19.01.2021 | Presseinfo Nr. 5

Meldepflicht zur Beschäftigung von behinderten Menschen bis 31. März

Arbeitgeber mit durchschnittlich mindestens 20 Arbeitsplätzen sind gesetzlich verpflichtet, auf mindestens fünf Prozent der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Bis zum 31. März 2021 müssen sie ihre Beschäftigungsdaten der Agentur für Arbeit anzeigen. Die BA prüft auf gesetzlicher Grundlage, ob die Beschäftigungspflicht erfüllt ist. Die Frist kann nicht verlängert werden.

Um die Anzeige zu erstellen, können Unternehmen und Arbeitgeber die kostenfreie Software IW-Elan nutzen. Diese steht auf der Homepage www.iw-elan.de unter der Rubrik „Download“ zur Verfügung oder kann als CD-ROM unter der Rubrik „Service“ bestellt werden.

Kommen Arbeitgeber der Beschäftigungspflicht nicht nach, ist eine so genannte Ausgleichsabgabe zu zahlen. Diese Abgabe wird auf Grundlage der jahresdurchschnittlichen Beschäftigungsquote ermittelt. Falls eine Ausgleichsabgabe gezahlt werden muss, kann diese ebenso über die Software errechnet werden.

Die Beschäftigungspflicht gilt auch für Unternehmen, die im laufenden Jahr von Kurzarbeit betroffen waren.

Bei Fragen zu diesem Thema kontaktieren Sie gerne den Arbeitgeber-Service Ihrer Agentur für Arbeit vor Ort unter 0800 – 4 5555 20.

Welche Zuschüsse, Unterstützungs- oder Qualifizierungsmöglichkeiten es bei der Einstellung motivierter, gut qualifizierter schwerbehinderter Menschen gibt – insbesondere um einem betrieblichen Fachkräftebedarf entgegenzuwirken, erfahren Sie ebenfalls unter der angegebenen Servicenummer.

Darüber hinaus erreichen Sie unsere Experten*innen für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen unter 0231 842 1876 (Herr Boon) oder 0231 842 2435 (Frau Artmann).