05.10.2021 | Presseinfo Nr. 58

Arbeitsmarkt auf Erholungskurs

·  Arbeitslosenquote sinkt auf 2,2 Prozent
·  Nachfrage nach Arbeitskräften zieht an
·  Leichter Rückgang der Beschäftigtenzahlen
 

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt hat sich im September entspannt. Die Arbeitslosenquote ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Donauwörth mit den Landkreisen Dillingen, Donau-Ries, Günzburg und Neu-Ulm gesunken und liegt aktuell bei 2,2 Prozent. Im Vormonat lag sie bei 2,4 Prozent und vor einem Jahr bei 2,9 Prozent. Aktuell sind 6.985 Menschen arbeitslos gemeldet, das sind 465 weniger als im August und 2.146 weniger als im September 2020.

„Das Ende der Sommerferien und damit auch der Haupturlaubszeit in unserer Region bewirkte auch dieses Jahr einen saisonüblichen Rückgang der Arbeitslosigkeit. Das stärkste Minus verzeichnen wir bei den jungen Menschen zwischen 15 und 25 Jahren. Viele haben sich zum September in eine Ausbildung oder Berufstätigkeit abgemeldet. Derzeit sind 850 Jugendliche arbeitslos gemeldet; 159 weniger als im August. Für den Oktober erwarten wir eine Fortsetzung der Entwicklung, da sich dann auch die Studierenden zum Semesterbeginn abmelden“ berichtet Richard Paul, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth.

„Insgesamt gesehen ist der Arbeitsmarkt in unserer Region auf Erholungskurs. Zwar liegt die Zahl der Arbeitslosen weiterhin mit einem Plus von 1.153 Personen über dem Niveau von 2019, der extreme Anstieg zu Beginn der Corona-Krise verringert sich jedoch kontinuierlich. Auch auf dem Stellenmarkt sind positive Entwicklungen erkennbar. Erfreulich ist außerdem die deutschlandweit niedrigste Arbeitslosenquote von 2,2 Prozent für unseren gesamten Agenturbezirk“ resümiert der Agenturleiter.

Im September haben sich 2.428 Personen arbeitslos gemeldet, davon kamen 1.115 aus einer Beschäftigung. Im Gegenzug konnten 2.877 die Arbeitslosigkeit beenden, 1.074 davon nahmen eine Erwerbstätigkeit auf.

Von den 6.985 arbeitslos gemeldeten Menschen waren 4.302 (minus 456 im Vergleich zum Vormonat, minus 2.296 zum Vorjahr) bei der Arbeitsagentur und 2.683 (minus 9 im Vergleich zum Vormonat; plus 150 zum Vorjahr) in den vier Jobcentern Donau-Ries, Dillingen, Günzburg und Neu-Ulm gemeldet.

Gemeldete Arbeitsstellen

Im September wurden 1.349 neue Arbeitsstellen gemeldet, 72 bzw. 5,6 Prozent mehr als im August. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 591 Stellen (plus 78 Prozent) mehr gemeldet.

Arbeitssuchende können aus 5.868 freien Arbeitsstellen wählen. Dies sind 367 bzw. 6,7 Prozent mehr als im Vormonat. Der Stellenbestand liegt mit 2.377 bzw. 68,1 Prozent über dem Vorjahresniveau.

„Insgesamt gesehen ist der Stellenmarkt weiter auf Erholungskurs, das Vorkrisenniveau ist aber in unserer Region noch nicht erreicht. So wurden im September 2019 beispielsweise 1.474 Stellen neu gemeldet und wir hatten 6.316 Arbeitsstellen im Bestand“ bewertet der Agenturleiter die Situation.

Kurzarbeit

Viele Unternehmen nutzen auch weiterhin das Kurzarbeitergeld um ihre Beschäftigten zu halten. Da die Betriebe bis zu drei Monate im Nachgang abrechnen können, liegen verlässliche Daten erst mit einem längeren zeitlichen Verzug vor. Der aktuelle Trend lässt sich am besten an den monatlich neu eingegangenen Anzeigen ablesen.

Die Zahl neuer Anzeigen über Kurzarbeit ist im September im Vergleich zum Vormonat wieder gestiegen. Bis zum 26.09.2021 gingen 23 Anzeigen für 432 Beschäftigte ein. Im August wurden 12 Anzeigen für 380 Beschäftigte eingereicht.

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Ende März 2021, dem letzten Quartalsstichtag der Beschäftigungsstatistik mit gesicherten Angaben, belief sich die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Bezirk der Agentur für Arbeit Donauwörth auf 218.432. Gegenüber dem Vorjahresquartal war das eine Abnahme um 1.132 oder 0,5 Prozent, nach einer relativ geringfügigen Veränderung im Vorquartal (plus 150 oder 0,1 Prozent). Nach Branchen gab es die stärkste Zunahme bei Information und Kommunikation (plus 552 oder 27,4 Prozent). Am ungünstigsten war dagegen die Entwicklung im Verarbeitenden Gewerbe (minus 2.523 oder 3,2 Prozent).

„Dem massiven Einsatz des Kurzarbeitergeldes in der Krise verdanken wir, dass die Beschäftigtenzahlen in der Region nicht weiter eingebrochen sind. Bemerkenswert ist zudem, dass wir rund 1.100 Beschäftigte mehr haben als im Jahr 2019“ so Richard Paul.

Arbeitslose September 2021 August 2021 September 2020
Agenturbezirk gesamt 6.985

2,2

2,4 2,9
Landkreis Dillingen 1.279 2,3 2,4 2,7
Landkreis Donau-Ries 1.628 2,0 2,2 2,3
Landkreis Günzburg 1.491 2,0 2,1 2,9
Landkreis Neu-Ulm 2.587 2,5 2,6 3,5

Landkreis Dillingen:

Arbeitslosenquote sinkt leicht auf 2,3 Prozent

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt hat sich im September entspannt. Die Arbeitslosenquote im Landkreis Dillingen ist leicht gesunken und liegt aktuell bei 2,3 Prozent. Im Vormonat lag sie bei 2,4 Prozent und vor einem Jahr bei 2,7 Prozent. Aktuell sind 1.279 Menschen arbeitslos gemeldet, das sind 81 weniger als im August und 219 weniger als im September 2020.

„Das Ende der Sommerferien und damit auch der Haupturlaubszeit in unserer Region bewirkte auch dieses Jahr einen saisonüblichen Rückgang der Arbeitslosigkeit. Insgesamt gesehen ist der Arbeitsmarkt in unserer Region auf Erholungskurs. Zwar liegt die Zahl der Arbeitslosen weiterhin mit einem Plus von 277 Personen über dem Niveau von 2019, der extreme Anstieg zu Beginn der Corona-Krise verringert sich jedoch kontinuierlich. Auch auf dem Stellenmarkt sind äußerst positive Entwicklungen erkennbar. Erfreulich ist außerdem die deutschlandweit niedrigste Arbeitslosenquote von 2,2 Prozent für unseren gesamten Agenturbezirk“ berichtet Richard Paul, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth.

Im September haben sich 431 Personen arbeitslos gemeldet, davon kamen 184 aus einer Beschäftigung. Im Gegenzug konnten 507 die Arbeitslosigkeit beenden, 186 davon nahmen eine Erwerbstätigkeit auf.

Von den 1.279 arbeitslos gemeldeten Menschen waren 767 (minus 73 im Vergleich zum Vormonat, minus 216 zum Vorjahr) bei der Arbeitsagentur und 512 (minus 8 im Vergleich zum Vormonat; minus 3 zum Vorjahr) im Jobcenter Dillingen gemeldet.

Gemeldete Arbeitsstellen

Im September wurden 211 neue Arbeitsstellen gemeldet, 67 bzw. 46,5 Prozent mehr als im August. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 101 Stellen (plus 91,8 Prozent) mehr gemeldet.

Arbeitssuchende können aus 862 freien Arbeitsstellen wählen. Dies sind 52 bzw. 6,4 Prozent mehr als im Vormonat. Der Stellenbestand liegt mit 324 bzw. 60,2 Prozent über dem Vorjahresniveau.

„Insgesamt gesehen ist der Stellenmarkt weiter auf Erholungskurs. Im Landkreis Dillingen wurde sowohl beim Stellenneuzugang als auch beim Bestand das Vorkrisenniveau überschritten. So meldeten die Betriebe im September 2019 beispielsweise 147 neue Stellen und wir hatten 728 Arbeitsstellen im Bestand“ bewertet der Agenturleiter die Situation.

Personal wird besonders in folgenden Berufsbereichen gesucht: Lagerwirtschaft, Verkauf, Maschinenbau, Schweißtechnik, Bauelektrik, spanenden Metallbearbeitung, Altenpflege, Reinigung, Berufskraftfahrer (Güterverkehr/LKW) und Kraftfahrzeugtechnik.

Kurzarbeit

Viele Unternehmen nutzen auch weiterhin das Kurzarbeitergeld um ihre Beschäftigten zu halten.

Da die Betriebe bis zu drei Monate im Nachgang abrechnen können, liegen verlässliche Daten erst mit einem längeren zeitlichen Verzug vor. Der aktuelle Trend lässt sich am besten an den monatlich neu eingegangenen Anzeigen ablesen.

Bis zum 26.09.21 wurden im Landkreis Dillingen für den September keine neuen Anzeigen eingereicht. Im August waren es 5 Anzeigen von den Arbeitgebern für 345 Beschäftige.

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Ende März 2021, dem letzten Quartalsstichtag der Beschäftigungsstatistik mit gesicherten Angaben, belief sich die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf 34.689. Gegenüber dem Vorjahresquartal hat sich damit die Zahl der Beschäftigten relativ wenig verändert (plus 24 oder 0,1 Prozent); im Vorquartal hatte es eine Veränderung um minus 101 oder 0,3 Prozent gegeben. Nach Branchen gab es absolut betrachtet die stärkste Zunahme bei Immobilien, freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen (plus 202 oder 25,0 Prozent). Am ungünstigsten war dagegen die Entwicklung im Verarbeitenden Gewerbe (minus 536 oder 4,4 Prozent).  

„Dem massiven Einsatz des Kurzarbeitergeldes in der Krise verdanken wir, dass die Beschäftigtenzahlen in der Region nicht eingebrochen sind. Bemerkenswert ist zudem, dass wir rund 300 Beschäftigte mehr haben als im Jahr 2019“ so Richard Paul.  

Landkreis Donau-Ries:

Arbeitslosenquote sinkt auf 2 Prozent

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt hat sich im September entspannt. Die Arbeitslosenquote ist im Landkreis Donau-Ries gesunken und liegt aktuell bei 2 Prozent. Im Vormonat lag sie bei 2,2 Prozent und vor einem Jahr bei 2,3 Prozent. Aktuell sind 1.628 Menschen arbeitslos gemeldet, das sind 126 weniger als im August und 216 weniger als im September 2020.

„Das Ende der Sommerferien und damit auch der Haupturlaubszeit in unserer Region bewirkte auch dieses Jahr einen saisonüblichen Rückgang der Arbeitslosigkeit. Das stärkste Minus verzeichnen wir bei den jungen Menschen zwischen 15 und 25 Jahren. Viele haben sich zum September in eine Ausbildung oder Berufstätigkeit abgemeldet. Derzeit sind 300 Jugendliche arbeitslos gemeldet; 22 weniger als im August. Für den Oktober erwarten wir eine Fortsetzung der Entwicklung, da sich dann auch die Studierenden zum Semesterbeginn abmelden“ berichtet Richard Paul, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth.

„Insgesamt gesehen ist der Arbeitsmarkt in unserer Region auf Erholungskurs. Zwar liegt die Zahl der Arbeitslosen weiterhin mit einem Plus von 334 Personen über dem Niveau von 2019, der extreme Anstieg zu Beginn der Corona-Krise verringert sich jedoch kontinuierlich. Auch auf dem Stellenmarkt sind positive Entwicklungen erkennbar. Erfreulich ist außerdem die deutschlandweit niedrigste Arbeitslosenquote von 2,2 Prozent für unseren gesamten Agenturbezirk“ resümiert der Agenturleiter.

Im September haben sich 539 Personen arbeitslos gemeldet, davon kamen 267 aus einer Beschäftigung. Im Gegenzug konnten 653 die Arbeitslosigkeit beenden, 253 davon nahmen eine Erwerbstätigkeit auf.

Von den 1.628 arbeitslos gemeldeten Menschen waren 1.035 (minus 141 im Vergleich zum Vormonat, minus 281 zum Vorjahr) bei der Arbeitsagentur und 593 (plus 15 im Vergleich zum Vormonat; plus 65 zum Vorjahr) im Jobcenter Donau-Ries gemeldet.

Gemeldete Arbeitsstellen

Im September wurden 300 neue Arbeitsstellen gemeldet, 32 bzw. 9,6 Prozent weniger als im August. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 110 Stellen (plus 57,9 Prozent) mehr gemeldet.

Arbeitssuchende können aus 1.520 freien Arbeitsstellen wählen. Dies sind 23 bzw. 1,5 Prozent mehr als im Vormonat. Der Stellenbestand liegt mit 355 bzw. 30,5 Prozent über dem Vorjahresniveau.

„Insgesamt gesehen ist der Stellenmarkt weiter auf Erholungskurs, das Vorkrisenniveau ist aber in unserer Region noch nicht ganz erreicht. So wurden im September 2019 beispielsweise 335 Stellen neu gemeldet und wir hatten 1.618 Arbeitsstellen im Bestand“ bewertet der Agenturleiter die Situation.

Personal wird besonders in folgenden Berufsbereichen gesucht: Verkauf, Lagerwirtschaft, Berufskraftfahrer (Güterverkehr/LKW), Maschinen- und Anlagenführung, Kranführer/Bediener Hebeeinrichtungen, Kraftfahrzeugtechnik, Bürokräfte, Bauelektrik, Metallbearbeitung und Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik.

Kurzarbeit

Viele Unternehmen nutzen auch weiterhin das Kurzarbeitergeld um ihre Beschäftigten zu halten.

Da die Betriebe bis zu drei Monate im Nachgang abrechnen können, liegen verlässliche Daten erst mit einem längeren zeitlichen Verzug vor. Der aktuelle Trend lässt sich am besten an den monatlich neu eingegangenen Anzeigen ablesen.

Die Zahl neuer Anzeigen über Kurzarbeit ist im September im Vergleich zum Vormonat wieder gestiegen. Im August gingen keine Anzeigen ein. Im September waren es bis zum Stichtag am 26.09.2021 insgesamt 9 Anzeigen für 198 Beschäftigte.

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Ende März 2021, dem letzten Quartalsstichtag der Beschäftigungsstatistik mit gesicherten Angaben, belief sich die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf 63.801. Gegenüber dem Vorjahresquartal hat sich damit die Zahl der Beschäftigten relativ wenig verändert (minus 57 oder 0,1 Prozent); im Vorquartal hatte es eine Veränderung um Plus 490 oder 0,8 Prozent gegeben. Nach Branchen gab es absolut betrachtet die stärkste Zunahme im Handel sowie der Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen (plus 116 oder 1,3%). Am ungünstigsten war dagegen die Entwicklung im Verarbeitenden Gewerbe (minus 243 oder 0,9 Prozent).        

„Dem massiven Einsatz des Kurzarbeitergeldes in der Krise verdanken wir, dass die Beschäftigtenzahlen in der Region nicht eingebrochen sind. Bemerkenswert ist zudem, dass wir rund 1.100 Beschäftigte mehr haben als im Jahr 2019“ so Richard Paul.  

Landkreis Günzburg:

Arbeitslosenquote sinkt leicht auf 2 Prozent

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt hat sich im September entspannt. Die Arbeitslosenquote ist im Landkreis Günzburg gesunken und liegt aktuell bei 2 Prozent. Im Vormonat lag sie bei 2,1 Prozent und vor einem Jahr bei 2,9 Prozent. Aktuell sind 1.491 Menschen arbeitslos gemeldet, das sind 113 weniger als im August und 655 weniger als im September 2020.

„Das Ende der Sommerferien und damit auch der Haupturlaubszeit in unserer Region bewirkte auch dieses Jahr einen saisonüblichen Rückgang der Arbeitslosigkeit. Das stärkste Minus verzeichnen wir bei den jungen Menschen zwischen 15 und 25 Jahren. Viele haben sich zum September in eine Ausbildung oder Berufstätigkeit abgemeldet. Derzeit sind 165 Jugendliche arbeitslos gemeldet; 56 weniger als im August. Für den Oktober erwarten wir eine Fortsetzung der Entwicklung, da sich dann auch die Studierenden zum Semesterbeginn abmelden“ berichtet Richard Paul, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth.

„Insgesamt gesehen ist der Arbeitsmarkt in unserer Region auf Erholungskurs. Zwar liegt die Zahl der Arbeitslosen weiterhin mit einem Plus von 195 Personen über dem Niveau von 2019, der extreme Anstieg zu Beginn der Corona-Krise verringert sich jedoch kontinuierlich. Auch auf dem Stellenmarkt sind positive Entwicklungen erkennbar. Erfreulich ist außerdem die deutschlandweit niedrigste Arbeitslosenquote von 2,2 Prozent für unseren gesamten Agenturbezirk“ resümiert der Agenturleiter.

Im September haben sich 543 Personen arbeitslos gemeldet, davon kamen 263 aus einer Beschäftigung. Im Gegenzug konnten 655 die Arbeitslosigkeit beenden, 262 davon nahmen eine Erwerbstätigkeit auf.

Von den 1.491 arbeitslos gemeldeten Menschen waren 1.014 (minus 112 im Vergleich zum Vormonat, minus 667 zum Vorjahr) bei der Arbeitsagentur und 477 (minus 1 im Vergleich zum Vormonat; plus 12 zum Vorjahr) im Jobcenter Günzburg gemeldet.

Gemeldete Arbeitsstellen

Im September wurden 339 neue Arbeitsstellen gemeldet, 16 bzw. 5 Prozent mehr als im August. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 98 Stellen (plus 40,7 Prozent) mehr gemeldet.

Arbeitssuchende können aus 1.561 freien Arbeitsstellen wählen. Dies sind 66 bzw. 4,4 Prozent mehr als im Vormonat. Der Stellenbestand liegt mit 669 bzw. 75 Prozent über dem Vorjahresniveau.

„Insgesamt gesehen ist der Stellenmarkt weiter auf Erholungskurs, das Vorkrisenniveau ist aber in unserer Region noch nicht erreicht. So wurden im September 2019 beispielsweise 508 Stellen neu gemeldet und wir hatten 1.832 Arbeitsstellen im Bestand“ bewertet der Agenturleiter die Situation.

Personal wird besonders in folgenden Berufsbereichen gesucht: Lagerwirtschaft, Metallbearbeitung Post- und Zustelldienste, Schweißtechnik, Verkauf, Papier- und Verpackungstechnik, Maschinenbau, Kranführer / Bediener Hebeeinrichtungen, Metallbau und Kunststoff- und Kautschukherstellung.

Kurzarbeit

Viele Unternehmen nutzen auch weiterhin das Kurzarbeitergeld um ihre Beschäftigten zu halten. Da die Betriebe bis zu drei Monate im Nachgang abrechnen können, liegen verlässliche Daten erst mit einem längeren zeitlichen Verzug vor. Der aktuelle Trend lässt sich am besten an den monatlich neu eingegangenen Anzeigen ablesen.

Die Zahl neuer Anzeigen über Kurzarbeit ist weiterhin stark rückläufig. So gingen im Juli und August keine Anzeigen ein. Bis zum 26.09.21 waren es 3 Anzeigen für 60 Beschäftigte.  

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Ende März 2021, dem letzten Quartalsstichtag der Beschäftigungsstatistik mit gesicherten Angaben, belief sich die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf 54.409. Gegenüber dem Vorjahresquartal war das eine Zunahme um 262 oder 0,5 Prozent, nach plus 825 oder 1,5 Prozent im Vorquartal. Nach Branchen gab es absolut betrachtet die stärkste Zunahme bei Information und Kommunikation (plus 488 oder 162,7 Prozent). Am ungünstigsten war dagegen die Entwicklung bei sonstigen Dienstleistungen und privaten Haushalten (minus 585 oder 29,6 Prozent).

„Dem massiven Einsatz des Kurzarbeitergeldes in der Krise verdanken wir, dass die Beschäftigtenzahlen in der Region nicht eingebrochen sind. Bemerkenswert ist zudem, dass wir rund 1.150 Beschäftigte mehr haben als im Jahr 2019“ so Richard Paul.                                                  

                                                                                                                                                                               

Landkreis Neu-Ulm

Arbeitslosenquote sinkt leicht auf 2,5 Prozent

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt hat sich im September entspannt. Die Arbeitslosenquote ist im Landkreis Neu-Ulm leicht gesunken und liegt aktuell bei 2,5 Prozent. Im Vormonat lag sie bei 2,6 Prozent und vor einem Jahr bei 3,5 Prozent. Aktuell sind 2.587 Menschen arbeitslos gemeldet, das sind 145 weniger als im August und 1.056 weniger als im September 2020.

„Das Ende der Sommerferien und damit auch der Haupturlaubszeit in unserer Region bewirkte auch dieses Jahr einen saisonüblichen Rückgang der Arbeitslosigkeit. Das stärkste Minus verzeichnen wir bei den jungen Menschen zwischen 15 und 25 Jahren. Viele haben sich zum September in eine Ausbildung oder Berufstätigkeit abgemeldet. Derzeit sind 225 Jugendliche arbeitslos gemeldet; 80 weniger als im August. Für den Oktober erwarten wir eine Fortsetzung der Entwicklung, da sich dann auch die Studierenden zum Semesterbeginn abmelden“ berichtet Richard Paul, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth.

„Insgesamt gesehen ist der Arbeitsmarkt in unserer Region auf Erholungskurs. Zwar liegt die Zahl der Arbeitslosen weiterhin mit einem Plus von 347 Personen über dem Niveau von 2019, der extreme Anstieg zu Beginn der Corona-Krise verringert sich jedoch kontinuierlich.  Auch auf dem Stellenmarkt sind positive Entwicklungen erkennbar. Erfreulich ist außerdem die deutschlandweit niedrigste Arbeitslosenquote von 2,2 Prozent für unseren gesamten Agenturbezirk “ resümiert der Agenturleiter.

Im September haben sich 915 Personen arbeitslos gemeldet, davon kamen 401 aus einer Beschäftigung. Im Gegenzug konnten 1.062 die Arbeitslosigkeit beenden, 373 davon nahmen eine Erwerbstätigkeit auf.

Von den 2.587 arbeitslos gemeldeten Menschen waren 1.486 (minus 130 im Vergleich zum Vormonat, minus 1.132 zum Vorjahr) bei der Arbeitsagentur und 1.101 (minus 15 im Vergleich zum Vormonat; plus 76 zum Vorjahr) im Jobcenter Neu-Ulm gemeldet.

Gemeldete Arbeitsstellen

Im September wurden 499 neue Arbeitsstellen gemeldet, 21 bzw. 4,4 Prozent mehr als im August. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 282 Stellen (plus 130 Prozent) mehr gemeldet.

Arbeitssuchende können aus 1.925 freien Arbeitsstellen wählen. Dies sind 226 bzw. 13,3 Prozent mehr als im Vormonat. Der Stellenbestand liegt mit 1.029 bzw. 114,8 Prozent über dem Vorjahresniveau.

„Insgesamt gesehen ist der Stellenmarkt weiter auf Erholungskurs, das Vorkrisenniveau ist aber in unserer Region noch nicht erreicht. So wurden im September 2019 beispielsweise 484 Stellen neu gemeldet und wir hatten 2.138 Arbeitsstellen im Bestand“ bewertet der stellvertretende Agenturleiter die Situation.

Personal wird besonders in folgenden Berufsbereichen gesucht: Lagerwirtschaft, Verkauf, spanenden Metallbearbeitung, Mechatronik, Berufskraftfahrer (Güterverkehr/LKW), Maschinenbau, Kranführer/Bediener Hebeeinrichtungen, Schweiß- und Verbindungstechnik, Kinderbetreuung und -erziehung, und Metallbearbeitung.

Kurzarbeit

Viele Unternehmen nutzen auch weiterhin das Kurzarbeitergeld um ihre Beschäftigten zu halten.

Da die Betriebe bis zu drei Monate im Nachgang abrechnen können, liegen verlässliche Daten erst mit einem längeren zeitlichen Verzug vor. Der aktuelle Trend lässt sich am besten an den monatlich neu eingegangenen Anzeigen ablesen.

Die Zahl neuer Anzeigen über Kurzarbeit ist im September wieder leicht gestiegen. Bis zum 26.09.2021 gingen 8 Anzeigen für 117 Beschäftigte ein. Im August waren es 4 Anzeigen für 8 Beschäftigte.

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Ende März 2021, dem letzten Quartalsstichtag der Beschäftigungsstatistik mit gesicherten Angaben, belief sich die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf 65.533. Gegenüber dem Vorjahresquartal war das eine Abnahme um 1.361 oder 2,0 Prozent, nach minus 1.064 oder 1,6 Prozent im Vorquartal. Nach Branchen gab es absolut betrachtet die stärkste Zunahme bei Heimen und Sozialwesen (plus 181 oder 5,2 Prozent). Am ungünstigsten war dagegen die Entwicklung im Verarbeitenden Gewerbe (minus 1.400 oder 6,1 Prozent).

„Leider beobachten wir im Landkreis Neu-Ulm eine negative Beschäftigungsentwicklung. Dem massiven Einsatz des Kurzarbeitergeldes in der Krise verdanken wir, dass die Beschäftigtenzahlen in der Region nicht noch weiter eingebrochen sind“ so Richard Paul.