18.05.2020 | Presseinfo Nr. 36

Arbeitsagentur, Familienkasse und Jobcenter setzen weiter auf Telefon- und Onlinezugang

Gemeinsame Presseinformation

Gesundheitsschutz hat weiterhin oberste Priorität

Seit dem 18. März sind die Arbeitsagentur, die Familienkasse und das Jobcenter Dortmund aufgrund der aktuellen Corona-Situation dazu übergegangen, die Anliegen ihrer Kundinnen und Kunden telefonisch und online zu klären und dadurch die persönlichen Kontakte zu reduzieren. Dieser Weg wird auch für die kommenden Wochen beibehalten.

Kundinnen und Kunden können Anliegen weiter online und am Telefon klären

Für die Institutionen hat sich das Vorgehen unter dem Aspekt des Gesundheitsschutzes sowohl für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch für Kundinnen und Kunden bewährt. Um gut erreichbar zu sein, wird zusätzliches Personal, zum Beispiel aus der Arbeitsvermittlung, in der telefonischen Beratung eingesetzt.

Persönliche Vorsprachen nur in Ausnahmefällen

In den kommenden Wochen planen die Arbeitsagentur, die Familienkasse und das Jobcenter, im Einzelfall wieder terminierte Gespräche anzubieten. Dafür werden in den Dienststellen derzeit die Räumlichkeiten umgebaut und mit zusätzlichen Serviceschaltern, die die hygienischen Standards zum Gesundheitsschutz erfüllen, ausgestattet.

Nach wie vor können die Kundinnen und Kunden nahezu alle Anliegen telefonisch oder online erledigen. Persönliche Gespräche vor Ort sollen in dringenden Fällen jedoch wieder ermöglicht, wenn es beispielsweise rechtlich zwingende Gründe dafür gibt. In diesen Fällen vereinbart das Jobcenter, die Familienkasse und die Arbeitsagentur mit den Kundinnen bzw. Kunden einen Termin.

Ansonsten gilt: Alle Regelungen, die seit dem 18. März gelten, haben weiterhin Bestand. Eine Arbeitslosmeldung kann bis auf Weiteres auch telefonisch erfolgen und wird gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt persönlich nachgeholt. Anträge auf Geldleistungen können online unter arbeitsagentur.de gestellt werden.

Auszahlung von Geldleistungen hat höchste Priorität

Agenturchefin Heike Bettermann: „Wir sind weiter für unsere Kundinnen und Kunden da – auch wenn die Türen geschlossen sind. Unsere wichtigste Aufgabe in diesen Zeiten bleibt die zuverlässige Zahlung von Geldleistungen, um Existenzen zu sichern. Dazu gehören neben dem Kurzarbeitergeld, dem Arbeitslosengeld und der Grundsicherung auch alle Leistungen der Familienkasse. Dafür bündeln wir auch weiterhin unsere Kapazitäten.“

Die Geschäftsführerin des Jobcenters, Dr. Regine Schmalhorst, ergänzt: „Die digitalen und telefonischen Wege zu uns werden gut angenommen. Der Informationsaustausch funktioniert zuverlässig, so ist die finanzielle Versorgung unserer Kundinnen und Kunden sichergestellt. In der aktuellen Lage gilt es, besonnen und verantwortungsvoll zu handeln. Daher werden wir zunächst ausschließlich absolut erforderliche Kontakte unter besonderen Vorkehrungen des Gesundheitsschutzes stattfinden lassen.“

Rufen Sie gerne an!

Arbeitsagentur (Mo - Fr: 8.00 bis 18.00 Uhr):

Für Arbeitnehmer und Arbeitslose (auch für Arbeitslosmeldungen)
0231 / 842 2288
0800 / 4 5555 00 (gebührenfrei)

für Arbeitgeber (auch in Anfragen zum Kurzarbeitergeld)
0231  / 842 1666
0800 / 4 5555 20 (gebührenfrei)

Jugendberufshaus Dortmund (U25):
0231 / 842 - 9800 (Hotline)
0231 / 842 - 9869 (zur Terminvereinbarung bei der Berufsberatung)

 

Familienkasse (Mo - Fr: 8.00 bis 18.00 Uhr):
0800 / 4 5555 30 (bei Fragen zu Leistungen der FamKa, auch in Fragen zum Notfall KiZ)

Jobcenter (Mo – Do. 8.00 bis 15.00 Uhr / Fr 8.00 bis 13.00 Uhr)
0231 / 842 - 1177 (Leistung/Geld)
0231 / 842 - 1488 (Arbeitsvermittlung/Maßnahmen)
0231 / 842 - 1110 (Service-Center)