01.12.2020 | Presseinfo Nr. 61

Stabiler Arbeitsmarkt im November

„Im Bezirk der Agentur für Arbeit Donauwörth sind aktuell 8.586 Menschen arbeitslos gemeldet, 13 mehr als vor einem Monat. Die Arbeitslosenquote beträgt – wie bereits im Oktober – 2,7 Prozent. Der für November angeordnete „Lockdown light“ ließ zumindest die Arbeitslosenzahlen nicht wieder in die Höhe schnellen“ berichtet Richard Paul, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth.

  • Arbeitslosenquote stagniert bei 2,7 Prozent
  • Anzeigen von Kurzarbeit steigen wieder
  • Arbeitskräftenachfrage rückläufig

Arbeitslosigkeit

„Im Bezirk der Agentur für Arbeit Donauwörth sind aktuell 8.586 Menschen arbeitslos gemeldet, 13 mehr als vor einem Monat. Die Arbeitslosenquote beträgt – wie bereits im Oktober – 2,7 Prozent. Der für November angeordnete „Lockdown light“ ließ zumindest die Arbeitslosenzahlen nicht wieder in die Höhe schnellen“ berichtet Richard Paul, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth.

„Trotz des annähernd gleichbleibenden Bestandes an Arbeitslosen und einer stagnierenden Arbeitslosenquote herrscht am Arbeitsmarkt kein Stillstand, sondern sehr viel Bewegung. Im November haben sich 2.477 Personen arbeitslos gemeldet, davon kamen 1.224 aus einer Erwerbstätigkeit (194 weniger als im Vorjahr). Im Gegenzug beendeten 2.468 Menschen die Arbeitslosigkeit, davon nahmen 883 eine Beschäftigung auf (154 mehr als im Vorjahr)“ so der Agenturleiter weiter.

„Die Zahl der Arbeitslosen liegt mit 42,5 Prozent bzw. 2.562 Personen weit über dem Niveau des Vorjahres und auch die Nachfrage nach Arbeitskräften ist stark rückläufig. Kurzarbeit wird wieder vermehrt angezeigt. Die Situation auf dem Arbeitsmarkt ist also weiterhin angespannt und die bevorstehenden Wintermonate werden zusätzlich den saisonüblichen Anstieg der Arbeitslosigkeit mit sich bringen“ resümiert Richard Paul.

Von den 8.586 arbeitslos gemeldeten Menschen waren 6.138 (plus 39 im Vergleich zum Vormonat) bei der Arbeitsagentur und 2.448 (minus 26 im Vergleich zum Vormonat) in den vier Jobcentern Donau-Ries, Dillingen, Günzburg und Neu-Ulm gemeldet.

Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung

Der Bestand der arbeitslos gemeldeten schwerbehinderten Menschen liegt seit Längerem auf annähernd gleichem Niveau und seit Beginn der Corona-Pandemie bei gut 800 Personen. Dieser Personenkreis tut sich besonders schwer, einen passenden Arbeitsplatz zu finden. „Am 03. Dezember ist der internationale Tag der Menschen mit Behinderung. Diesen möchte ich zum Anlass nehmen und bei den Betrieben dafür werben, Betroffenen eine Chance auf berufliche Integration zu geben. Behinderte Menschen sind häufig gut ausgebildet und geübt darin, neue und pragmatische Lösungen zu finden. Dieses Potential sollten Unternehmen ebenfalls nutzen, um die dringend benötigten Fachkräfte zu finden. Wir haben vielfältige Fördermöglichkeiten für die Betriebe und unsere Spezialisten im Arbeitgeber-Service beraten und unterstützen gerne“ so Paul.

Kurzarbeit

„Die Entwicklung der Anzeigen für konjunkturelle Kurzarbeit lässt weiterhin die Auswirkungen der Corona Krise auf den Arbeitsmarkt erkennen. Nach einem Maximum im April gingen in den darauffolgenden Monaten erheblich weniger Anzeigen ein. Am aktuellen Rand ist wieder ein deutlicher Anstieg der Anzeigen im Vergleich mit dem Vormonat zu erkennen. Im November gingen 217 Anzeigen für 2.107 Personen ein; im Oktober waren es noch 64 Anzeigen für 1.032 Beschäftigte“ berichtet der Donauwörther Agenturleiter.

Da Betriebe drei Kalendermonate Zeit haben, um ihre Abrechnungen einzureichen, liegen statistische Ergebnisse über die tatsächlich realisierte Kurzarbeit als Hochrechnung bis Juli dieses Jahres vor. Für Juli 2020 ergeben sich insgesamt 1.895 Betriebe und 24.668 Personen in Kurzarbeit. Die Kurzarbeiterquote beträgt 11,2 Prozent. Aufgrund der Gültigkeitsdauer der Anzeigen von 12 Monaten kann die realisierte Kurzarbeit die angezeigte Kurzarbeit übersteigen.

Gemeldete Arbeitsstellen

Im November wurden 988 neue Arbeitsstellen gemeldet, 58 weniger als im Oktober. Die Nachfrage nach Arbeitskräften fällt im Vergleich zum Vorjahr weiterhin deutlich niedriger aus. So sind die Stellenmeldungen um 255 bzw. 20,5 Prozent zurückgegangen.

Insgesamt befinden sich im Stellenpool 3.700 Arbeitsstellen, 1.939 oder 34,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Absolut betrachtet sind die Stellenmeldungen im Bereich der Berufe des produzierenden Gewerbes (-1.018 Stellen bzw. -42,4 Prozent), im Berufsbereich Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit (-435 Stellen bzw. -38,8 Prozent) und im Berufssegment Kaufmännische Dienstleistungen, Handel, Vertrieb und Tourismus (-208 Stellen bzw.-35,3 Prozent) am stärksten rückläufig.

„Insgesamt spiegeln die Zahlen eine deutliche Zurückhaltung vieler Arbeitgeber bei Neueinstellungen wider“, erläutert der Chef der Arbeitsagentur. „Die Unternehmen der Region meldeten seit Jahresbeginn 9.327 zu besetzende Arbeitsstellen, 7.060 Stellen weniger als im selben Zeitraum vor einem Jahr. Dies entspricht einem Rückgang von 43,1 Prozent.“

Arbeitsmarkt regional

Landkreis Arbeitslose Arbeitslosenquote
November 20
Arbeitslosenquote
Oktober 20
Arbeitslosenquote
November 19
Dillingen 1.379 2,5 2,5 1,8
Donau-Ries 1.727 2,2 2,3 1,5
Günzburg 2.075 2,8 2,6 2,2
Neu-Ulm 3.405 3,3 3,3 2,2

Landkreis Dillingen:

Arbeitslosenquote stagniert bei 2,5 Prozent

„Die Lage auf dem Arbeitsmarkt im Landkreis Dillingen hat sich im November nicht verändert. Aktuell 1.379 Menschen arbeitslos gemeldet, genau so viel wie vor einem Monat. Die Arbeitslosenquote beträgt weiterhin 2,5 Prozent. Der für November angeordnete „Lockdown light“ ließ zumindest die Arbeitslosenzahlen nicht wieder in die Höhe schnellen“ berichtet Richard Paul, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth.

„Trotz des gleichbleibenden Bestandes an Arbeitslosen und einer stagnierenden Arbeitslosenquote herrscht am Arbeitsmarkt kein Stillstand, sondern sehr viel Bewegung. Im November haben sich 445 Personen arbeitslos gemeldet, davon kamen 218 aus einer Erwerbstätigkeit (7 weniger als im Vorjahr). Im Gegenzug beendeten 448 Menschen die Arbeitslosigkeit, davon nahmen 137 eine Beschäftigung auf (15 mehr als im Vorjahr)“ so der Agenturleiter weiter.

„Die Zahl der Arbeitslosen liegt mit 41,3 Prozent bzw. 403 Personen weit über dem Niveau des Vorjahres und auch die Nachfrage nach Arbeitskräften ist stark rückläufig. Kurzarbeit wird wieder vermehrt angezeigt. Die Situation auf dem Arbeitsmarkt ist also weiterhin angespannt und die bevorstehenden Wintermonate werden zusätzlich den saisonüblichen Anstieg der Arbeitslosigkeit mit sich bringen“ resümiert Richard Paul.

Von den 1.379 arbeitslos gemeldeten Menschen waren 907 (plus 34 im Vergleich zum Vormonat) bei der Arbeitsagentur und 472 (minus 34 im Vergleich zum Vormonat) im Jobcenter gemeldet.

Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung

Der Bestand der arbeitslos gemeldeten schwerbehinderten Menschen liegt seit Längerem auf annähernd gleichem Niveau und seit Beginn der Corona-Pandemie bei über 160 Personen. Dieser Personenkreis tut sich besonders schwer, einen passenden Arbeitsplatz zu finden. „Am 03. Dezember ist der internationale Tag der Menschen mit Behinderung. Diesen möchte ich zum Anlass nehmen und bei den Betrieben dafür werben, Betroffenen eine Chance auf berufliche Integration zu geben. Behinderte Menschen sind häufig gut ausgebildet und geübt darin, neue und pragmatische Lösungen zu finden. Dieses Potential sollten Unternehmen ebenfalls nutzen, um die dringend benötigten Fachkräfte zu finden. Wir haben vielfältige Fördermöglichkeiten für die Betriebe und unsere Spezialisten im Arbeitgeber-Service beraten und unterstützen gerne“ so Paul.

Kurzarbeit

„Die Entwicklung der Anzeigen für konjunkturelle Kurzarbeit lässt weiterhin die Auswirkungen der Corona Krise auf den Arbeitsmarkt erkennen. Nach einem Maximum im April gingen in den darauffolgenden Monaten erheblich weniger Anzeigen ein. Am aktuellen Rand ist wieder ein deutlicher Anstieg der Anzeigen im Vergleich mit dem Vormonat zu erkennen. Im November gingen 36 Anzeigen für 305 Personen ein; im Oktober waren es noch 4 Anzeigen für 57 Beschäftigte“ berichtet der Donauwörther Agenturleiter.

Statistische Ergebnisse über die tatsächlich realisierte Kurzarbeit als Hochrechnung liegen auf Landkreisebene bis Juni dieses Jahres vor. Demnach ergeben sich 357 Betriebe und 3.210 Personen in Kurzarbeit und eine Kurzarbeiterquote von 9,3 Prozent. Aufgrund der Gültigkeitsdauer der Anzeigen von 12 Monaten kann die realisierte Kurzarbeit die angezeigte Kurzarbeit übersteigen.

Gemeldete Arbeitsstellen

Im November wurden 108 neue Arbeitsstellen gemeldet, 38 weniger als im Oktober. Die Nachfrage nach Arbeitskräften fällt im Vergleich zum Vorjahr deutlich niedriger aus. Die Stellenmeldungen sind um 67 oder 38,3 Prozent zurückgegangen. Insgesamt befinden sich im Stellenpool 587 Arbeitsstellen, 128 oder 17,9 Prozent weniger als im Vorjahr.

Absolut betrachtet sind die Stellenmeldungen im Bereich der Berufe des produzierenden Gewerbes (-77 Stellen bzw. -28,5 Prozent), im Berufsbereich Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit (-20 Stellen bzw. -12,8 Prozent) und im Berufssegment Kaufmännische Dienstleistungen, Handel, Vertrieb und Tourismus (-24 Stellen bzw.-37,5 Prozent) am stärksten rückläufig.

„Insgesamt spiegeln die Zahlen eine deutliche Zurückhaltung vieler Arbeitgeber bei Neueinstellungen wider“, erläutert der Chef der Arbeitsagentur. Die Unternehmen der Region meldeten seit Jahresbeginn 1.222 zu besetzende Arbeitsstellen, 765 Stellen weniger als im selben Zeitraum vor einem Jahr. Dies entspricht einem Rückgang von 38,5 Prozent.


Landkreis Donau-Ries:

Arbeitslosenquote sinkt leicht auf 2,2 Prozent

„Die Lage auf dem Arbeitsmarkt im Landkreis Donau-Ries hat sich im November leicht verbessert.

Aktuell sind 1.727 Menschen arbeitslos gemeldet, 69 weniger als vor einem Monat. Die Arbeitslosenquote beträgt 2,2 Prozent und liegt mit 0,1 Prozentpunkten unter dem Vormonatsniveau. Der für November angeordnete „Lockdown light“ ließ zumindest die Arbeitslosenzahlen nicht wieder in die Höhe schnellen“ berichtet Richard Paul, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth.

„Trotz des zurückgegangenen Bestandes an Arbeitslosen und einer gesunkenen Arbeitslosenquote herrscht am Arbeitsmarkt kein Stillstand, sondern sehr viel Bewegung. Im November haben sich 504 Personen arbeitslos gemeldet, davon kamen 231 aus einer Erwerbstätigkeit (23 weniger als im Vorjahr). Im Gegenzug beendeten 571 Menschen die Arbeitslosigkeit, davon nahmen 206 eine Beschäftigung auf (39 mehr als im Vorjahr)“ so der Agenturleiter weiter.

„Die Zahl der Arbeitslosen liegt mit 44,4 Prozent bzw. 531 Personen weit über dem Niveau des Vorjahres und auch die Nachfrage nach Arbeitskräften ist stark rückläufig. Kurzarbeit wird wieder vermehrt angezeigt. Die Situation auf dem Arbeitsmarkt ist also weiterhin angespannt und die bevorstehenden Wintermonate werden zusätzlich den saisonüblichen Anstieg der Arbeitslosigkeit mit sich bringen“ resümiert Richard Paul.

Von den 1.727 arbeitslos gemeldeten Menschen waren 1.220 (minus 67 im Vergleich zum Vormonat) bei der Arbeitsagentur und 507 (minus 2 im Vergleich zum Vormonat) im Jobcenter gemeldet.

Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung

Der Bestand der arbeitslos gemeldeten schwerbehinderten Menschen liegt seit Längerem auf annähernd gleichem Niveau und seit Beginn der Corona-Pandemie bei rund 180 Personen. Dieser Personenkreis tut sich besonders schwer, einen passenden Arbeitsplatz zu finden. „Am 03. Dezember ist der internationale Tag der Menschen mit Behinderung. Diesen möchte ich zum Anlass nehmen und bei den Betrieben dafür werben, Betroffenen eine Chance auf berufliche Integration zu geben. Behinderte Menschen sind häufig gut ausgebildet und geübt darin, neue und pragmatische Lösungen zu finden. Dieses Potential sollten Unternehmen ebenfalls nutzen, um die dringend benötigten Fachkräfte zu finden. Wir haben vielfältige Fördermöglichkeiten für die Betriebe und unsere Spezialisten im Arbeitgeber-Service beraten und unterstützen gerne“ so Paul.

Kurzarbeit

„Die Entwicklung der Anzeigen für konjunkturelle Kurzarbeit lässt weiterhin die Auswirkungen der Corona Krise auf den Arbeitsmarkt erkennen. Nach einem Maximum im April gingen in den darauffolgenden Monaten erheblich weniger Anzeigen ein. Am aktuellen Rand ist wieder ein deutlicher Anstieg der Anzeigen im Vergleich mit dem Vormonat zu erkennen. Im November gingen 46 Anzeigen für 652 Personen ein; im Oktober waren es noch 14 Anzeigen für 197 Beschäftigte“ berichtet der Donauwörther Agenturleiter.

Statistische Ergebnisse über die tatsächlich realisierte Kurzarbeit als Hochrechnung liegen auf Landkreisebene bis Juni dieses Jahres vor. Demnach ergeben sich 535 Betriebe und 7.599 Personen in Kurzarbeit und eine Kurzarbeiterquote von 11,9 Prozent. Aufgrund der Gültigkeitsdauer der Anzeigen von 12 Monaten kann die realisierte Kurzarbeit die angezeigte Kurzarbeit übersteigen.

Gemeldete Arbeitsstellen

Im November wurden 244 neue Arbeitsstellen gemeldet, 21 weniger als im Oktober. Die Nachfrage nach Arbeitskräften fällt im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls niedriger aus. Die Stellenmeldungen sind um 33 oder 11,9 Prozent zurückgegangen. Insgesamt befinden sich im Stellenpool 1.184 Arbeitsstellen, 364 oder 23,5 Prozent weniger als im Vorjahr.

Absolut betrachtet sind die Stellenmeldungen im Bereich der Berufe des produzierenden Gewerbes (-188 Stellen bzw. -32 Prozent), im Berufsbereich Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit
(-103 Stellen bzw. -33,8 Prozent) und im Berufssegment Kaufmännische Dienstleistungen, Handel, Vertrieb und Tourismus (-71 Stellen bzw.-35,9 Prozent) am stärksten rückläufig.

„Insgesamt spiegeln die Zahlen eine deutliche Zurückhaltung vieler Arbeitgeber bei Neueinstellungen wider“, erläutert der Chef der Arbeitsagentur. „Die Unternehmen der Region meldeten seit Jahresbeginn 2.414 zu besetzende Arbeitsstellen, 1.794 Stellen weniger als im selben Zeitraum vor einem Jahr. Dies entspricht einem Rückgang von 42,6 Prozent.“


Landkreis Günzburg:

Arbeitslosenquote steigt auf 2,8 Prozent

„Die Lage auf dem Arbeitsmarkt im Landkreis Günzburg hat sich im November leider etwas verschlechtert. Aktuell sind 2.075 Menschen arbeitslos gemeldet, 103 mehr als vor einem Monat. Die Arbeitslosenquote beträgt 2,8 Prozent und liegt mit 0,2 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau. Der für November angeordnete „Lockdown light“ bereitete der zunächst verlängerten Saison bei Legoland ein abruptes Ende“ berichtet Richard Paul, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth.

„Arbeitslosigkeit ist keine starre Größe, sondern im Laufe eines Monates herrscht viel Bewegung. Im November haben sich 611 Personen arbeitslos gemeldet, davon kamen 342 aus einer Erwerbstätigkeit (150 weniger als im Vorjahr). Im Gegenzug beendeten 503 Menschen die Arbeitslosigkeit, davon nahmen 190 eine Beschäftigung auf (36 mehr als im Vorjahr)“ so der Agenturleiter weiter.

„Die Zahl der Arbeitslosen liegt mit 30,7 Prozent bzw. 487 Personen weit über dem Niveau des Vorjahres und auch die Nachfrage nach Arbeitskräften ist stark rückläufig. Kurzarbeit wird wieder vermehrt angezeigt. Die Situation auf dem Arbeitsmarkt ist also weiterhin angespannt und die bevorstehenden Wintermonate werden zusätzlich den saisonüblichen Anstieg der Arbeitslosigkeit mit sich bringen“ resümiert Richard Paul.

Von den 2.075 arbeitslos gemeldeten Menschen waren 1.625 (plus 90 im Vergleich zum Vormonat) bei der Arbeitsagentur und 450 (plus 13 im Vergleich zum Vormonat) im Jobcenter Günzburg gemeldet.

Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung

Der Bestand der arbeitslos gemeldeten schwerbehinderten Menschen liegt seit Längerem auf annähernd gleichem Niveau und seit Beginn der Corona-Pandemie bei gut 200 Personen. Dieser Personenkreis tut sich besonders schwer, einen passenden Arbeitsplatz zu finden. „Am 03. Dezember ist der internationale Tag der Menschen mit Behinderung. Diesen möchte ich zum Anlass nehmen und bei den Betrieben dafür werben, Betroffenen eine Chance auf berufliche Integration zu geben. Behinderte Menschen sind häufig gut ausgebildet und geübt darin, neue und pragmatische Lösungen zu finden. Dieses Potential sollten Unternehmen ebenfalls nutzen, um die dringend benötigten Fachkräfte zu finden. Wir haben vielfältige Fördermöglichkeiten für die Betriebe und unsere Spezialisten im Arbeitgeber-Service beraten und unterstützen gerne“ so Paul.

Kurzarbeit

„Die Entwicklung der Anzeigen für konjunkturelle Kurzarbeit lässt weiterhin die Auswirkungen der Corona Krise auf den Arbeitsmarkt erkennen. Nach einem Maximum im April gingen in den darauffolgenden Monaten erheblich weniger Anzeigen ein. Am aktuellen Rand ist wieder ein deutlicher Anstieg der Anzeigen im Vergleich mit dem Vormonat zu erkennen. Im November gingen 56 Anzeigen für 400 Personen ein; im Oktober waren es 16 Anzeigen für 559 Beschäftigte“ berichtet der Donauwörther Agenturleiter.

Statistische Ergebnisse über die tatsächlich realisierte Kurzarbeit als Hochrechnung liegen auf Landkreisebene bis Juni dieses Jahres vor. Demnach ergeben sich 608 Betriebe und 8.058 Personen in Kurzarbeit und eine Kurzarbeiterquote von 14,9 Prozent. Aufgrund der Gültigkeitsdauer der Anzeigen von 12 Monaten kann die realisierte Kurzarbeit die angezeigte Kurzarbeit übersteigen.

Gemeldete Arbeitsstellen

Im November wurden 362 neue Arbeitsstellen gemeldet, 67 mehr als im Oktober. Im Vergleich zum Vorjahr fällt die Nachfrage nach Arbeitskräften niedriger aus. Die Stellenmeldungen sind um 76 oder 17,4 Prozent zurückgegangen. Insgesamt befinden sich im Stellenpool 1.011 Arbeitsstellen, 558 oder 35,6 Prozent weniger als im Vorjahr.

Absolut betrachtet sind die Stellenmeldungen im Bereich der Berufe des produzierenden Gewerbes (-284 Stellen bzw. -36,6 Prozent), im Berufsbereich Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit (-113 Stellen bzw. -39,5 Prozent) und im Berufssegment Kaufmännische Dienstleistungen, Handel, Vertrieb und Tourismus (-50 Stellen bzw.-46,3 Prozent) am stärksten rückläufig.

„Insgesamt spiegeln die Zahlen eine deutliche Zurückhaltung vieler Arbeitgeber bei Neueinstellungen wider“, erläutert der Chef der Arbeitsagentur. „So meldeten die Unternehmen der Region seit Jahresbeginn 2.725 zu besetzende Arbeitsstellen, 2.416 Stellen weniger als im selben Zeitraum vor einem Jahr. Dies entspricht einem Rückgang von 47 Prozent.“


Landkreis Neu-Ulm

Arbeitslosenquote stagniert bei 3,3 Prozent

„Die Lage auf dem Arbeitsmarkt im Landkreis Neu-Ulm hat sich im November nicht wesentlich verändert. Aktuell sind 3.405 Menschen arbeitslos gemeldet, 21 weniger wie vor einem Monat. Die Arbeitslosenquote beträgt weiterhin 3,3 Prozent. Der für November angeordnete „Lockdown light“ ließ zumindest die Arbeitslosenzahlen nicht weiter in die Höhe schnellen“ berichtet Richard Paul, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth.

„Trotz des nahezu gleichbleibenden Bestandes an Arbeitslosen und einer stagnierenden Arbeitslosenquote herrscht am Arbeitsmarkt kein Stillstand, sondern sehr viel Bewegung. Im November haben sich 917 Personen arbeitslos gemeldet, davon kamen 433 aus einer Erwerbstätigkeit (14 weniger als im Vorjahr). Im Gegenzug beendeten 946 Menschen die Arbeitslosigkeit, davon nahmen 350 eine Beschäftigung auf (64 mehr als im Vorjahr)“ so der Agenturleiter weiter.

„Die Zahl der Arbeitslosen liegt mit 50,5 Prozent bzw. 1.141 Personen weit über dem Niveau des Vorjahres und auch die Nachfrage nach Arbeitskräften ist stark rückläufig. Kurzarbeit wird wieder vermehrt angezeigt. Die Situation auf dem Arbeitsmarkt ist also weiterhin angespannt und die bevorstehenden Wintermonate werden zusätzlich den saisonüblichen Anstieg der Arbeitslosigkeit mit sich bringen“ resümiert Richard Paul.

Von den 3.405 arbeitslos gemeldeten Menschen waren 2.386 (minus 18 im Vergleich zum Vormonat) bei der Arbeitsagentur und 1.019 (minus 3 im Vergleich zum Vormonat) im Jobcenter gemeldet.

Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung

Der Bestand der arbeitslos gemeldeten schwerbehinderten Menschen liegt seit Längerem auf annähernd gleichem Niveau und seit Beginn der Corona-Pandemie bei rund 300 Personen. Dieser Personenkreis tut sich besonders schwer, einen passenden Arbeitsplatz zu finden. „Am 03. Dezember ist der internationale Tag der Menschen mit Behinderung. Diesen möchte ich zum Anlass nehmen und bei den Betrieben dafür werben, Betroffenen eine Chance auf berufliche Integration zu geben. Behinderte Menschen sind häufig gut ausgebildet und geübt darin, neue und pragmatische Lösungen zu finden. Dieses Potential sollten Unternehmen ebenfalls nutzen, um die dringend benötigten Fachkräfte zu finden. Wir haben vielfältige Fördermöglichkeiten für die Betriebe und unsere Spezialisten im Arbeitgeber-Service beraten und unterstützen gerne“ so Paul.

Kurzarbeit

„Die Entwicklung der Anzeigen für konjunkturelle Kurzarbeit lässt weiterhin die Auswirkungen der Corona Krise auf den Arbeitsmarkt erkennen. Nach einem Maximum im April gingen in den darauffolgenden Monaten erheblich weniger Anzeigen ein. Am aktuellen Rand ist wieder ein deutlicher Anstieg der Anzeigen im Vergleich mit dem Vormonat zu erkennen. Im November gingen 79 Anzeigen für 750 Personen ein; im Oktober waren es noch 30 Anzeigen für 219 Beschäftigte“ berichtet der Donauwörther Agenturleiter.

Statistische Ergebnisse über die tatsächlich realisierte Kurzarbeit als Hochrechnung liegen auf Landkreisebene bis Juni dieses Jahres vor. Demnach ergeben sich 809 Betriebe und 13.306 Personen in Kurzarbeit und eine Kurzarbeiterquote von 19,9 Prozent. Aufgrund der Gültigkeitsdauer der Anzeigen von 12 Monaten kann die realisierte Kurzarbeit die angezeigte Kurzarbeit übersteigen.

Gemeldete Arbeitsstellen

Im November wurden 274 neue Arbeitsstellen gemeldet, 66 weniger als im Oktober. Im Vergleich zum Vorjahr fällt die Nachfrage nach Arbeitskräften ebenfalls niedriger aus. Die Stellenmeldungen sind um 79 oder 22,4 Prozent zurückgegangen. Insgesamt befinden sich im Stellenpool 918 Arbeitsstellen, 889 oder 49,2 Prozent weniger als im Vorjahr.

Absolut betrachtet sind die Stellenmeldungen im Bereich der Berufe des produzierenden Gewerbes (-469 Stellen bzw. -61,1 Prozent), im Berufsbereich Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit (-199 Stellen bzw. -53,4 Prozent) und im Berufssegment Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung (-85 Stellen bzw.-42,1 Prozent) am stärksten rückläufig.

„Insgesamt spiegeln die Zahlen eine deutliche Zurückhaltung vieler Arbeitgeber bei Neueinstellungen wider“, erläutert der Chef der Arbeitsagentur. „So meldeten die Unternehmen der Region seit Jahresbeginn 2.966 zu besetzende Arbeitsstellen, 2.085 Stellen weniger als im selben Zeitraum vor einem Jahr. Dies entspricht einem Rückgang von 41,3 Prozent.“