03.12.2020 | Presseinfo Nr. 60

Dortmunder Ausbildungsmarktbilanz in der Verlängerung

Gemeinsame Presseinformation zum Dortmunder Ausbildungsmarkt 2019/2020

Dortmund, 03.12.2020 –  Am 30. September endete offiziell das Ausbildungsjahr 2019/2020. Die Auswirkungen der Pandemie haben die Situation auf dem Ausbildungsmarkt in diesem Jahr deutlich geprägt. In der Zeit des Lockdowns von März bis Juni wurden deutlich weniger Ausbildungsstellen gemeldet und weniger Ausbildungsverträge bei den Kammern eingetragen, auch ging die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber um eine Ausbildungsstelle bei der Agentur für Arbeit deutlich zurück. Noch bieten sich Möglichkeiten auch jetzt zum Ende des Jahres in eine Ausbildung zu starten. Die Bilanz des Ausbildungsjahres 2019/2020 stellten Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer, DGB und Agentur für Arbeit heute gemeinsam vor.


Zum Ende des Ausbildungsjahres 2019/2020 verbucht die Agentur für Arbeit sowohl einen Rückgang der gemeldeten betrieblichen Ausbildungsstellen als auch der gemeldeten Bewerberinnen und Bewerber im Vergleich zum Vorjahr. Zum Stichtag Ende September 2020 waren knapp 500 Ausbildungsstellen noch unbesetzt.

Die Auswirkungen der Corona Pandemie auf dem Ausbildungsmarkt sind deutlich spürbar. Die Ausgleichsprozesse wurden stark verlangsamt, sind im Frühjahr teilweise ganz zum Erliegen gekommen. Ab Juli kam dann wieder mehr Bewegung in den Markt. Das Engagement und die Bereitschaft der Betriebe, trotz aller Unsicherheiten an Ausbildung festzuhalten und den jungen Menschen auch jetzt noch den verspäteten Eintritt in Ausbildung zu ermöglichen, ist hoch. Die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber haben nicht vergessen, dass ihnen vor der Corona-Krise die Fachkräfte fehlten und wissen um die demografische Herausforderung der kommenden Jahre.

Die Jugendlichen sollten jetzt nicht aufgeben, sich noch für eine Ausbildung zu bewerben. Die Beratungsmöglichkeiten im Jugendberufshaus Dortmund sind weiter ausgebaut worden – telefonisch, per Videoberatung oder auch terminiert persönlich. Jeder junge Erwachsene hat auch noch zum jetzigen Zeitpunkt seine Chance für den Start in die berufliche Zukunft in 2020.

Diese Bilanz zogen Michael Ifland, Geschäftsführer Berufliche Bildung und Fachkräftesicherung der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund, Olesja Mouelhi-Ort, Geschäftsführerin der Handwerkskammer (HWK) Dortmund, Jutta Reiter, Geschäftsführerin der DGB-Region Dortmund-Hellweg sowie Heike Bettermann, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Dortmund.

Industrie- und Handelskammer Dortmund

„Leider hat die Corona-Pandemie das Einstellungs- und Bewerbungsverfahren völlig auf den Kopf gestellt. Wir hatten bis vor ein paar Wochen die Hoffnung, dass unser relativ großes Minus von 16,1 % bei den neu eingetragenen Ausbildungsverträgen noch weniger wird. Leider hat sich das nicht bestätigt. Gerade die Branchen wie Gastgewerbe, Veranstaltungen, Einzelhandel sowie die Metall- und Elektroindustrie die durch Corona und dadurch bedingte Kurzarbeit stark betroffen sind, haben aktuell auch ihre Ausbildungsaktivitäten runtergefahren. Allerdings haben unsere Branchenumfragen deutlich gezeigt, dass das Ausbildungsengagement nicht strukturell reduziert wird, sondern einzig und allein der Sondersituation durch Corona geschuldet ist. Hoffnung macht uns auch, dass unsere neuen Angebote, etwa das digitale Azubi-Speed-Dating oder unsere virtuelle Ausbildungsmesse ‚AzuBeYou', gut angenommen wurden. Außerdem konnten wir im September den insgesamt 50.000. Ausbildungsvertrag in den vergangenen zehn Jahren verzeichnen“, sagt Michael Ifland, IHK-Geschäftsführer für Berufliche Bildung und Fachkräftesicherung.

Handwerkskammer Dortmund,

Olesja Mouelhi-Ort, Geschäftsführerin der HWK Dortmund. kommentiert:

„Die duale Ausbildung im Handwerk ist durch die Corona-Pandemie leider rückläufig. Aktuell haben wir im Kammerbezirk 3575 neu eingetragene Lehrverhältnisse – das sind 12,5 Prozent weniger als vor einem Jahr (Stichtag: 30. November). Im Großraum Dortmund sieht es mit -11,9 Prozent etwas besser aus: 745 neue Lehrverträge gegenüber 846 im Vorjahr.“

Das größte Problem seien die Kontaktbeschränkungen, die es Betrieben und Bewerbern gerade in der Zeit des Lockdowns im Frühjahr, aber auch in diesen Wochen wieder sehr schwer machten, zueinander zu finden. „Wir haben schnell reagiert und zahlreiche digitale Angebote unterbreitet, zum Beispiel virtuelle Messen und Speed-Datings, Beratungen via WhatsApp oder Checks der Bewerbungsunterlagen. Komplett ersetzen konnten und können wir die Veranstaltungen, die wegen Corona bis jetzt ausfallen mussten, trotz aller Anstrengungen aber nicht“, so Mouelhi-Ort.

An der Ausbildungsbereitschaft der Betriebe mangele es indes nicht, betont sie. Das habe sich in einer Sonderumfrage zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie kürzlich noch einmal klar gezeigt. Doch bei den jungen Leuten, den potentiellen Bewerbern, sei die Verunsicherung groß. „Berufsorientierung konnte nicht wie sonst stattfinden, Praktika fielen weg, es gab kaum persönliche Begegnungen. Und jetzt, wo das Jahr fast vorbei ist, denken die allermeisten, dass nichts mehr geht. Das stimmt aber nicht! Man kann auch im Dezember oder Januar noch mit einer Ausbildung anfangen. Jeder, der eine qualifizierte Ausbildung zur Fachkraft absolvieren will, sollte sich bewerben. Auch jetzt ist noch Vieles möglich!“

29 Ausbildungsplätze seien derzeit noch unbesetzt im Großraum Dortmund, 130 im gesamten Kammerbezirk. Gesucht würden vor allem Auszubildende für die Gewerke Fachverkäufer*in im Lebensmittelhandwerk (Bäckerei), Maler*in und Lackierer*in, Raumausstatter*in sowie Elektroniker*in. Mouelhi-Ort: „Ich empfehle einen Blick in unsere Lehrstellenbörse. Die Auswahl ist groß, selbst in besonders beliebten Berufen. Und wer Beratung oder konkrete Unterstützung sucht, ob nun Bewerber oder Betriebe, kann sich jederzeit gern unter 0231 5493-333 mit unseren Ausbildungsberatern oder Lehrstellenvermittlern in Verbindung setzen. Lassen Sie uns gemeinsam alles dafür tun, möglichst vielen jungen Menschen noch eine Chance zu geben. Gute Fachkräfte gewinnt man am besten durch gute Ausbildung.“          

DGB Dortmund

„Corona hat vielen jungen Menschen die beruflichen Planungen ganz kräftig vereitelt.  Ich befürchte einen dauerhaften Substanzverlust an Ausbildungsstellen in der beruflichen Bildung, der uns noch schwer treffen wird. Sehr viele betriebliche Fachkräfte werden in den nächsten Jahren in den Ruhestand gehen, alles Menschen, die nicht einfach durch Absolventen mit theoretischer Schul- oder Hochschulausbildung ersetzt werden können. Da braucht es betriebliche Erfahrung, wie sie mit der dualen Berufsausbildung erworben werden. Auch die Zahl der Altbewerber steigt wieder an und das ist nicht nur eine Folge der Pandemie. Schon vor Corona bildete nur noch jedes fünfte Unternehmen aus. Darum braucht es aus gewerkschaftlicher Sicht einen Fonds über, den betriebliche und außerbetriebliche Ausbildung finanziert wird und zwar von all den Unternehmen, die sich in Punkto Fachkräfte einfach am Markt bedienen wollen “, sagt Jutta Reiter, Geschäftsführerin der DGB-Region Dortmund-Hellweg.

Agentur für Arbeit Dortmund

„Wir befinden uns auf der Zielgeraden im fünften Quartal. Vermittlungs- und Entscheidungs-prozesse sind in der finalen Phase. Corona hat vieles verändert, und nach hinten verschoben. Das heißt, es bieten sich auch jetzt noch, drei Monate nach traditionellem Ausbildungsbeginn, Chancen. Ich begrüße ausdrücklich die Bereitschaft derjenigen Betriebe, die trotz aller Unsicherheiten an Ausbildung festhalten und jungen Menschen noch einen verspäteten Eintritt in Ausbildung ermöglichen. Bewerberinnen und Bewerber sollten nicht aufgeben, sich weiter bewerben und sich dabei auch für Ausbildungsberufe jenseits ihres Traumberufes öffnen. Denn eines hat auch Corona nicht verändert: Die Vorstellungen der jungen Menschen und die Anforderungen der Unternehmen klaffen immer noch allzu oft auseinander“, sagt Heike Bettermann, Chefin der Arbeitsagentur Dortmund.

“Wichtig ist es, sich bei Fragen an die Berufsberatung im Jugendberufshaus zu wenden. Wir sind für die jungen Menschen da, und haben für alle ein Angebot. Neben einer dualen Berufsausbildung bieten sich auch jetzt noch vielfältige Alternativen. Allein 500 Jugendliche haben in diesem Herbst ein berufsvorbereitendes Angebot des Jugendberufshauses begonnen, das sind fast ein Viertel mehr als im Vorjahr.

Auch die Berufskollegs sind vom Schulministerium aufgefordert, sich organisatorisch, pädagogisch und didaktisch auf einen späteren Ausbildungsbeginn einzustellen. Wenn wir, die lokalen Partner und Partnerinnen am Ausbildungsmarkt, gemeinsam an einem Strang ziehen, dann können wir den durch die Pandemie entstandenen Rückstand in der Nachvermittlungszeit noch weiter aufholen.

An die jungen Menschen, die nun auf einen Ausbildungsstart 2021 setzen, appellieren wir, sich frühzeitig zu kümmern und schon jetzt Kontakt zum Jugendberufshaus aufzunehmen. Dies gilt gleichermaßen auch für die Betriebe. Wer sich zu spät entscheidet, der findet am Ende nicht den passenden Bewerber oder Bewerberin“, so Bettermann.

Zahlen, Daten, Hintergründe

Bewerberinnen und Bewerber

Weniger Schülerinnen und Schüler haben 2020 die Schule verlassen

Vom 1. Oktober 2019 bis 30. September 2020 meldeten sich bei der Berufsberatung im Jugendberufshaus Dortmund insgesamt 3.858 junge Frauen und junge Männer, die eine duale Ausbildung suchten, 508 oder 11,6 Prozent weniger als im Vorjahr.

655 Jugendliche hatten bis zum Ende des Berichtsjahres eine Alternative wie zum Beispiel einen weiteren Schulbesuch, einen Freiwilligendienst oder sich für eine Erwerbstätigkeit entschieden. Ungeachtet der Möglichkeiten, die sie haben, suchen diese Bewerberinnen und Bewerber grundsätzlich weiter nach einer Ausbildungsstelle, der sie den Vorzug geben würden.

Die Corona Pandemie hatte zu einem zwischenzeitlichen Stillstand auf dem Ausbildungsmarkt geführt. Berufsorientierungsprozesse sind im Frühjahr und Sommer weitestgehend zum Erliegen gekommen. Orientierungsmessen und -veranstaltungen haben nicht stattgefunden, Schülerinnen und Schüler konnten keine Praktika in den Betrieben absolvieren, Infotage und Tage der offenen Tür sind ausgefallen. Eine allgemeine Verunsicherung und Zurückhaltung ist unter den Jugendlichen deutlich spürbar. Entscheidungen werden vertagt. Viele setzen auf das kommende Jahr 2021.

Der Bewerberrückgang ist aber nicht allein auf Covid-19 zurückzuführen. So gingen auch die Schülerentlasszahlen deutlich zurück. Im Vergleich zum Vorjahr haben 2020 365 Schülerinnen und Schüler weniger die allgemeinbildenden Schulen und Berufskollegs verlassen. Dies entspricht einem Rückgang um gut 4 Prozent.

140 Bewerberinnen und Bewerber hatten zum Ende des Berichtsjahres weder eine Ausbildungsstelle noch eine Alternative. Doch auch nach dem offiziellen Ende des Ausbildungsjahres Ende September ist es noch möglich, in Ausbildung einzusteigen. Die Berufsberater und Beraterinnen arbeiteten im Oktober und November mit großem Engagement zusammen mit den Partnern und Partnerinnen im Ausbildungskonsens daran, auch diesen Jugendlichen noch eine berufliche Perspektive zu bieten. So reduzierte sich die Zahl der unversorgten Bewerber in der Nachvermittlungszeit bis zum 30.11.2020 um 43 Prozent auf 80 Personen. Es gibt für alle Ausbildungsinteressierten auch jetzt noch betriebsnahe Angebote.

Ausbildungsplatzangebote
Ausbildungsbereitschaft ist spürbar

Unternehmen, Betriebe, Verwaltungen und Träger meldeten im abgelaufenen Berichtsjahr 3.895 Ausbildungsplatzangebote. Obwohl viele Betriebe trotz der Krise an ihrem Ausbildungsengagement festhalten, entspricht dies einem Minus im Vergleich zum Vorjahr von 221 oder 5,4 Prozent.

491 Lehrstellen waren zum Stichtag noch unbesetzt. Im vergangen Jahr waren es 58. Durch intensive Nachvermittlungsaktionen konnten noch zahlreiche Jugendliche etwas später als gewöhnlich ihre Ausbildung beginnen. Im Oktober und November reduzierte sich die Zahl der bei der Arbeitsagentur gemeldeten unbesetzten Ausbildungsstellen um rund 50 Prozent. Die Bandbreite der Ausbildungsberufe ist dabei groß – von A wie Anlagenmechaniker/in, über Friseur/in, Kaufmann/frau Büromanagement, Restaurantfachmann/frau, bis Z wie Zahnmedizinische Fachangestellte/er.

Die Qualifikation, Alter und Herkunft der Ausbildungssuchenden

Von den insgesamt 3.858 gemeldeten Jugendlichen, die sich für eine duale Ausbildung interessierten, verfügten 1.364 über die Fachhochschul- oder Hochschulreife. Damit sank der Anteil an allen Bewerberinnen und Bewerbern um rund 3 Prozent auf insgesamt 38 Prozent. 2.202 Schülerinnen und Schüler mit Hauptschul- oder Realschulabschluss haben sich im vergangenen Jahr bei der Berufsberatung angemeldet, dies entspricht einem Anteil von rund 57 Prozent - ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahr um 2 Prozent. Leicht gesunken ist dagegen die Bewerberzahl der jungen Menschen ohne Schulabschluss, es sind insgesamt 163, 21 weniger als vor einem Jahr. Sowohl die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber aus berufsbildenden Schulen als auch die aus den allgemeinbildenden Schulen ist rückläufig. Dies geht einher mit den insgesamt sinkenden Schülerentlasszahlen.

Auch haben sich weniger Studentinnen und Studenten, die mit dem Gedanken spielen, ihr Studium abzubrechen, um alternativ in eine Ausbildung zu starten, bei der Agentur für Arbeit gemeldet. Hier zeigt sich deutlich die allgemeine, Corona geschuldete Verunsicherung der jungen Menschen.  Entscheidungen werden lieber vertagt in das neue Jahr, wenn sich, so die Hoffnung, die allgemeine Lage wieder etwas stabilisiert hat.

Vielfältige Passungsprobleme trotz rechnerisch ausgeglichenem Markt

Die rechnerischen Bewerber/innen-Stellenrelation verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr: Auf eine/n Bewerber/in kamen 1,0 Ausbildungsplatzangebote (Vorjahr: 0,9). Pro unversorgtem Bewerber gab es zu Berichtsjahresende 3,5 unbesetzte Ausbildungsstellen, gegenüber 0,6 im Vorjahr. Für knapp die Hälfte (44 Prozent) der unbesetzten Stellen gibt es zwar interessierte Jugendliche, es kommt aber trotzdem nicht zum Abschluss von Ausbildungsverträgen, weil der Betrieb die Bewerber nicht für geeignet hält oder die Jugendlichen den Betrieb nicht für attraktiv genug halten. Bei einem Drittel der unbesetzten Stellen liegt das Problem darin, dass es zu wenige interessierte Bewerber für den angebotenen Ausbildungsberuf gibt. Dies betrifft besonders Branchen wie das Lebensmittelhandwerk oder das Hotel- und Gastronomiegewerbe. Bei knapp einem Viertel der unbesetzten Stellen liegt das Problem in fehlender Mobilität, weil sich Ausbildungsbetriebe und Bewerber in unterschiedlichen Regionen befinden.

TOP 10 Ausbildungsplatzwünsche der unversorgten Bewerber (Stand: 30. 09. 2020)

Die meisten Bewerber und Bewerberinnen, die zum Berichtsjahresende noch einen Ausbildungsplatz suchten, gaben folgende Wunschberufe an:

  1. Medizinische Fachangestellte/r
  2. Kaufmann/frau im Einzelhandel
  3. Kaufmann/-frau Büromanagement
  4. Verkäufer/in
  5. Industriekaufmann/-frau
  6. Anlagemechaniker/in Sanitär-/ Heizung-Klimatechnik
  7. Fachlagerist/ in
  8. Automobilkaufmann/ -frau
  9. Industriemechaniker/in
  10. Kfz-Mechatroniker/in

TOP 10 der unbesetzten Berufsausbildungsstellen

  1. Handelsfachwirt/in
  2. Kaufmann/frau im Einzelhandel
  3. Fachverkäufer/in Bäckerei
  4. Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r
  5. Fachkraft Schutz und Sicherheit
  6. Verkäufer/in
  7. Gebäudereiniger/in
  8. Medizinische/r Fachangestellte/r
  9. Fachwirt/in-Vertrieb Einzelhandel
  10. Elektroniker/in für Betriebstechnik