung oder eine Alternative.

Richard Paul appelliert an die Jugendlichen: „Für alle, die die Schule diesen Sommer beenden und noch keine feste Zusage für eine Ausbildungsstelle oder eine andere Alternative haben, ist es höchste Zeit, sich um die berufliche Zukunft zu kümmern.  Es gibt noch viele attraktive Angebote und unsere Berufsberatung unterstützt individuell in allen Fragen der Berufswahl und bei der Suche nach passenden Ausbildungsplätzen. Nehmt Kontakt mit den Beratern auf!“


Landkreis Donau-Ries:

Arbeitslosenquote sinkt deutlich auf 2,1 Prozent

Der positive Trend auf dem Arbeitsmarkt setzt sich fort. Die Arbeitslosigkeit im Landkreis Donau-Ries ist im Mai nochmals deutlich gesunken. Die Arbeitslosenquote liegt bei 2,1 Prozent und damit um 0,2 Prozentpunkte niedriger als im April. Vor einem Jahr betrug sie 2,3 Prozent. Aktuell sind 1.679 Menschen arbeitslos gemeldet, 123 weniger als vor einem Monat und 128 weniger als vor einem Jahr. Hierbei ist zu beachten, dass zwei Berichtsmonate innerhalb der Krise miteinander verglichen werden (Mai 2021/2020).

„Der Arbeitsmarkt in unserer Region verhält sich vergleichsweise stabil. Dennoch bleiben negative Auswirkungen der Mixtur aus Konjunkturschwäche, Strukturwandel und Corona Krise weiterhin spürbar. Sehr deutlich wird dies mit einem Blick auf die Arbeitslosenzahlen aus den Vorkrisenjahren. So waren im Mai 2019 insgesamt 1.140 Menschen arbeitslos gemeldet, 539 weniger als aktuell. Im Mai 2018 waren es 1.210 Arbeitslose, 469 weniger als heuer“ berichtet Richard Paul, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth.

Im Mai haben sich 410 Personen arbeitslos gemeldet, davon kamen 188 aus einer Beschäftigung. Im Gegenzug konnten 537 die Arbeitslosigkeit beenden, 252 davon nahmen eine Erwerbstätigkeit auf.

"Die Langzeitarbeitslosigkeit steigt aktuell deutlich an, während die Arbeitslosigkeit insgesamt sinkt. Im Mai 2021 waren 357 Menschen im Agenturbezirk langzeitarbeitslos, 130 bzw. 57,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Unternehmen halten einerseits an ihren Mitarbeitern fest und greifen auf das Kurzarbeitergeld zurück. Andererseits sind Betriebe auch deutlich vorsichtiger bei Neueinstellungen. Dadurch bleiben die Menschen, die ihre Arbeit verloren haben, länger arbeitslos. Aktuell hat sich die Arbeitskräftenachfrage erfreulicherweise wieder leicht erholt“ so der Agenturleiter weiter.

Von den 1.679 arbeitslos gemeldeten Menschen waren 1.057 (minus 118 im Vergleich zum Vormonat, minus 167 zum Vorjahr) bei der Arbeitsagentur und 622 (minus 5 im Vergleich zum Vormonat, plus 39 zum Vorjahr) im Jobcenter Donau-Ries gemeldet.

Kurzarbeit

Viele Unternehmen nutzen auch weiterhin das Kurzarbeitergeld um ihre Beschäftigten zu halten.

Der Umfang der realisierten Kurzarbeit ist weiterhin hoch. Da die Betriebe bis zu drei Monate im Nachgang abrechnen können, liegen verlässliche Daten erst mit einem längeren zeitlichen Verzug vor. Der aktuelle Trend lässt sich am besten an den monatlich neu eingegangenen Anzeigen ablesen.

Die Zahl neuer Anzeigen über Kurzarbeit ist im Mai im Vergleich zum Vormonat deutlich gesunken. Bis zum 26.05.2021 gingen 22 Anzeigen für 1.089 Beschäftigte ein. Im April wurden 49 Anzeigen für 1.631 Beschäftigte eingereicht.

„Kurzarbeitenden Unternehmen empfehle ich, diese Zeit für die Qualifizierung ihrer Beschäftigten zu nutzen. Denn Fachkräfte werden auch nach der Krise dringend benötigt um sich zukunftssicher aufzustellen. Unsere Experten im Arbeitgeber-Service beraten und unterstützen gerne dabei“, rät Richard Paul.

Gemeldete Arbeitsstellen

Im Mai wurden 361 neue Arbeitsstellen gemeldet, 92 mehr als im April. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 167 Stellen mehr gemeldet, was viel erscheinen mag. Hier ist aber zu beachten, dass zu Beginn der Corona-Krise vor einem Jahr die Stellenmeldungen komplett eingebrochen waren.

Insgesamt befinden sich im Stellenpool 1.300 Arbeitsstellen, 39 mehr als im Vormonat. Der Stellenbestand liegt mit 23 leicht über dem Vorjahresniveau.

Gesucht wird Personal besonders in den Berufsbereichen Verkauf, Lagerwirtschaft, Metallbearbeitung, Bauelektrik, Maschinen- und Anlagenführer, Kranführer, Berufskraftfahrer, Sanitär- Heizungs- und Klimatechnik, Kfz-Elektronik und Schweißtechnik.

Ausbildungsmarkt

Von Oktober 2020 bis April 2021 wurden insgesamt 1.373 Berufsausbildungsstellen gemeldet, 7 bzw. 0,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber lag hingegen bei 912. Das entspricht einem Rückgang von 61 bzw. 6,3 Prozent. Das Bewerber-Stellen-Verhältnis ist daher aus Sicht der Ausbildungssuchenden weiterhin positiv: Auf einen gemeldetem Bewerber kommen 1,51 gemeldete Berufsausbildungsstellen. Bisher blieben noch 639 Ausbildungsstellen unbesetzt. Gleichzeitig haben 265 junge Menschen noch keine Ausbildung oder eine Alternative.

Richard Paul appelliert an die Jugendlichen: „Für alle, die die Schule diesen Sommer beenden und noch keine feste Zusage für eine Ausbildungsstelle oder eine andere Alternative haben, ist es höchste Zeit, sich um die berufliche Zukunft zu kümmern.  Es gibt noch viele attraktive Angebote und unsere Berufsberatung unterstützt individuell in allen Fragen der Berufswahl und bei der Suche nach passenden Ausbildungsplätzen. Nehmt Kontakt mit den Beratern auf!“


Landkreis Günzburg:

Arbeitslosenquote sinkt deutlich auf 2,5 Prozent

Der positive Trend auf dem Arbeitsmarkt setzt sich fort. Die Arbeitslosigkeit im Landkreis Günzburg ist im Mai nochmals deutlich gesunken. Die Arbeitslosenquote liegt bei 2,5 Prozent und damit um 0,2 Prozentpunkte niedriger als im April. Vor einem Jahr betrug sie 2,6 Prozent. Aktuell sind 1.895 Menschen arbeitslos gemeldet, 106 weniger als vor einem Monat und 46 weniger als vor einem Jahr. Hierbei ist zu beachten, dass zwei Berichtsmonate innerhalb der Krise miteinander verglichen werden (Mai 2021/2020).

„Der Arbeitsmarkt in unserer Region verhält sich vergleichsweise stabil. Dennoch bleiben negative Auswirkungen der Mixtur aus Konjunkturschwäche, Strukturwandel und Corona Krise weiterhin spürbar. Sehr deutlich wird dies mit einem Blick auf die Arbeitslosenzahlen aus den Vorkrisenjahren. So waren im Mai 2019 insgesamt 1.193 Menschen arbeitslos gemeldet, 702 weniger als aktuell. Im Mai 2018 waren es sogar nur 1.149 Arbeitslose, 746 weniger als heuer“ berichtet Richard Paul, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth.

Im Mai haben sich 454 Personen arbeitslos gemeldet, davon kamen 193 aus einer Beschäftigung. Im Gegenzug konnten 562 die Arbeitslosigkeit beenden, 249 davon nahmen eine Erwerbstätigkeit auf.

"Die Langzeitarbeitslosigkeit steigt aktuell deutlich an, während die Arbeitslosigkeit insgesamt sinkt. Im Mai 2021 waren 408 Menschen im Agenturbezirk langzeitarbeitslos, 107 bzw. 35,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Unternehmen halten einerseits an ihren Mitarbeitern fest und greifen auf das Kurzarbeitergeld zurück. Andererseits sind Betriebe auch deutlich vorsichtiger bei Neueinstellungen. Dadurch bleiben die Menschen, die ihre Arbeit verloren haben, länger arbeitslos. Aktuell hat sich die Arbeitskräftenachfrage erfreulicherweise wieder leicht erholt“ berichtet Richard Paul, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth, zur aktuellen Situation.

Von den 1.895 arbeitslos gemeldeten Menschen waren 1.366 (minus 138 im Vergleich zum Vormonat, minus 117 zum Vorjahr) bei der Arbeitsagentur und 529 (plus 32 im Vergleich zum Vormonat, plus 71 zum Vorjahr) im Jobcenter Günzburg gemeldet.

Kurzarbeit

Viele Unternehmen nutzen auch weiterhin das Kurzarbeitergeld um ihre Beschäftigten zu halten.

Der Umfang der realisierten Kurzarbeit ist weiterhin hoch. Da die Betriebe bis zu drei Monate im Nachgang abrechnen können, liegen verlässliche Daten erst mit einem längeren zeitlichen Verzug vor. Der aktuelle Trend lässt sich am besten an den monatlich neu eingegangenen Anzeigen ablesen.

Die Zahl neuer Anzeigen über Kurzarbeit ist im Mai im Vergleich zum Vormonat deutlich gesunken. Bis zum 26.05.2021 gingen 14 Anzeigen für 64 Beschäftigte ein. Im April wurden 27 Anzeigen für 210 Beschäftigte eingereicht.

„Kurzarbeitenden Unternehmen empfehle ich, diese Zeit für die Qualifizierung ihrer Beschäftigten zu nutzen. Denn Fachkräfte werden auch nach der Krise dringend benötigt, um sich zukunftssicher aufzustellen. Unsere Experten im Arbeitgeber-Service beraten und unterstützen gerne dabei“, rät Richard Paul.                                                                                              

Gemeldete Arbeitsstellen

Im Mai wurden 329 neue Arbeitsstellen gemeldet, 70 mehr als im März. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 183 Stellen mehr gemeldet, was viel erscheinen mag. Hier ist aber zu beachten, dass zu Beginn der Corona-Krise vor einem Jahr die Stellenmeldungen komplett eingebrochen waren.

Insgesamt befinden sich im Stellenpool 1.206 Arbeitsstellen, 75 mehr als im Vormonat. Der Stellenbestand liegt mit 179 über dem Vorjahresniveau.

Gesucht wird Personal besonders in den Berufsbereichen Lagerwirtschaft, Post- und Zustelldienste, Metallbearbeitung, Verkauf, Maschinenbau, Kranführer, Schweißtechnik, Metallbau, Farb- und Lacktechnik und Bauelektrik.

Ausbildungsmarkt

Von Oktober 2020 bis April 2021 wurden insgesamt 816 Berufsausbildungsstellen gemeldet, 189 bzw. 18,8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber lag hingegen bei 599. Das entspricht einem Rückgang von 65 bzw. 9,8 Prozent. Das Bewerber-Stellen-Verhältnis ist daher aus Sicht der Ausbildungssuchenden weiterhin positiv: Auf einen gemeldeten Bewerber kommen 1,36 gemeldete Berufsausbildungsstellen. Bisher blieben noch 432 Ausbildungsstellen unbesetzt. Gleichzeitig haben 231 junge Menschen noch keine Ausbildung oder eine Alternative.

Richard Paul appelliert an die Jugendlichen: „Für alle, die die Schule diesen Sommer beenden und noch keine feste Zusage für eine Ausbildungsstelle oder eine andere Alternative haben, ist es höchste Zeit, sich um die berufliche Zukunft zu kümmern.  Es gibt noch viele attraktive Angebote und unsere Berufsberatung unterstützt individuell in allen Fragen der Berufswahl und bei der Suche nach passenden Ausbildungsplätzen. Nehmt Kontakt mit den Beratern auf!“


Landkreis Neu-Ulm

Arbeitslosenquote sinkt auf 3 Prozent

Der positive Trend auf dem Arbeitsmarkt setzt sich fort. Die Arbeitslosigkeit im Landkreis Neu-Ulm ist im Mai nochmals leicht gesunken. Die Arbeitslosenquote liegt bei 3 Prozent und damit um 0,1 Prozentpunkt niedriger als im April. Vor einem Jahr betrug sie 3,4 Prozent. Aktuell sind 3.076 Menschen arbeitslos gemeldet, 119 weniger als vor einem Monat und 476 weniger als vor einem Jahr. Hierbei ist zu beachten, dass zwei Berichtsmonate innerhalb der Krise miteinander verglichen werden (Mai 2021/2020).

„Der Arbeitsmarkt in unserer Region verhält sich vergleichsweise stabil. Dennoch bleiben negative Auswirkungen der Mixtur aus Konjunkturschwäche, Strukturwandel und Corona Krise weiterhin spürbar. Sehr deutlich wird dies mit einem Blick auf die Arbeitslosenzahlen aus den Vorkrisenjahren. So waren im Mai 2019 insgesamt 2.160 Menschen arbeitslos gemeldet, 916 weniger als aktuell. Im Mai 2018 waren es sogar nur 2.015 Arbeitslose, 1.061 weniger als heuer“ berichtet Richard Paul, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth.

Im Mai haben sich 832 Personen arbeitslos gemeldet, davon kamen 352 aus einer Beschäftigung. Im Gegenzug konnten 962 die Arbeitslosigkeit beenden, 342 davon nahmen eine Erwerbstätigkeit auf.

"Die Langzeitarbeitslosigkeit steigt aktuell deutlich an, während die Arbeitslosigkeit insgesamt sinkt. Im Mai 2021 waren 714 Menschen im Agenturbezirk langzeitarbeitslos, 385 bzw. 117 Prozent mehr als vor einem Jahr. Unternehmen halten einerseits an ihren Mitarbeitern fest und greifen auf das Kurzarbeitergeld zurück. Andererseits sind Betriebe auch deutlich vorsichtiger bei Neueinstellungen. Dadurch bleiben die Menschen, die ihre Arbeit verloren haben, länger arbeitslos. Aktuell hat sich die Arbeitskräftenachfrage erfreulicherweise wieder leicht erholt“ berichtet Richard Paul, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth, zur aktuellen Situation.

Von den 3.076 arbeitslos gemeldeten Menschen waren 1.896 (minus 119 im Vergleich zum Vormonat, minus 477 zum Vorjahr) bei der Arbeitsagentur und 1.180 (keine Veränderung im Vergleich zum Vormonat, plus 1 zum Vorjahr) im Jobcenter Neu-Ulm gemeldet.

Kurzarbeit

Viele Unternehmen nutzen auch weiterhin das Kurzarbeitergeld um ihre Beschäftigten zu halten.

Der Umfang der realisierten Kurzarbeit ist weiterhin hoch. Da die Betriebe bis zu drei Monate im Nachgang abrechnen können, liegen verlässliche Daten erst mit einem längeren zeitlichen Verzug vor. Der aktuelle Trend lässt sich am besten an den monatlich neu eingegangenen Anzeigen ablesen.

Die Zahl neuer Anzeigen über Kurzarbeit ist im Mai im Vergleich zum Vormonat zwar leicht gesunken, es wurden aber mehr Arbeitnehmer in den Anzeigen angegeben. Bis zum 26.05.2021 gingen 12 Anzeigen für 120 Beschäftigte ein. Im April wurden 13 Anzeigen für 108 Beschäftigte eingereicht.

„Kurzarbeitenden Unternehmen empfehle ich, diese Zeit für die Qualifizierung ihrer Beschäftigten zu nutzen. Denn Fachkräfte werden auch nach der Krise dringend benötigt, um sich zukunftssicher aufzustellen. Unsere Experten im Arbeitgeber-Service beraten und unterstützen gerne dabei“, rät Richard Paul.

Gemeldete Arbeitsstellen

Im Mai wurden 382 neue Arbeitsstellen gemeldet, 75 mehr als im April. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 257 Stellen mehr gemeldet, was viel erscheinen mag. Hier ist aber zu beachten, dass zu Beginn der Corona-Krise vor einem Jahr die Stellenmeldungen komplett eingebrochen waren.

Insgesamt befinden sich im Stellenpool 1.347 Arbeitsstellen, 175 mehr als im Vormonat. Der Stellenbestand liegt mit 338 über dem Vorjahresniveau.

Gesucht wird Personal besonders in den Berufsbereichen Lagerwirtschaft, spanende Metallverarbeitung, Mechatronik, Verkauf, Maschinenbau, Kinderbetreuung und -erziehung, Berufskraftfahrer, Holz-, Möbel- und Innenausbau, Gesundheits- und Krankenpflege und Bauelektrik.

Ausbildungsmarkt

Von Oktober 2020 bis April 2021 wurden insgesamt 878 Berufsausbildungsstellen gemeldet, 247 bzw. 22 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber lag hingegen bei 920. Das entspricht einem Rückgang von 52 bzw. 5,3 Prozent. Rein rechnerisch kommen damit auf einen gemeldeten Bewerber kommen 0,95 gemeldete Berufsausbildungsstellen. Bisher blieben noch 457 Ausbildungsstellen unbesetzt. Gleichzeitig haben 513 junge Menschen noch keine Ausbildung oder eine Alternative.

Richard Paul appelliert an die Jugendlichen: „Für alle, die die Schule diesen Sommer beenden und noch keine feste Zusage für eine Ausbildungsstelle oder eine andere Alternative haben, ist es höchste Zeit, sich um die berufliche Zukunft zu kümmern.  Es gibt noch viele attraktive Angebote und unsere Berufsberatung unterstützt individuell in allen Fragen der Berufswahl und bei der Suche nach passenden Ausbildungsplätzen. Nehmt Kontakt mit den Beratern auf!“