02.02.2022 | Presseinfo Nr. 6

Weniger Arbeitslose als vor Corona-Krise

·         Arbeitslosigkeit steigt saisonbedingt
·         Deutliche Erholung des Arbeitsmarktes
·         Kurzarbeit stabilisiert weiterhin die Beschäftigung
·         Arbeitskräftenachfrage übersteigt Vorkrisenniveau
 

„Die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Donauwörth mit den Landkreisen Dillingen, Donau-Ries, Günzburg und Neu-Ulm ist im Januar wie erwartet gestiegen. Die Arbeitslosenquote liegt bei 2,3 Prozent; im Dezember lag sie noch bei 2,1 Prozent. Aktuell sind 7.117 Menschen arbeitslos gemeldet, das sind 641 mehr als vor einem Monat“ berichtet Richard Paul, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth.

Eine Zunahme der Arbeitslosigkeit im Januar ist üblich. Der Grund sind auslaufende Arbeitsverträge zum Jahresende und saisonbedingte Entlassungen in der Winterzeit. Der Saisonfaktor wird an der Arbeitslosigkeit der Männer deutlich, da diese vermehrt in den Außenberufen tätig sind. Die Anzahl der arbeitslos gemeldeten Männer ist um 469 oder 13,1 Prozent gestiegen. Dagegen verzeichnen wir bei den Frauen nur ein Plus von 172 oder 5,9 Prozent.

„Im Vergleich zum Januar 2021 hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt wesentlich verbessert. Vor einem Jahr waren 2.687 Menschen mehr arbeitslos gemeldet und die Arbeitslosenquote betrug 3,1 Prozent. Der Bestand an offenen Arbeitsstellen – aktuell 5.807 – liegt rund 60 Prozent über dem Vorjahresniveau. Besonders erfreulich ist die Entwicklung mit Blick auf das Vorkrisenniveau, das im aktuellen Monat deutlich unterschritten wurde. Im Januar 2020 waren 7.300 Arbeitslose gemeldet und die Arbeitslosenquote betrug 2,4 Prozent. Der Stellenbestand ist höher als vor der Corona-Pandemie. Damals waren 5.094 offene Arbeitsstellen gemeldet“, so der Agenturleiter.

Von den 7.117 arbeitslos gemeldeten Menschen waren 4.439 (plus 565 im Vergleich zum Vormonat) bei der Arbeitsagentur und 2.678 (plus 76 im Vergleich zum Vormonat) in den vier Jobcentern Donau-Ries, Dillingen, Günzburg und Neu-Ulm gemeldet.

Dynamik am Arbeitsmarkt

Im Januar haben sich 2.452 Personen arbeitslos gemeldet, davon kamen 1.401 aus einer Beschäftigung. Im Gegenzug konnten 1.801 die Arbeitslosigkeit beenden, 579 davon nahmen eine Erwerbstätigkeit auf.

Kurzarbeit

Viele Unternehmen nutzen auch weiterhin das Kurzarbeitergeld um ihre Beschäftigten zu halten. Da die Betriebe bis zu drei Monate im Nachgang abrechnen können, liegen verlässliche Daten erst mit einem längeren zeitlichen Verzug vor. Der aktuelle Trend lässt sich am besten an den monatlich neu eingegangenen Anzeigen ablesen.

Die Zahl der Anzeigen über konjunkturelle Kurzarbeit ist von Dezember 2021 auf Januar 2022 zwar gesunken, aber die Zahl der Personen in Anzeigen ist wesentlich höher als noch im Dezember. Bis zum 26.01.22 gingen 107 neue Anzeigen für 3.228 Beschäftigte ein. Im Dezember wurden 132 Anzeigen für 966 Beschäftigte eingereicht.

Gemeldete Arbeitsstellen

Im Januar wurden 831 neue Arbeitsstellen gemeldet, 196 bzw. 19,1 Prozent weniger als im Dezember. Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist im Vergleich zum Vorjahr wieder deutlich positiver. Die Stellenmeldungen haben um 174 bzw. 26,5 Prozent zugenommen.

Insgesamt befinden sich im Stellenpool 5.807 Arbeitsstellen, 2.150 oder 58,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei 79 Prozent der gemeldeten Stellen liegen die Anforderungen auf Fachkraftniveau und höher.

„Der Arbeitsmarkt bietet auch künftig gute Chan­cen für qualifizierte Fachkräfte und diejenigen, die bereit sind, sich weiterzubilden. Für Ungelernte ist es wesentlich schwerer, auf dem Arbeitsmarkt dauerhaft unterzukommen. Ihnen empfehlen wir daher, sich vom Helfer zur Fachkraft weiterzubilden. Die Ar­beitsagentur fördert eine Qualifizierung nicht nur wäh­rend der Arbeitslosigkeit, sondern auch im Beschäftigungsverhältnis im Betrieb. Digitalisierung und Strukturwandel verändern die Berufsbilder, deshalb ist lebenslanges Lernen - auch für Fachkräfte - von immenser Wichtigkeit. Wir unterstützen Unternehmen und ihre Belegschaft, sich zu­kunftssicher aufzustellen und den Arbeitsplatz zu erhalten. Ein Beratungsgespräch mit der Agentur für Arbeit vor Ort lohnt sich in jedem Fall", wirbt Richard Paul.

Jetzt beginnt die „heiße“ Phase der Ausbildungsplatzsuche!

Mit dem Zwischenzeugnis Mitte Februar fängt für Schulabgänger*innen die letzte Phase der aktiven Bewerbungszeit um Ausbildungsstellen an. Viele Firmen werden in den nächsten Wochen entscheiden, welcher Bewerber oder welche Bewerberin nach Ende der Schulzeit mit der Ausbildung beginnen darf. Der Donauwörther Agenturleiter appelliert deshalb an alle Jugendlichen, die noch keine Ausbildungsstelle gefunden haben, mit den Bewerbungsaktivitäten jetzt richtig Gas zu geben. Unsere Beratungskräfte unterstützen dabei individuell bei Berufswahl und Stellensuche.

Die Berufsberatung hilft auch in der Ausbildungszeit, wenn es mal nicht so „rund“ läuft. Unsere Unterstützungsmöglichkeiten reichen vom Nachhilfeunterricht bis zu sozialpädagogischer Betreuung.

Landkreis Dillingen:

Arbeitslosenquote steigt auf 2,5 Prozent

„Die Arbeitslosigkeit im Landkreis Dillingen ist im Januar wie erwartet gestiegen. Die Arbeitslosenquote liegt bei 2,5 Prozent; im Dezember lag sie noch bei 2,1 Prozent. Aktuell sind 1.380 Menschen arbeitslos gemeldet, das sind 192 mehr als vor einem Monat“ berichtet Richard Paul, Vorsitzender 0der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth.

Eine Zunahme der Arbeitslosigkeit im Januar ist üblich. Der Grund sind auslaufende Arbeitsverträge zum Jahresende und saisonbedingte Entlassungen in der Winterzeit. Der Saisonfaktor wird an der Arbeitslosigkeit der Männer deutlich, da diese vermehrt in den Außenberufen tätig sind. Die Anzahl der arbeitslos gemeldeten Männer ist um 127 oder 19,2 Prozent gestiegen. Dagegen verzeichnen wir bei den Frauen nur ein Plus von 65 oder 12,3 Prozent.

„Im Vergleich zum Januar 2021 hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt wesentlich verbessert. Vor einem Jahr waren 301 Menschen mehr arbeitslos gemeldet und die Arbeitslosenquote betrug 3 Prozent. Der Bestand an offenen Arbeitsstellen – aktuell 860 – liegt 65 Prozent über dem Vorjahresniveau. Leider wurde im Landkreis Dillingen das Vorkrisenniveau noch nicht erreicht. Im Januar 2020 waren 1.200 Arbeitslose gemeldet und die Arbeitslosenquote betrug 2,2 Prozent. Der Stellenbestand ist höher als vor der Corona-Pandemie. Damals waren 697 offene Arbeitsstellen gemeldet“, so der Agenturleiter.

Von den 1.380 arbeitslos gemeldeten Menschen waren 833 (plus 141 im Vergleich zum Vormonat) bei der Arbeitsagentur und 547 (plus 51 im Vergleich zum Vormonat) im Jobcenter gemeldet.

Dynamik am Arbeitsmarkt

Im Januar haben sich 467 Personen arbeitslos gemeldet, davon kamen 274 aus einer Beschäftigung. Im Gegenzug konnten 280 die Arbeitslosigkeit beenden, 100 davon nahmen eine Erwerbstätigkeit auf.

Kurzarbeit

Viele Unternehmen nutzen auch weiterhin das Kurzarbeitergeld um ihre Beschäftigten zu halten. Da die Betriebe bis zu drei Monate im Nachgang abrechnen können, liegen verlässliche Daten erst mit einem längeren zeitlichen Verzug vor. Der aktuelle Trend lässt sich am besten an den monatlich neu eingegangenen Anzeigen ablesen.

Die Zahl der Anzeigen über konjunkturelle Kurzarbeit und auch die Zahl der genannten Personen in den Anzeigen ist von Dezember 2021 auf Januar 2022 gestiegen. Bis zum 26.01.22 gingen 23 neue Anzeigen für 200 Beschäftigte ein. Im Dezember wurden 15 Anzeigen für 140 Beschäftigte eingereicht.

Gemeldete Arbeitsstellen

Im Januar wurden 160 neue Arbeitsstellen gemeldet, 41 bzw. 34,5 Prozent mehr als im Dezember. Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich positiver. Die Stellenmeldungen haben um 74 bzw. 86 Prozent zugenommen.

Insgesamt befinden sich im Stellenpool 860 Arbeitsstellen, 339 oder 65,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei 78 Prozent der gemeldeten Stellen liegen die Anforderungen auf Fachkraftniveau und höher.

„Der Arbeitsmarkt bietet auch künftig gute Chan­cen für qualifizierte Fachkräfte und diejenigen, die bereit sind, sich weiterzubilden. Für Ungelernte ist es wesentlich schwerer, auf dem Arbeitsmarkt dauerhaft unterzukommen. Ihnen empfehlen wir daher, sich vom Helfer zur Fachkraft weiterzubilden. Die Ar­beitsagentur fördert eine Qualifizierung nicht nur wäh­rend der Arbeitslosigkeit, sondern auch im Beschäftigungsverhältnis im Betrieb. Digitalisierung und Strukturwandel verändern die Berufsbilder, deshalb ist lebenslanges Lernen - auch für Fachkräfte - von immenser Wichtigkeit. Wir unterstützen Unternehmen und ihre Belegschaft, sich zu­kunftssicher aufzustellen und den Arbeitsplatz zu erhalten. Ein Beratungsgespräch mit der Agentur für Arbeit vor Ort lohnt sich in jedem Fall", wirbt Richard Paul.

Landkreis Donau-Ries:

Arbeitslosenquote steigt auf 1,9 Prozent

„Die Arbeitslosigkeit im Landkreis Donau-Ries ist im Januar wie erwartet gestiegen. Die Arbeitslosenquote liegt bei 1,9 Prozent; im Dezember lag sie noch bei 1,7 Prozent. Aktuell sind 1.550 Menschen arbeitslos gemeldet, das sind 157 mehr als vor einem Monat“ berichtet Richard Paul, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth.

Eine Zunahme der Arbeitslosigkeit im Januar ist üblich. Der Grund sind auslaufende Arbeitsverträge zum Jahresende und saisonbedingte Entlassungen in der Winterzeit. Der Saisonfaktor wird an der Arbeitslosigkeit der Männer deutlich, da diese vermehrt in den Außenberufen tätig sind. Die Anzahl der arbeitslos gemeldeten Männer ist um 137 oder 17,6 Prozent gestiegen. Dagegen verzeichnen wir bei den Frauen nur ein Plus von 20 oder 3,3 Prozent.

„Im Vergleich zum Januar 2021 hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt wesentlich verbessert. Vor einem Jahr waren 510 Menschen mehr arbeitslos gemeldet und die Arbeitslosenquote betrug 2,6 Prozent. Der Bestand an offenen Arbeitsstellen – aktuell 1.607 – liegt rund 42 Prozent über dem Vorjahresniveau. Besonders erfreulich ist die Entwicklung mit Blick auf das Vorkrisenniveau, das im aktuellen Monat unterschritten wurde. Im Januar 2020 waren 1.564 Arbeitslose gemeldet und die Arbeitslosenquote betrug 2,0 Prozent. Der Stellenbestand ist höher als vor der Corona-Pandemie. Damals waren 1.431 offene Arbeitsstellen gemeldet“, so der Agenturleiter.

Von den 1.550 arbeitslos gemeldeten Menschen waren 977 (plus 158 im Vergleich zum Vormonat) bei der Arbeitsagentur und 573 (minus 1 im Vergleich zum Vormonat) im Jobcenter gemeldet.

Dynamik am Arbeitsmarkt

Im Januar haben sich 558 Personen arbeitslos gemeldet, davon kamen 361 aus einer Beschäftigung. Im Gegenzug konnten 397 die Arbeitslosigkeit beenden, 141 davon nahmen eine Erwerbstätigkeit auf.

Kurzarbeit

Viele Unternehmen nutzen auch weiterhin das Kurzarbeitergeld um ihre Beschäftigten zu halten. Da die Betriebe bis zu drei Monate im Nachgang abrechnen können, liegen verlässliche Daten erst mit einem längeren zeitlichen Verzug vor. Der aktuelle Trend lässt sich am besten an den monatlich neu eingegangenen Anzeigen ablesen.

Die Zahl der Anzeigen über konjunkturelle Kurzarbeit ist von Dezember 2021 auf Januar 2022 gesunken und die Zahl der Personen in Anzeigen ist leicht höher als noch im Dezember. Bis zum 26.01.22 gingen 28 neue Anzeigen für 323 Beschäftigte ein. Im Dezember wurden 44 Anzeigen für 320 Beschäftigte eingereicht.

Gemeldete Arbeitsstellen

Im Januar wurden 201 neue Arbeitsstellen gemeldet, 41 bzw. 16,9 Prozent weniger als im Dezember. Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich positiver. Die Stellenmeldungen haben um 56 bzw. 38,6 Prozent zugenommen.

Insgesamt befinden sich im Stellenpool 1.607 Arbeitsstellen, 476 oder 42,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei 84 Prozent der gemeldeten Stellen liegen die Anforderungen auf Fachkraftniveau und höher.

 „Der Arbeitsmarkt bietet auch künftig gute Chan­cen für qualifizierte Fachkräfte und diejenigen, die bereit sind, sich weiterzubilden. Für Ungelernte ist es wesentlich schwerer, auf dem Arbeitsmarkt dauerhaft unterzukommen. Ihnen empfehlen wir daher, sich vom Helfer zur Fachkraft weiterzubilden. Die Ar­beitsagentur fördert eine Qualifizierung nicht nur wäh­rend der Arbeitslosigkeit, sondern auch im Beschäftigungsverhältnis im Betrieb. Digitalisierung und Strukturwandel verändern die Berufsbilder, deshalb ist lebenslanges Lernen - auch für Fachkräfte - von immenser Wichtigkeit. Wir unterstützen Unternehmen und ihre Belegschaft, sich zu­kunftssicher aufzustellen und den Arbeitsplatz zu erhalten. Ein Beratungsgespräch mit der Agentur für Arbeit vor Ort lohnt sich in jedem Fall", wirbt Richard Paul.

Landkreis Günzburg:

Arbeitslosenquote steigt leicht auf 2,2 Prozent

„Die Arbeitslosigkeit im Landkreis Günzburg ist im Januar wie erwartet gestiegen. Die Arbeitslosenquote liegt bei 2,2 Prozent; im Dezember lag sie bei 2,1 Prozent. Aktuell sind 1.665 Menschen arbeitslos gemeldet, das sind 111 mehr als vor einem Monat“ berichtet Richard Paul, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth.

Eine Zunahme der Arbeitslosigkeit im Januar ist üblich. Der Grund sind auslaufende Arbeitsverträge zum Jahresende und saisonbedingte Entlassungen in der Winterzeit. Der Saisonfaktor wird an der Arbeitslosigkeit der Männer deutlich, da diese vermehrt in den Außenberufen tätig sind. Die Anzahl der arbeitslos gemeldeten Männer ist um 95 oder 11,8 Prozent gestiegen. Dagegen verzeichnen wir bei den Frauen nur ein Plus von 16 oder 2,1 Prozent.

„Im Vergleich zum Januar 2021 hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt wesentlich verbessert. Vor einem Jahr waren 729 Menschen mehr arbeitslos gemeldet und die Arbeitslosenquote betrug 3,2 Prozent. Der Bestand an offenen Arbeitsstellen – aktuell 1.585 – liegt gut 52 Prozent über dem Vorjahresniveau. Besonders erfreulich ist die Entwicklung mit Blick auf das Vorkrisenniveau, das im aktuellen Monat unterschritten wurde. Im Januar 2020 waren 1.896 Arbeitslose gemeldet und die Arbeitslosenquote betrug 2,6 Prozent. Bemerkenswert ist, dass aktuell im Landkreis Günzburg sogar weniger Arbeitslose gemeldet sind, als in den „Boomjahren 2018 und 2019“!  Auch der Stellenbestand ist höher als vor der Corona-Pandemie. Damals waren 1.453 offene Arbeitsstellen gemeldet“, so der Agenturleiter.

Von den 1.665 arbeitslos gemeldeten Menschen waren 1.143 (plus 114 im Vergleich zum Vormonat) bei der Arbeitsagentur und 522 (minus 3 im Vergleich zum Vormonat) im Jobcenter gemeldet.

Dynamik am Arbeitsmarkt

Im Januar haben sich 545 Personen arbeitslos gemeldet, davon kamen 324 aus einer Beschäftigung. Im Gegenzug konnten 421 die Arbeitslosigkeit beenden, 127 davon nahmen eine Erwerbstätigkeit auf.

Kurzarbeit

Viele Unternehmen nutzen auch weiterhin das Kurzarbeitergeld um ihre Beschäftigten zu halten. Da die Betriebe bis zu drei Monate im Nachgang abrechnen können, liegen verlässliche Daten erst mit einem längeren zeitlichen Verzug vor. Der aktuelle Trend lässt sich am besten an den monatlich neu eingegangenen Anzeigen ablesen.

Die Zahl der Anzeigen über konjunkturelle Kurzarbeit und auch die Zahl der genannten Personen in den Anzeigen ist von Dezember 2021 auf Januar 2022 gesunken. Bis zum 26.01.22 gingen 19 neue Anzeigen für 105 Beschäftigte ein. Im Dezember wurden 34 Anzeigen für 278 Beschäftigte eingereicht.

Gemeldete Arbeitsstellen

Im Januar wurden 238 neue Arbeitsstellen gemeldet, 99 bzw. 29,4 Prozent weniger als im Dezember. Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich positiver. Die Stellenmeldungen haben um 40 bzw. 20,2 Prozent zugenommen.

Insgesamt befinden sich im Stellenpool 1.585 Arbeitsstellen, 545 oder 52,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei 75 Prozent der gemeldeten Stellen liegen die Anforderungen auf Fachkraftniveau und höher.

 „Der Arbeitsmarkt bietet auch künftig gute Chan­cen für qualifizierte Fachkräfte und diejenigen, die bereit sind, sich weiterzubilden. Für Ungelernte ist es wesentlich schwerer, auf dem Arbeitsmarkt dauerhaft unterzukommen. Ihnen empfehlen wir daher, sich vom Helfer zur Fachkraft weiterzubilden. Die Ar­beitsagentur fördert eine Qualifizierung nicht nur wäh­rend der Arbeitslosigkeit, sondern auch im Beschäftigungsverhältnis im Betrieb. Digitalisierung und Strukturwandel verändern die Berufsbilder, deshalb ist lebenslanges Lernen - auch für Fachkräfte - von immenser Wichtigkeit. Mit unseren Förderinstrumenten im Rahmen des Qualifizierungschancengesetzes können wir Unternehmen und ihre Belegschaft unterstützen, sich zu­kunftssicher aufzustellen und den Arbeitsplatz zu erhalten. Ein Beratungsgespräch mit der Agentur für Arbeit vor Ort lohnt sich in jedem Fall", wirbt Richard Paul.

Landkreis Neu-Ulm

Arbeitslosenquote steigt leicht auf 2,4 Prozent

„Die Arbeitslosigkeit im Landkreis Neu-Ulm ist im Januar wie erwartet gestiegen. Die Arbeitslosenquote liegt bei 2,4 Prozent; im Dezember lag sie bei 2,3 Prozent. Aktuell sind 2.522 Menschen arbeitslos gemeldet, das sind 181 mehr als vor einem Monat“ berichtet Richard Paul, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth.

Eine Zunahme der Arbeitslosigkeit im Januar ist üblich. Der Grund sind auslaufende Arbeitsverträge zum Jahresende und ein paar wenige saisonbedingte Entlassungen in der Winterzeit. Die milden Temperaturen haben für einen nur geringfügigen Zuwachs an Arbeitslosen aus den Außenberufen gesorgt.

„Im Vergleich zum Januar 2021 hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt wesentlich verbessert. Vor einem Jahr waren 1.147 Menschen mehr arbeitslos gemeldet und die Arbeitslosenquote betrug 3,6 Prozent. Der Bestand an offenen Arbeitsstellen – aktuell 1.755 – liegt knapp 82 Prozent über dem Vorjahresniveau. Besonders erfreulich ist die Entwicklung mit Blick auf das Vorkrisenniveau, das im aktuellen Monat unterschritten wurde. Im Januar 2020 waren 2.640 Arbeitslose gemeldet und die Arbeitslosenquote betrug 2,6 Prozent. Der Stellenbestand ist höher als vor der Corona-Pandemie. Damals waren 1.513 offene Arbeitsstellen gemeldet“, so der Agenturleiter

Von den 2.522 arbeitslos gemeldeten Menschen waren 1.486 (plus 152 im Vergleich zum Vormonat) bei der Arbeitsagentur und 1.036 (plus 29 im Vergleich zum Vormonat) im Jobcenter gemeldet.

Dynamik am Arbeitsmarkt

Im Januar haben sich 882 Personen arbeitslos gemeldet, davon kamen 442 aus einer Beschäftigung. Im Gegenzug konnten 703 die Arbeitslosigkeit beenden, 211 davon nahmen eine Erwerbstätigkeit auf.

Kurzarbeit

Viele Unternehmen nutzen auch weiterhin das Kurzarbeitergeld um ihre Beschäftigten zu halten. Da die Betriebe bis zu drei Monate im Nachgang abrechnen können, liegen verlässliche Daten erst mit einem längeren zeitlichen Verzug vor. Der aktuelle Trend lässt sich am besten an den monatlich neu eingegangenen Anzeigen ablesen.

Die Zahl der Anzeigen über konjunkturelle Kurzarbeit ist von Dezember 2021 auf Januar 2022 zwar gesunken, aber die Zahl der Personen in Anzeigen ist wesentlich höher als noch im Dezember. Bis zum 26.01.22 gingen 37 neue Anzeigen für 2.600 Beschäftigte ein. Im Dezember wurden 39 Anzeigen für 228 Beschäftigte eingereicht.

Gemeldete Arbeitsstellen

Im Januar wurden 232 neue Arbeitsstellen gemeldet, 97 bzw. 29,5 Prozent weniger als im Dezember. Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist im Vergleich zum Vorjahr beinahe auf gleichem Niveau. Es wurden 4 Stellen bzw. 1,8 Prozent mehr gemeldet als vor einem Jahr.

Insgesamt befinden sich im Stellenpool 1.755 Arbeitsstellen, 790 oder 81,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei 77 Prozent der gemeldeten Stellen liegen die Anforderungen auf Fachkraftniveau und höher.

 „Der Arbeitsmarkt bietet auch künftig gute Chan­cen für qualifizierte Fachkräfte und diejenigen, die bereit sind, sich weiterzubilden. Für Ungelernte ist es wesentlich schwerer, auf dem Arbeitsmarkt dauerhaft unterzukommen. Ihnen empfehlen wir daher, sich vom Helfer zur Fachkraft weiterzubilden. Die Ar­beitsagentur fördert eine Qualifizierung nicht nur wäh­rend der Arbeitslosigkeit, sondern auch im Beschäftigungsverhältnis im Betrieb. Digitalisierung und Strukturwandel verändern die Berufsbilder, deshalb ist lebenslanges Lernen - auch für Fachkräfte - von immenser Wichtigkeit. Wir unterstützen Unternehmen und ihre Belegschaft, sich zu­kunftssicher aufzustellen und den Arbeitsplatz zu erhalten. Ein Beratungsgespräch mit der Agentur für Arbeit vor Ort lohnt sich in jedem Fall", wirbt Richard Paul.