29.10.2021 | Presseinfo Nr. 61

Herbstbelebung auf dem Arbeitsmarkt

• Arbeitslosenquote sinkt auf 2,0 Prozent
• Fachkräfte werden gesucht
• Anzeigen für Kurzarbeit nehmen zu
• Jahresbilanz zum Ausbildungsmarkt wird am 29. Oktober 2021 veröffentlicht

„Erwartungsgemäß ist die Zahl der Arbeitslosen im Oktober nochmals deutlich gesunken. Aktuell sind im Bezirk der Agentur für Arbeit Donauwörth mit den Landkreisen Dillingen, Donau-Ries, Günzburg und Neu-Ulm 6.224 Menschen arbeitslos gemeldet, das sind 761 weniger als im September und 2.349 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote liegt bei 2 Prozent, vor einem Monat lag sie bei 2,2 Prozent und im Oktober 2020 bei 2,7 Prozent.

Das Vorkrisen-Niveau haben wir zwar noch nicht ganz erreicht, wir nähern uns aber allmählich wieder an. Momentan liegen wir noch mit 482 Arbeitslosen über dem Wert aus dem Oktober 2019. Ebenso ist die aktuelle Arbeitslosenquote im Zweijahresvergleich nur um 0,1 Prozentpunkte höher. Abzuwarten bleibt allerdings, wie sich das weitere Pandemiegeschehen entwickelt. Auch die bestehenden Lieferengpässe in einigen Branchen könnten die momentan sehr positiven Tendenzen etwas bremsen“, berichtet Richard Paul, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth.

„Den stärksten Rückgang der Arbeitslosigkeit verzeichnen wir bei den jungen Menschen zwischen 15 und 25 Jahren. Arbeits-, Ausbildungs- und Studienbeginn bewirken ein sehr deutliches Minus von 301 bzw. 35,4 Prozent bei dieser Personengruppe. Derzeit sind noch 549 Jugendliche arbeitslos gemeldet“, so der Agenturleiter weiter.

Im Oktober haben sich 2.027 Personen arbeitslos gemeldet, davon kamen 852 aus einer Beschäftigung. Im Gegenzug konnten 2.804 die Arbeitslosigkeit beenden, 877 davon nahmen eine Erwerbstätigkeit auf und 858 traten in ein Ausbildungsverhältnis bzw. eine berufliche Bildungsmaßnahme ein.

Von den 6.224 arbeitslos gemeldeten Menschen waren 3.644 (minus 658 im Vergleich zum Vormonat, minus 2.455 zum Vorjahr) bei der Arbeitsagentur und 2.580 (minus 103 im Vergleich zum Vormonat; plus 106 zum Vorjahr) in den vier Jobcentern Donau-Ries, Dillingen, Günzburg und Neu-Ulm gemeldet.

Gemeldete Arbeitsstellen

Im Oktober wurden 1.209 neue Arbeitsstellen gemeldet, 140 bzw. 10,4 Prozent weniger als im September. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 163 Stellen (plus 15,6 Prozent) mehr gemeldet.

Arbeitsuchende können aus 6.038 freien Arbeitsstellen wählen. Dies sind 170 bzw. 2,9 Prozent mehr als im Vormonat. Der Stellenbestand liegt mit plus 2.350 bzw. 63,7 Prozent über dem Vorjahresniveau.

Über drei Viertel der offenen Stellen sind für Fachkräfte oder Akademiker ausgeschrieben. Dagegen hat beinahe die Hälfte der Arbeitslosen keine abgeschlossene Berufsausbildung.

 „Der Arbeitsmarkt bietet auch künftig gute Chan­cen für qualifizierte Fachkräfte und diejenigen, die bereit sind, sich weiterzubilden. Für Ungelernte ist es wesentlich schwerer, auf dem Arbeitsmarkt dauerhaft unterzukommen. Ihnen empfehlen wir daher, sich vom Helfer zur Fachkraft weiterzubilden. Die Ar­beitsagentur fördert eine Qualifizierung nicht nur wäh­rend der Arbeitslosigkeit, sondern auch im Beschäftigungsverhältnis im Betrieb.
Digitalisierung und Strukturwandel verändern die Berufsbilder, deshalb ist lebenslanges Lernen - auch für Fachkräfte - von immenser Wichtigkeit. Mit unseren Förderinstrumenten im Rahmen des Qualifizierungschancengesetzes können wir Unternehmen und ihre Belegschaft unterstützen, sich zu­kunftssicher aufzustellen und den Arbeitsplatz zu erhalten. Ein Beratungsgespräch mit der Agentur für Arbeit vor Ort lohnt sich in jedem Fall", wirbt Richard Paul.

Kurzarbeit

Viele Unternehmen nutzen auch weiterhin das Kurzarbeitergeld um ihre Beschäftigten zu halten. Da die Betriebe bis zu drei Monate im Nachgang abrechnen können, liegen verlässliche Daten erst mit einem längeren zeitlichen Verzug vor. Der aktuelle Trend lässt sich am besten an den monatlich neu eingegangenen Anzeigen ablesen.

Die Zahl der Anzeigen über konjunkturelle Kurzarbeit ist von September auf Oktober 2021 leicht gestiegen, auch die Zahl der Personen in Anzeigen ist deutlich höher als noch im September. Bis zum 24.10.2021 gingen 32 Anzeigen für 966 Beschäftigte ein. Im September wurden 29 Anzeigen für 591 Beschäftigte eingereicht.

Arbeitslose Arbeitslosenquote Oktober21 Arbeitslosenquote September21 Arbeitslosenquote Oktober20
Agenturbezirk Gesamt 6.224 2,0 2,2 2,7
Landkreis Dillingen 1.113 2,0 2,3 2,5

Landkreis Donau-Ries

1.314 1,6 2,0 2,3
Landkreis Günzburg 1.340 1,8 2,0 2,6
Landkreis Neu-Ulm 2.457 2,4 2,5 3,3

Landkreis Dillingen:

Arbeitslosenquote sinkt deutlich auf 2 Prozent

„Erwartungsgemäß ist die Zahl der Arbeitslosen im Oktober nochmals deutlich gesunken. Aktuell sind im Landkreis Dillingen 1.113 Menschen arbeitslos gemeldet, das sind 166 weniger als im September und 266 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote liegt bei 2 Prozent, vor einem Monat lag sie bei 2,3 Prozent und im Oktober 2020 bei 2,5 Prozent.

Das Vorkrisen-Niveau haben wir zwar noch nicht ganz erreicht, wir nähern uns aber allmählich wieder an. Momentan liegen wir noch mit 179 Arbeitslosen über dem Wert aus dem Oktober 2019. Ebenso ist die aktuelle Arbeitslosenquote im Zweijahresvergleich um 0,3 Prozentpunkte höher. Abzuwarten bleibt allerdings, wie sich das weitere Pandemiegeschehen entwickelt. Auch die bestehenden Lieferengpässe in einigen Branchen könnten die momentan sehr positiven Tendenzen etwas bremsen“, berichtet Richard Paul, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth.

„Den stärksten Rückgang der Arbeitslosigkeit verzeichnen wir bei den jungen Menschen zwischen 15 und 25 Jahren. Arbeits-, Ausbildungs- und Studienbeginn bewirken ein sehr deutliches Minus von 68 bzw. 42,5 Prozent bei dieser Personengruppe. Derzeit sind noch 92 Jugendliche arbeitslos gemeldet“, so der Agenturleiter weiter.

Im Oktober haben sich 337 Personen arbeitslos gemeldet, davon kamen 146 aus einer Beschäftigung. Im Gegenzug konnten 508 die Arbeitslosigkeit beenden, 138 davon nahmen eine Erwerbstätigkeit auf und 170 traten in ein Ausbildungsverhältnis bzw. eine berufliche Bildungsmaßnahme ein.

Von den 1.113 arbeitslos gemeldeten Menschen waren 636 (minus 131 im Vergleich zum Vormonat, minus 237 zum Vorjahr) bei der Arbeitsagentur und 477 (minus 35 im Vergleich zum Vormonat; minus 29 zum Vorjahr) im Jobcenter Dillingen gemeldet.

Gemeldete Arbeitsstellen

Im Oktober wurden 178 neue Arbeitsstellen gemeldet, 33 bzw. 15,6 Prozent weniger als im September. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 32 Stellen (plus 21,9 Prozent) mehr gemeldet.

Arbeitsuchende können aus 902 freien Arbeitsstellen wählen. Dies sind 40 bzw. 4,6 Prozent mehr als im Vormonat. Der Stellenbestand liegt mit plus 323 bzw. 55,8 Prozent über dem Vorjahresniveau.

Im Landkreis Dillingen wurde sowohl beim Stellenneuzugang als auch beim Bestand das Vorkrisenniveau überschritten. So meldeten die Betriebe im Oktober 2019 beispielsweise 144 neue Stellen und wir hatten 723 Arbeitsstellen im Bestand.

Personal wird besonders in folgenden Berufsbereichen gesucht: Lagerwirtschaft, Verkauf, Maschinenbau, Schweißtechnik, Bauelektrik, spanenden Metallbearbeitung, Altenpflege, Büro- und Sekretariatskräfte, Kraftfahrzeugtechnik und Maschinen- und Anlagenführer.

Fast 80 Prozent der offenen Stellen sind für Fachkräfte oder Akademiker ausgeschrieben. Dagegen hat beinahe die Hälfte der Arbeitslosen keine abgeschlossene Berufsausbildung.

 „Der Arbeitsmarkt bietet auch künftig gute Chan­cen für qualifizierte Fachkräfte und diejenigen, die bereit sind, sich weiterzubilden. Für Ungelernte ist es wesentlich schwerer, auf dem Arbeitsmarkt dauerhaft unterzukommen. Ihnen empfehlen wir daher, sich vom Helfer zur Fachkraft weiterzubilden. Die Ar­beitsagentur fördert eine Qualifizierung nicht nur wäh­rend der Arbeitslosigkeit, sondern auch im Beschäftigungsverhältnis im Betrieb.
Digitalisierung und Strukturwandel verändern die Berufsbilder, deshalb ist lebenslanges Lernen - auch für Fachkräfte - von immenser Wichtigkeit. Mit unseren Förderinstrumenten im Rahmen des Qualifizierungschancengesetzes können wir Unternehmen und ihre Belegschaft unterstützen, sich zu­kunftssicher aufzustellen und den Arbeitsplatz zu erhalten. Ein Beratungsgespräch mit der Agentur für Arbeit vor Ort lohnt sich in jedem Fall", wirbt Richard Paul.

Kurzarbeit

Viele Unternehmen nutzen auch weiterhin das Kurzarbeitergeld um ihre Beschäftigten zu halten.

Da die Betriebe bis zu drei Monate im Nachgang abrechnen können, liegen verlässliche Daten erst mit einem längeren zeitlichen Verzug vor. Der aktuelle Trend lässt sich am besten an den monatlich neu eingegangenen Anzeigen ablesen.

Die Zahl der Anzeigen über konjunkturelle Kurzarbeit ist von September auf Oktober 2021 leicht gestiegen. Bis zum 24.10.21 wurden im Landkreis Dillingen für den Oktober 4 Anzeigen von Arbeitgebern für 8 Beschäftigte eingereicht. Im September gingen keine Anzeigen ein.        

Landkreis Donau-Ries:

Arbeitslosenquote sinkt deutlich auf 1,6 Prozent

„Erwartungsgemäß ist die Zahl der Arbeitslosen im Oktober nochmals deutlich gesunken. Aktuell sind im Landkreis Donau-Ries 1.314 Menschen arbeitslos gemeldet, das sind 314 weniger als im September und 482 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote liegt bei 1,6 Prozent, vor einem Monat lag sie bei 2 Prozent und im Oktober 2020 bei 2,3 Prozent.

Das Vorkrisen-Niveau haben wir zwar noch nicht ganz erreicht, wir nähern uns aber allmählich wieder an. Momentan liegen wir noch mit 99 Arbeitslosen über dem Wert aus dem Oktober 2019.  Ebenso ist die aktuelle Arbeitslosenquote im Zweijahresvergleich nur um 0,1 Prozentpunkte höher. Abzuwarten bleibt allerdings, wie sich das weitere Pandemiegeschehen entwickelt. Auch die bestehenden Lieferengpässe in einigen Branchen könnten die momentan sehr positiven Tendenzen etwas bremsen“, berichtet Richard Paul, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth.

„Den stärksten Rückgang der Arbeitslosigkeit verzeichnen wir bei den jungen Menschen zwischen 15 und 25 Jahren. Arbeits-, Ausbildungs- und Studienbeginn bewirken ein sehr deutliches Minus von 160 bzw. 53,3 Prozent bei dieser Personengruppe. Derzeit sind noch 140 Jugendliche arbeitslos gemeldet“, so der Agenturleiter weiter.

Im Oktober haben sich 411 Personen arbeitslos gemeldet, davon kamen 169 aus einer Beschäftigung. Im Gegenzug konnten 725 die Arbeitslosigkeit beenden, 223 davon nahmen eine Erwerbstätigkeit auf und 262 traten in ein Ausbildungsverhältnis bzw. eine berufliche Bildungsmaßnahme ein.

Von den 1.314 arbeitslos gemeldeten Menschen waren 759 (minus 276 im Vergleich zum Vormonat, minus 528 zum Vorjahr) bei der Arbeitsagentur und 555 (minus 38 im Vergleich zum Vormonat; plus 46 zum Vorjahr) im Jobcenter Donau-Ries gemeldet.

Gemeldete Arbeitsstellen

Im Oktober wurden 303 neue Arbeitsstellen gemeldet, 3 bzw. 1 Prozent mehr als im September. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 38 Stellen (plus 14,3 Prozent) mehr gemeldet.

Arbeitsuchende können aus 1.551 freien Arbeitsstellen wählen. Dies sind 31 bzw. 2 Prozent mehr als im Vormonat. Der Stellenbestand liegt mit plus 378 bzw. 32,2 Prozent über dem Vorjahresniveau.

Insgesamt gesehen ist der Stellenmarkt weiter auf Erholungskurs, das Vorkrisenniveau ist aber in unserer Region noch nicht erreicht. So wurden im Oktober 2019 beispielsweise 413 Stellen neu gemeldet und wir hatten 1.659 Arbeitsstellen im Bestand.

Personal wird besonders in folgenden Berufsbereichen gesucht: Verkauf, Lagerwirtschaft, Büro- und Sekretariatskräfte, Berufskraftfahrer (Güterverkehr/LKW), Maschinen- und Anlagenführung, Bauelektrik, Kraftfahrzeugtechnik, Maschinen- und Betriebstechnik, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik und Kranführer/Bediener Hebeeinrichtungen.

84 Prozent der offenen Stellen sind für Fachkräfte oder Akademiker ausgeschrieben. Dagegen hat beinahe die Hälfte der Arbeitslosen keine abgeschlossene Berufsausbildung.

 „Der Arbeitsmarkt bietet auch künftig gute Chan­cen für qualifizierte Fachkräfte und diejenigen, die bereit sind, sich weiterzubilden. Für Ungelernte ist es wesentlich schwerer, auf dem Arbeitsmarkt dauerhaft unterzukommen. Ihnen empfehlen wir daher, sich vom Helfer zur Fachkraft weiterzubilden. Die Ar­beitsagentur fördert eine Qualifizierung nicht nur wäh­rend der Arbeitslosigkeit, sondern auch im Beschäftigungsverhältnis im Betrieb.
Digitalisierung und Strukturwandel verändern die Berufsbilder, deshalb ist lebenslanges Lernen - auch für Fachkräfte - von immenser Wichtigkeit. Mit unseren Förderinstrumenten im Rahmen des Qualifizierungschancengesetzes können wir Unternehmen und ihre Belegschaft unterstützen, sich zu­kunftssicher aufzustellen und den Arbeitsplatz zu erhalten. Ein Beratungsgespräch mit der Agentur für Arbeit vor Ort lohnt sich in jedem Fall", wirbt Richard Paul.

Kurzarbeit

Viele Unternehmen nutzen auch weiterhin das Kurzarbeitergeld um ihre Beschäftigten zu halten.

Da die Betriebe bis zu drei Monate im Nachgang abrechnen können, liegen verlässliche Daten erst mit einem längeren zeitlichen Verzug vor. Der aktuelle Trend lässt sich am besten an den monatlich neu eingegangenen Anzeigen ablesen.

Die Zahl der Anzeigen über konjunkturelle Kurzarbeit ist auf dem gleichen Niveau wie im September, die Zahl der Personen in Anzeigen etwas niedriger als noch im September. Bis zum 24.10.2021 gingen 12 Anzeigen für 316 Beschäftigte ein. Im September wurden 12 Anzeigen für 342 Beschäftigte eingereicht.

Landkreis Günzburg:

Arbeitslosenquote sinkt deutlich auf 1,8 Prozent

„Erwartungsgemäß ist die Zahl der Arbeitslosen im Oktober nochmals deutlich gesunken. Aktuell sind im Landkreis Günzburg 1.340 Menschen arbeitslos gemeldet, das sind 151 weniger als im September und 632 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote liegt bei 1,8 Prozent, vor einem Monat lag sie bei 2 Prozent und im Oktober 2020 bei 2,6 Prozent.

Das Vorkrisen-Niveau ist zwar noch nicht ganz erreicht, wir haben aber im Zweijahresvergleich fast aufgeholt. Momentan sind noch 23 Arbeitslose mehr gemeldet als im Oktober 2019. Die Arbeitslosenquote lag damals ebenfalls bei 1,8 Prozent. Abzuwarten bleibt allerdings, wie sich das weitere Pandemiegeschehen entwickelt. Auch die bestehenden Lieferengpässe in einigen Branchen könnten die momentan sehr positiven Tendenzen etwas bremsen“, berichtet Richard Paul, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth.

„Den stärksten Rückgang der Arbeitslosigkeit verzeichnen wir bei den jungen Menschen zwischen 15 und 25 Jahren. Arbeits-, Ausbildungs- und Studienbeginn bewirken ein deutliches Minus von 52 bzw. 31,5 Prozent bei dieser Personengruppe. Derzeit sind noch 113 Jugendliche arbeitslos gemeldet“, so der Agenturleiter weiter.

Im Oktober haben sich 428 Personen arbeitslos gemeldet, davon kamen 169 aus einer Beschäftigung. Im Gegenzug konnten 585 die Arbeitslosigkeit beenden, 207 davon nahmen eine Erwerbstätigkeit auf und 165 traten in ein Ausbildungsverhältnis bzw. eine berufliche Bildungsmaßnahme ein.

Von den 1.340 arbeitslos gemeldeten Menschen waren 845 (minus 169 im Vergleich zum Vormonat, minus 690 zum Vorjahr) bei der Arbeitsagentur und 495 (plus 18 im Vergleich zum Vormonat; plus 58 zum Vorjahr) im Jobcenter Günzburg gemeldet.

Gemeldete Arbeitsstellen

Im Oktober wurden 353 neue Arbeitsstellen gemeldet, 14 bzw. 4,1 Prozent mehr als im September. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 58 Stellen (plus 19,7 Prozent) mehr gemeldet.

Arbeitsuchende können aus 1.641 freien Arbeitsstellen wählen. Dies sind 80 bzw. 5,1 Prozent mehr als im Vormonat. Der Stellenbestand liegt mit plus 665 bzw. 68,1 Prozent über dem Vorjahresniveau.

Insgesamt gesehen ist der Stellenmarkt weiter auf Erholungskurs, das Vorkrisenniveau ist aber in unserer Region noch nicht erreicht. So wurden im Oktober 2019 beispielsweise 382 Stellen neu gemeldet und wir hatten 1.680 Arbeitsstellen im Bestand.

Personal wird besonders in folgenden Berufsbereichen gesucht: Lagerwirtschaft, Metallbearbeitung Post- und Zustelldienste, Schweißtechnik, Verkauf, Kranführer / Bediener Hebeeinrichtungen, Papier- und Verpackungstechnik, Maschinenbau, Maschinen- und Anlagenführer und Metallbau.

Fast 70 Prozent der offenen Stellen sind für Fachkräfte oder Akademiker ausgeschrieben. Dagegen hat die Hälfte der Arbeitslosen keine abgeschlossene Berufsausbildung.

 „Der Arbeitsmarkt bietet auch künftig gute Chan­cen für qualifizierte Fachkräfte und diejenigen, die bereit sind, sich weiterzubilden. Für Ungelernte ist es wesentlich schwerer, auf dem Arbeitsmarkt dauerhaft unterzukommen. Ihnen empfehlen wir daher, sich vom Helfer zur Fachkraft weiterzubilden. Die Ar­beitsagentur fördert eine Qualifizierung nicht nur wäh­rend der Arbeitslosigkeit, sondern auch im Beschäftigungsverhältnis im Betrieb.
Digitalisierung und Strukturwandel verändern die Berufsbilder, deshalb ist lebenslanges Lernen - auch für Fachkräfte - von immenser Wichtigkeit. Mit unseren Förderinstrumenten im Rahmen des Qualifizierungschancengesetzes können wir Unternehmen und ihre Belegschaft unterstützen, sich zu­kunftssicher aufzustellen und den Arbeitsplatz zu erhalten. Ein Beratungsgespräch mit der Agentur für Arbeit vor Ort lohnt sich in jedem Fall", wirbt Richard Paul.

Kurzarbeit

Viele Unternehmen nutzen auch weiterhin das Kurzarbeitergeld um ihre Beschäftigten zu halten. Da die Betriebe bis zu drei Monate im Nachgang abrechnen können, liegen verlässliche Daten erst mit einem längeren zeitlichen Verzug vor. Der aktuelle Trend lässt sich am besten an den monatlich neu eingegangenen Anzeigen ablesen.

Die Zahl der Anzeigen über konjunkturelle Kurzarbeit ist von September auf Oktober 2021 leicht gestiegen, die Zahl der Personen in Anzeigen ist deutlich höher als noch im September. Bis zum 24.10.2021 gingen 7 Anzeigen für 130 Beschäftigte ein. Im September wurden 5 Anzeigen für 70 Beschäftigte eingereicht.

Landkreis Neu-Ulm

Arbeitslosenquote sinkt leicht auf 2,4 Prozent

„Erwartungsgemäß ist die Zahl der Arbeitslosen im Oktober nochmals gesunken. Aktuell sind im Landkreis Neu-Ulm 2.457 Menschen arbeitslos gemeldet, das sind 130 weniger als im September und 969 weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote liegt bei 2,4 Prozent, vor einem Monat lag sie bei 2,5 Prozent und im Oktober 2020 bei 3,3 Prozent.

Das Vorkrisen-Niveau haben wir zwar noch nicht ganz erreicht, wir nähern uns aber allmählich wieder an. Momentan liegen wir mit 183 Arbeitslosen über dem Wert aus dem Oktober 2019.  Ebenso ist die aktuelle Arbeitslosenquote im Zweijahresvergleich noch um 0,2 Prozentpunkte höher. Abzuwarten bleibt allerdings, wie sich das weitere Pandemiegeschehen entwickelt. Auch die bestehenden Lieferengpässe in einigen Branchen könnten die momentan positiven Tendenzen etwas bremsen“, berichtet Richard Paul, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth.

„Den stärksten Rückgang der Arbeitslosigkeit verzeichnen wir bei den jungen Menschen zwischen 15 und 25 Jahren. Arbeits-, Ausbildungs- und Studienbeginn bewirken ein Minus von 21 bzw. 9,3 Prozent bei dieser Personengruppe. Derzeit sind noch 204 Jugendliche arbeitslos gemeldet“, so der Agenturleiter weiter.

Im Oktober haben sich 851 Personen arbeitslos gemeldet, davon kamen 368 aus einer Beschäftigung. Im Gegenzug konnten 986 die Arbeitslosigkeit beenden, 309 davon nahmen eine Erwerbstätigkeit auf 261 traten in ein Ausbildungsverhältnis bzw. eine berufliche Bildungsmaßnahme ein.

Von den 2.457 arbeitslos gemeldeten Menschen waren 1.404 (minus 82 im Vergleich zum Vormonat, minus 1.000 zum Vorjahr) bei der Arbeitsagentur und 1.053 (minus 48 im Vergleich zum Vormonat; plus 31 zum Vorjahr) im Jobcenter Neu-Ulm gemeldet.

Gemeldete Arbeitsstellen

Im Oktober wurden 375 neue Arbeitsstellen gemeldet, 124 bzw. 24,8 Prozent weniger als im September. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 35 Stellen (plus 10,3 Prozent) mehr gemeldet.

Arbeitsuchende können aus 1.944 freien Arbeitsstellen wählen. Dies sind 19 bzw. 1 Prozent mehr als im Vormonat. Der Stellenbestand liegt mit 984 bzw. 102,5 Prozent über dem Vorjahresniveau.

Insgesamt gesehen ist der Stellenmarkt weiter auf Erholungskurs, das Vorkrisenniveau wurde aber in unserer Region bisher nur beim Stellenbestand überschritten. So waren im Oktober 2019 beispielsweise 1.936 Angebote im Stellenpool. Neu gemeldet wurden damals 392 Arbeitsangebote.

Personal wird besonders in folgenden Berufsbereichen gesucht: Lagerwirtschaft, Verkauf, Berufskraftfahrer (Güterverkehr/LKW), Mechatronik, spanenden Metallbearbeitung, Kranführer/Bediener Hebeeinrichtungen, Maschinenbau, Metallbearbeitung, Kinderbetreuung und -erziehung und Köche/Köchinnen.

77 Prozent der offenen Stellen sind für Fachkräfte oder Akademiker ausgeschrieben. Dagegen haben 45 Prozent der Arbeitslosen keine abgeschlossene Berufsausbildung.

 „Der Arbeitsmarkt bietet auch künftig gute Chan­cen für qualifizierte Fachkräfte und diejenigen, die bereit sind, sich weiterzubilden. Für Ungelernte ist es wesentlich schwerer, auf dem Arbeitsmarkt dauerhaft unterzukommen. Ihnen empfehlen wir daher, sich vom Helfer zur Fachkraft weiterzubilden. Die Ar­beitsagentur fördert eine Qualifizierung nicht nur wäh­rend der Arbeitslosigkeit, sondern auch im Beschäftigungsverhältnis im Betrieb.
Digitalisierung und Strukturwandel verändern die Berufsbilder, deshalb ist lebenslanges Lernen - auch für Fachkräfte - von immenser Wichtigkeit. Mit unseren Förderinstrumenten im Rahmen des Qualifizierungschancengesetzes können wir Unternehmen und ihre Belegschaft unterstützen, sich zu­kunftssicher aufzustellen und den Arbeitsplatz zu erhalten. Ein Beratungsgespräch mit der Agentur für Arbeit vor Ort lohnt sich in jedem Fall", wirbt Richard Paul.

Kurzarbeit

Viele Unternehmen nutzen auch weiterhin das Kurzarbeitergeld um ihre Beschäftigten zu halten.

Da die Betriebe bis zu drei Monate im Nachgang abrechnen können, liegen verlässliche Daten erst mit einem längeren zeitlichen Verzug vor. Der aktuelle Trend lässt sich am besten an den monatlich neu eingegangenen Anzeigen ablesen.

Die Zahl der Anzeigen über konjunkturelle Kurzarbeit ist auf dem gleichen Niveau wie im September, die Zahl der Personen in Anzeigen allerdings deutlich höher als noch im September. Bis zum 24.10.2021 gingen 9 Anzeigen für 512 Beschäftigte ein. Im September wurden 9 Anzeigen für 122 Beschäftigte eingereicht.